Böse Zungen behaupten, dass Paris St. Germain derzeit hinter fast jedem Spieler her ist. Ein Objekt der Begierde hatte der Club in Thiago Silva bereits sicher. Zlatan Ibrahimovic ist nun ebenfalls dabei, damit dürfte sich die französische Fußballlandschaft verändern.
Der gelungene Wechsel von Zlatan Ibrahimovic ist offiziell. Nach einigen Verhandlungstagen stellte Paris St. Germain den Schweden in der französischen Hauptstadt vor. "Das ist ein großer Schritt in meiner Karriere und ein Traum der wahr geworden ist", zitierte soccernet.com Ibrahimovics Antrittsworte bei der Pressekonferenz, die wenig Überraschungen bot.
Doch gegenüber der Gazzetta dello Sport hatte Sportdirektor Leonardo die gelungenen Verhandlungen bereits einen Tag zuvor bestätigt: "Das Geschäft ist in trockenen Tüchern", zitierte gazzetta.it Leonardo. "Zlatan Ibrahimovic ist ein PSG-Spieler und wird nun in Paris Geschichte schreiben können."
Bereits vor einigen Tagen waren sich PSG und der AC Mailand über den Wechsel Ibrahimovics im Paket mit Thiago Silva für 65 Millionen Euro Ablöse einig geworden, doch der schwedische Stürmer sah seine persönlichen Forderungen noch nicht erfüllt an. Laut soccernet.com scheinen diese mit einem Dreijahresvertrag, der ihm 13 Millionen Euro Jahresgehalt beschert, erfüllt.
PSG macht Ernst - Konkurrenz gibt auf?
Damit, so ist nicht nur das Gefühl in Frankreich, sondern in ganz Fußball-Europa, macht Paris St. Germain nach vielen hohlen Gerüchten Ernst. David Beckham oder Carlos Tevez waren noch Luftblasen und Wunschträume der französischen Hauptstädter, Silva und Ibrahimovic sind es jedoch nicht.
So ist es wenig verwunderlich, dass die Verpflichtung der beiden Milan-Spieler von der Ligue 1-Konkurrenz resignierend hingekommen wird. Das Titelrennen "ist vorbei", zitierte soccernet.com Montpelliers Henri Bedimo, der nach der vergangenen Saison noch den Titel feiern konnte. "Ein Spieler, der alles verändern kann", so nannte Leonardo laut Soccernet Ibrahimovic - in Frankreich könnte dieser Transfer tatsächlich Einiges verändert haben.
