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Datum: 28. Oktober 2012, 20:13 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa
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WTA-Championship: Williams siegt im Finale gegen Sharapova

Serena Williams, Tennis
Serena Williams krönt ihr herausragendes Jahr

Serena Williams ist die heimliche Nummer eins im Damen-Tennis, auch wenn Viktoria Azarenka zum Ende der langen Saison das Tennis-Ranking anführt. Williams gewann in Istanbul zum dritten Mal die WTA-Championship und krönte eine ihrer erfolgreichsten Saisons.

Williams bleibt im Damen-Tennis das Maß aller Dinge. Sie setzte sich im Endspiel der WM gegen die Russin Maria Sharapova mit 6:4, 6:3 durch und feierte den dritten Titel beim Saisonfinale nach 2001 und 2009. Die jüngere der beiden Williams-Schwestern verwandelte vor der Rekordkulisse von 16.410 Zuschauern im Sinan Erdem Dome nach 1:29 Stunden ihren ersten Matchball. "Das war sicherlich eines der besten Jahre meiner Karriere", meinte Serena Williams nach dem Turniersieg zum Jahresabschluss. "Ich bin einfach super-happy, wie ich hier in dieser Woche gespielt habe."

Vier große Titel in Serie

Für die Nummer drei der Welt war es nach den Triumphen in Wimbledon und bei den US Open sowie dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in London der vierte große Titel in Serie. Auch im olympischen Finale hatte die 31-Jährige gegen Sharapova gewonnen und die Russin damals mit 6:0, 6:1 regelrecht vorgeführt.

Dieses Mal zeigte Sharapova wesentlich mehr Gegenwehr, war gegen die in dieser Woche beeindruckend aufspielende Serena Williams aber dennoch chancenlos. Die US-Diva gab im gesamten Turnierverlauf nicht einen Satz ab und durchbrach mit ihrem Erfolg wie schon zuvor die Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka aus Weißrussland die Schallmauer von sieben Millionen Dollar Preisgeld in diesem Jahr.

Williams tritt bei der WM die Nachfolge der Tschechin Petra Kvitova an, die in diesem Jahr nach dem ersten Gruppenspiel wegen einer Virusinfektion hatte aufgeben müssen. Die Kielerin Angelique Kerber war trotz ordentlicher Leistungen bei ihrem WM-Debüt nach drei Niederlagen in der Vorrunde ausgeschieden.

Keine Breakchance für Sharapova

Im mit großer Spannung erwarteten Finale zeigte Williams eine erneut herausragende Leistung und ließ nicht einen Breakpunkt für Sharapova zu. Im ersten Satz nahm sie ihrer Konkurrentin zum 3:2 den Aufschlag ab. Nach 45 Minuten sicherte sie sich den ersten Durchgang beim dritten Satzball mit ihrem sechsten Ass.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts durchbrach sie erneut das Service ihrer Gegnerin und war nicht mehr aufzuhalten. Zwar enttäuschte Sharapova keineswegs, gegen Serena Williams in Gala-Form stand die French-Open-Siegerin am Ende aber auf verlorenem Posten. Allein die Statistik der direkt gewonnenen Punkte, die mit 40:13 für die Amerikanerin ausfiel, sprach eine deutliche Sprache.

In der Doppel-Konkurrenz sicherten sich Maria Kirilenko und Nadia Petrova den Titel. Das russische Duo setzte sich gegen Andrea Hlavackova und Lucie Hradecka aus Tschechien mit 6:1, 6:4 durch.