Den Abschluss des ersten Spieltags der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien bildete das Match aus der Gruppe B zwischen Dänemark und Tschechien. Doch wie schon im ersten Spiel des Tages, die Serben trafen dort auf die Schotten, fielen keine Tore.
Zuletzt hatte es zwischen beiden Teams drei Freundschaftsspiele ohne einen Sieger gegeben und der deutsche Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte nun die Ehre, dieses Spiel im Parken Kopenhagen unter Beteiligung vieler Bundesliga-Profis zu leiten. Die Hausherren erwischten dabei den etwas besseren Start und probierten den Gegner unter Druck zu setzen.
Von den Tschechen kamen noch keine Impulse, doch die defensive Ausrichtung reichte zunächst, um den Dänen keine großen Möglichkeiten zu erlauben. Erst Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste ein wenig besser in die Partie, wohl wissend, dass es ansonsten vielleicht irgendwann im eigenen Gehäuse klingeln würde.
Dennoch blieben die Dänen das bessere Team und hatten in der 38. Minute eine gute Chance zur Führung. Simon Kjaer, Christian Eriksen und Nicola Jörgensen scheiterten jedoch an Petr Cech oder dem jeweiligen Gegenspieler. Mit 0:0 ging es in die Pause und auch der Live-Scouter von sportal.de schrieb: "Es ist nicht unbedingt Fußball für Feinschmecker."
Leon Andreasen feiert sein Comeback
Die Dänen probierten es in Halbzeit zwei weiterhin über die Flügel, Theodor Gebre Selassie und Michal Kadlec hielten die Innenverteidigung allerdings souverän zusammen. Aber das Spiel nahm langsam an Fahrt auf, die Chancen mehrten sich und in der 57. Minute kam dann der große Moment für Leon Andreasen, der nach langer Verletzungspause und dreijähriger Abstinenz sein vielumjubeltes Comeback gab.
Die Dänen waren mittlerweile hoch überlegen und hatten eine Viertelstunde vor dem Ende die große Chance, doch noch das 1:0 zu erzielen. Nach einer Ecke kam Kjaer zum Kopfball und legte den Ball mustergültig für Andreasen vor, der jedoch knapp über die Querlatte köpfte. Es wäre das perfekte Ende seines persönlichen Märchens gewesen.
Die Dänen warfen in den Schlussminuten alles nach vorne, doch es sollte nicht mehr reichen. So dürfen sich die Italiener nach dem 2:2 gegen Bulgarien darüber freuen, dass keins der beiden Verfolgerteams am ersten Spieltag dreifach punkten konnte. Während die Tschechen mit einem Punkt in der Fremde leben können, war der Punkt für Dänemark zu wenig.
Belgien behauptet Tabellenführung
In der Gruppe A konnte Belgien seine Tabellenführung behaupten. Die Elf von Trainer Marc Wilmots hatte in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 am Freitag einen 2:0-Erfolg gegen Wales gefeiert und musste nun auf die Schotten und Serben schauen. Doch beide Teams kamen im Hampden Park Glasgow zu Glasgow vor 28.000 Fans nicht über ein torloses 0:0 hinaus.
Schottlands Trainer Craig Levein hatte auf Spieler von Celtic Glasgow verzichtet und so stand mit Andy Webster von Heart of Midlothian nur ein Spieler aus der heimischen Liga auf dem Rasen. Serbiens Coach baute beim Auswärtsspiel auf zwei Akteure aus der Bundesliga, wobei BVB-Akteur Neven Subotic im Vergleich zu Aleksandar Ignjovski von Werder Bremen zunächst nur auf der Bank saß.
Ein schwaches Spiel ohne Tore
Zunächst entwickelte sich eine recht lebhafte Partie, in der die Gastgeber mehr und mehr die Oberhand bekamen. Zu wirklich zwingenden Chancen reichte es aber nicht. Braveheart-Keeper Allan McGregor musste dann in der siebten Minute gegen Lazovic retten, tat dies souverän. Auf der Gegenseite hatte Robert Snodgrass in der 22. Minute eine gute Chance, agierte aber zu eigensinnig.
Ansonsten war es ein eher schwaches Spiel beider Mannschaften, die kurz vor der Pause doch noch einmal zwei Highlights setzten. Erst überlupfte Kenny Miller Keeper Stojkovic sowie jedoch auch die Querlatte, im Gegenzug scheiterte Danko Lazovic mit einem schönen Distanzschuss. Danach ging es in die Pause.
Alles Hoffen der Fans auf eine gute zweite Hälfte und möglichst auch einen Sieg des eigenen Teams wurden dann nicht erhört. Die Schotten machten zwar Druck, vergaben in Person von Steven Naismith, der alleine vor des Gegners Kasten aufgetaucht war, allerdings die größte Chance der Partie. So blieb es schließlich beim 0:0.
