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Springen Großschanze + 10 km Langlauf
 
Rang
Name
Land
Zeit
Diff.
 
Name
Nation
Diff.
1
Bryan Fletcher
USA
2
Mikko Kokslien
NOR
3
Taihei Kato
JPN
4
Bill Demong
USA
5
Magnus Moan
NOR
6
Wilhelm Denifl
AUT
7
Akito Watabe
JPN
8
Jason Lamy Chappuis
FRA
9
Christoph Bieler
AUT
10
Gudmund Storlien
NOR
Letzte Aktualisierung: 21:03:47
 
 
Morgen geht es weiter mit einem klassischen Teambewerb. Für heute verabschiede ich mich von Ihnen.
 
 
Das war es für heute von der Nordischen Kombination. Anders als der erste Bewerb war dieses Penalty Race heute etwas zu chaotisch und es war für die Zuschauer und auch für mich als Kommentator nicht einfach, den Überblick zu behalten.Ich bleibe aber bei meinem Urteil nach der Premiere in Lillehammer. Dieser Modus ist so schlecht nicht, er verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Sekunde, da taktische Tempoverschleppungen sofort drastisch bestraft werden.
 
 
Auch Tino Edelmann hat sich wie Gruber einfach übernommen und so bleibt für ihn nur Platz 11.
 
 
Gruber, der Sieger des Springens, rettet auf Rang 8 völlig entkräftet wenigstens noch einen Top 10-Platz. Mit beeindruckenden Aufholjagden werden Magnus Moen und Alessandro Pittin noch 9. und 10.
 
 
Für Akito Watabe bleibt nur Platz 5, dahinter landen Fabian Riessle und Johannes Rydzek zwei weitere Deutsche.
 
 
Dritter wird Mikko Kokslien vor Eric Frenzel, der sich heute in der Loipe auch bombenstark präsentierte.
 
 
Tolle Leistung von Björn Kircheisen, er gewinnt den Sprint der Verfolger und wird 2.
 
 
Jason Lamy Chappuis gewinnt sein 21. Weltcuprennen.
 
 
Nein, die Verfolger haben den Japaner gestellt.
 
 
Der Weltcupführende wird das Rennen gewinnen. Aber was passiert dahinter? Rettet Watabe wenigstens Platz 2?
 
 
Und diesmal kann Watabe nicht kontern.
 
 
Kircheisen dreht gewaltig auf, aber vorne attackiert Lamy Chappuis ein weiteres Mal.
 
 
Sieben Sekunden beträgt der Vorsprung auf die Verfolger und jetzt kommt noch einmal der schwere Anstieg.
 
 
Vorne aber attackiert Lamy Chappuis. Watabe hält dagegen.
 
 
Gruber hat sich übernommen, er bricht jetzt völlig ein.
 
 
Mätzchen darf sich das Spitzenduo aber nicht erlauben. Es sind nicht einmal zehn Sekunden Vorsprung auf die Gruppe um Kokslien und Kircheisen.
8,0 km
 
Zwei Kilometer vor dem Ziel haben sich Lamy Chappuis und Watabe abgesetzt. Kokslien und Kircheisen sind die Verfolger die wir noch beachten müssen.
 
 
Damit ist die Motivation von Druml, Füjhrungsarbeit zu leisten, dahin. Lamy Chappuis und Watabe sehen mir am stärksten aus. Und die beiden führen das Feld jetzt auch in die letzte Runde.
 
 
Und auch Gruber kann dem Tempo von seinem Schrittmacher Druml nicht mehr folgen.
 
 
Edelmann hat leichte Probleme am Anstieg.
 
 
Wer noch Strafrunden offen hat, der muss sie nach 8 Kilometern absolvieren. Damit hat sich die Rechnerei gleich erledigt und die Reihenfolge auf der Strecke entspricht auch dem echten Klassement.
 
 
Björn Kircheisen liegt nur noch 29 Sekunden zurück und hat seine Runde schon absolviert. Das könnte ein Duell mit Kokslien um Platz 5 werden.
6,0 km
 
Zum dritten Mal geht es über die Ziellinie. Und wieder biegt Druml nicht ab und bleibt der Pacemaker für die drei virtuell Führenden.
 
 
Zur Hälfte des Rennens liegen Gruber, Lamy Chappuis, Edelmann und Watabe gemeinsam unmittelbar hinter dem zu vernachlässigenden Druml.
 
 
Angesichts dreier Strafrunden aber ein eher aussichtsloses Unterfangen. Wo liegen die Favoriten? Lamy Chappuis, Edelmann und Watabe laufen gemeinsam gut zehn Sekunden hinter der Spitze in optimaler Ausgangsposition.
4,0 km
 
Runggaldier führt das Feld zum zweiten Mal über die Ziellinie und geht sofort danach in die Strafrunde. Druml hingegen bleibt weiter draußen und versucht, einen Vorsprung heraus zu holen.
2,0 km
 
Die erste Runde ist absolviert und diverse Läufer absolvieren gleich ihre Strafrunden. Es führt gemeinsam mit Gruber der starke Läufer Tomaz Druml, der aber noch seine drei Extrakreisel offen hat.
 
