Wie die Zeitung ''Express'' berichtet hat Frank Wormuth, Trainer der deutschen U 20, die Nase im Rennen um den Posten des Sportdirektors beim DFB vorn. Vorgänger auf dem Posten waren die zu Bayern beziehungsweise Bremen abgewanderten Matthias Sammer und Robin Dutt.
Der neue Sportdirektor des DFB könnte intern gefunden werden: Wie der "Express" berichtet, ist Frank Wormuth Kandidat auf den vakanten Posten. Der 52-Jährige betreut derzeit die U 20 und könnte nun Nachfolger von Robin Dutt werden. Dutt hatte den DFB vor wenigen Wochen verlassen, um den Trainerjob bei Werder Bremen zu übernehmen. Zuvor war bereits Dutts Vorgänger Matthias Sammer vom Deutschen Fußball-Bund zu Bayern München gewechselt.
Erst am Freitag hatte Generalsekretär Helmut Sandrock in der "Süddeutschen Zeitung" ein Umdenken in der Philosophie des Verbands ins Gespräch gebracht: Man könne die Aufgaben des Sportdirektors beschränken, damit sich dieser verstärkt um die Nachwuchsförderung kümmern kann. "Da muss man genau hingucken, ob das weiterhin leistbar ist, oder ob es nicht sinnvoller ist, sich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren", so Sandrock.
Niersbach: Sportdirektor soll "Leitplanken setzen"
Auch Wolfgang Niersbach hatte in der "Sportschau" eine Konzentration auf den Nachwuchs gefordert. "Wir brauchen jetzt einen Kopf, der gemeinsam mit dem Bundestrainer diese sportinhaltlichen Leitplanken setzt, um zu dem zu kommen, was wir bei anderen, besonders bei den Spaniern, auch ein Stück bewundern, diese einheitliche Spielphilosophie", sagte der DFB-Präsident.
Mit Wormuth, der in seiner Karriere 94 Bundesliga-Spiele bestritt und seit drei Jahren für die U 20 tätig ist, hätte man einen passenden Kandidaten in den eigenen Reihen.
