Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch hat bei seiner Olympia-Premiere keinen guten Start erwischt. Der Frankfurter lief am Mittwoch in London die 100 Meter in 11,06 Sekunden. Damit blieb der 27-Jährige, der im estnischen Tallinn lebt und trainiert, 22 Hundertstel über seiner persönlichen Bestleistung. Er war zunächst 20. im Feld der 31 Zehnkämpfer. Behrenbruch ist als Zweiter der Jahresweltrangliste hinter Weltrekordler Ashton Eaton aus den USA angereist. Für London hat sich der Hesse eine Medaille zum Ziel gesetzt. Der Hallenser Rico Freimuth sprintete zum Auftakt 10,65 Sekunden und war als Fünfter klar der Beste des deutschen Trios. Teamkollege Jan Felix-Knobel kam auch nicht so gut aus dem Startblock: In 11,42 Sekunden blieb der Frankfurter 38 Hundertstel über seiner persönlichen Bestleistung und war 30. vor Ex-Weltrekordler Roman Sebrle aus Tschechien. Top-Favorit Eaton setzte sich mit 10,35 Sekunden sofort an die Spitze.
