Yoan Pablo Hernandez ist angekommen. Sieben Jahre nach seiner Flucht aus Kuba sitzt der stilistisch exzellente Profiboxer aus dem deutschen Sauerland-Stall auf dem WM-Thron und hat sich den Respekt der Fachwelt erobert. Henry Maske lobt den Cruisergewichtler als perfekte Mischung zwischen Disziplin und karibischem Feuer, das anerkannte Fachblatt "The Ring" hat ihn zur Nummer eins in seinem Limit gekürt. Unter Weltmeistern im Berliner Boxstall von Wilfried Sauerland ist Hernandez der unumstrittenste Boxer. Mit Arthur Abraham (Supermittelgewicht), Marco Huck (Cruisergewicht) und Alexander Powetkin (Schwergewicht) hat Sauerland noch andere Eisen im Feuer. Hernandez boxt am Samstagabend in Bamberg gegen den kanadischen Herausforderer Troy Ross um seinen IBF-Gürtel zu verteidigen. Der Schützling von Trainer Ulli Wegner bewahrt trotz des Lobes-Hymnen, die er von vielen Experten erfährt, die Bodenhaftung. "Das ist ein Zeichen dafür, dass man etwas kann. Doch auf solchen Lorbeeren darf man sich nicht ausruhen", sagte Hernandez. Für den 27 Jahre alten Kubaner ist das die erste Pflichtverteidigung seines Cruisergewichts-Gürtels, den er seit dem Oktober vergangenen Jahres innehat.



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