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"Der Spieler will zu uns, mit ihm haben wir Einigkeit erzielt", sagte Hack schon vor Wochen dem kicker zur Personalie Proschwitz. Doch die Verhandlungen über die Ablösesumme scheiterten und mittlerweile tendiert Proschwitz zum englischen Zweitligisten Hull City, schon heute könnte es zu einer Einigung kommen. Ein ähnliches Szenario erlebten die Fürther bei Mickael Poté. Der Stürmer aus dem Benin will Dynamo Dresden verlassen, schwänzte sogar schon einmal das Training, aber die Dynamo-Verantwortlichen wollen ihren Topscorer nicht ziehen lassen und pochen auf den Vertrag bis 2014.
Büskens bleibt gelassen, im Moment würde er mit Christopher Nöthe und Gerald Asamoah auflaufen. "Da mach mir gar keine Sorgen, weil ich ja weiß, wie sehr wir daran arbeiten", sagte er zu nordbayern.de. Auch Hack spricht von Alternativen, selbstverständlich ohne preistreibend Namen zu nennen. Büskens sucht in erster Linie einen kopfballstarken Angreifer, die derzeit arbeitslosen Mohamed Zidan, Markus Rosenberg oder Ranisav Jovanovic dürften somit ausscheiden. Es könnte also sein, dass sich die Fürther Fans bis zum Ende der Transferperiode gedulden müssen.
2) Kann sich Fürth das Aufstiegs-System leisten?
Die Stürmerfrage ist ein nicht unerheblicher Faktor für das System des Aufsteigers, Büskens legte sich zu Beginn der Vorbereitung bereits fest: Der Trainer will weiter sein laufintensives 4-4-2 spielen lassen, mit dem die Fürther in der vergangenen Saison fast jeden Gegner in der 2. Liga beherrscht haben. "Wir wollen unserem Stil nach vorne zu spielen treu bleiben, das ist Teil unserer Stärke", sagte Büskens der Abendzeitung in Nürnberg.
Fürth spielte sehr offensiv, hatte mehr Ballbesitz als die Gegner, war extrem passsicher und spielte ein beeindruckendes Pressing. "Wir sind mit diesem System aufgestiegen und in den Testspielen hat sich gezeigt, dass wir wenig Abstimmungsprobleme haben", bestätigte Kapitän Thomas Kleine, der im Oberhaus schon seinen vierten Versuch startet. Doch die kommenden Gegner heißen nicht mehr Aue oder Ingolstadt, geschweige denn Ebersdorf, Oberkotzau oder Bergrheinfeld wie in den bisherigen Vorbereitungsspielen.
Büskens schränkt zumindest schon mal ein: "Es wird Spiele geben, bei denen wir uns dem Gegner anpassen müssen." Damit meint der Ex-Schalker nicht unbedingt sein 4-4-2, sondern eher die Interpretation des Systems. Die Franken werden sich zwangsläufig umstellen müssen, kaum ein Team wird sich bedingungslos hinten reinstellen, wie es viele Teams in der 2. Liga gemacht haben.





