Der frühere Freiburger Bundesligatrainer Volker Finke darf mit der Fußball-Nationalmannschaft Kameruns neue Hoffnung in der Qualifikation für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien schöpfen. Wie der Weltverband FIFA mitteilte, wurden Disziplinarverfahren gegen die drei afrikanischen Verbände Togo, Äthiopien und Äquatorial-Guinea eingeleitet. Grund dafür ist jeweils der Einsatz eines nicht spielberechtigten Akteurs in der Qualifikation. Für den viermaligen Afrikameister Kamerun könnte dies bedeuten, dass die Niederlage gegen Togo (0:2) annulliert wird und Kamerun stattdessen drei Punkte zugesprochen bekommt. In diesem Fall wäre die Finke-Mannschaft in Gruppe I Tabellenführer. Auch der vergangene WM-Gastgeber Südafrika würde von den Verfahren profitieren und in Gruppe A bis auf zwei Zähler an Spitzenreiter Äthiopien heranrücken. Nur die Erstplatzierten der zehn Afrika-Gruppen qualifizieren sich für die nächste Runde.