 
Bill Demong sorgt wie bei der Premiere des Penalty Races wieder für gute Laune. Er übernimmt gleich einen Ausbruchsversuch, hat aber zwei Strafrunden auf dem Konto.
 
 
Interessant ist, dass die Athleten ihre Strafrunden absolvieren können, wann sie wollen, nur nicht in der ersten und letzten Runde. Das gibt Spielraum für taktisch interessante Manöver.
 
 
Gruber verzichtet auf ein kurzes Solo und lässt sich gleich wieder einholen.
Start
 
Und los geht die wilde Jagd. Wer wohl die erste Führungsarbeit hinter Gruber übernimmt?
 
 
Seine zehn Sekunden Vorsprung werden sicherlich gleich aufgeholt sein, zu stark sind die Verfolger.
 
 
Willkommen zurück in Val di Fiemme. In wenigen Minuten wird der Sieger des Springens Bernhard Gruber das Rennen eröffnen.
 
 
Spannung ist also garantiert. Um 13:30 Uhr geht es in die Loipe, bis dahin verabschiede ich mich von Ihnen.
 
 
Trotz zweier Strafrunden sollte auch Kircheisen und Kokslien noch ein großer Sprung nach vorne gelingen.
 
 
Gute Platzierungen sind dennoch für die beiden Deutschen Rydzek und Riessle drin, die beide einmal in die Runde müssen.
 
 
Unter diesen Verfolgern sind mit Lamy Chappuis, Edelmann und Akito Watabe drei ganz starke Leute, wenn die sich halbwegs einig sind, dann haben die Läufer mit Strafrunden keine Chance auf einen Podestplatz.
 
 
Blicken wir auf die Ausgangsposition für den Langlauf. Christoph Bieler wird mit zehn Sekunden Vorsprung auf fünf weitere Starter, die ebenfalls keine Strafrunde absolvieren müssen, ins Rennen gehen.
Lamy Chappuis
 
Der Weltcupführende Jason Lamy Chappuis reiht sich hingegen wie Edelmann bei denjenigen Athleten ein, die Strafrunden vermeiden konnten. An die Weite von Bieler kommt er mit 130,0 Metern allerdings ebenfalls nicht heran.
Pittin
 
Drei Strafrunden für Alessandro Pittin. Damit hat er trotz seiner überragenden läuferischen Fähigkeiten keine Chance.
A. Watabe
 
Sogar noch etwas weiter geht es für den Japaner Watabe. Mit 135,5 Metern bleibt er nur ganz knapp hinter dem Spitzenreiter Gruber.
Edelmann
 
Souverän spring Edelmann in die "Nullerzone". 132 Meter lassen ihn hochzufrieden auf den Nachmittag blicken.
Kokslien
 
122,5 Meter für Kokslien. Damit fehlte ihm sogar nur ein halber Meter auf die gleiche Ausgangsposition wie Frenzel. Gemeinsam mit Kircheisen wird er zwei Extraschleifen drehen.
Frenzel
 
Das ist ärgerlich für Eric Frenzel! Ein Meter fehlte ihm auf die Zielweite von 128 Metern, somit muss er einmal in die Runde.
Kircheisen
 
Deutliche Verbesserung von Björn Kircheisen! Mit 120,5 Metern schafft er sich eine gute Ausgangsposition, zwei Strafrunden sind für ihn fast schon ein Wunschresultat.
Moan
 
Magnus Moen mit drei Strafrunden, das kann auch er nicht aufholen.
Gruber
 
Bernhard Gruber springt ganz weit und übernimmt mit 136,0 Metern klar die Führung. Damit muss er nicht nur in nicht in die Strafrunde, da hat er auch die Chance auf zehn Sekunden Zeitvorsprung.
Ryynänen
 
Punktlandung für den Finnen Janne Ryynänen! Mit 128,0 Metern schafft er punktgenau die zweite strafrundenlose Weite nach Laheurte.
Bieler
 
Eine Runde fasst Christoph Bieler mit 124,5 Metern aus. Klingt gut, ist aber für ihn als starken Springer eben eine Runde zu viel.
Demomg
 
Zwei Strafrunden für Bill Demong. Wir erinnern uns, in Lillehammer lief er trotz vier Strafrunden lange an der Spitze, hat dann aber einen Kreises zu wenig gedreht und wurde disqualifiziert. Bei lediglich zwei Kreiseln wird er heute den Überblick wohl nicht noch einmal verlieren.
Rydzek
 
Mit 125,0 Metern muss Johannes Rydzek nur einmal in die Runde, das ist für ihn durchaus in Ordnung.
Laheurte
 
Und Maxime Laheurte enttäuscht uns nicht. Ein toller Sprung auf 130,0 Meter und da auch die Landung tadellos war, übernimmt er klar die Spitze. Viel wichtiger ist allerdings, dass er keine Strafrunde drehen muss.
 
 
Immer noch hat kein Athlet die 128,0 Meter geschafft. Mit Laheurte kommt allerdings gleich ein starker Springer, dem ich das durchaus zutraue.
Faisst
 
Maunel Faisst kommt nur auf 113,0 Meter. Damit muss er drei Strafrunde absolvieren, das ist deutlich zu viel.
Panin
 
Das war knapp! Mit 127,0 Metern verfehlt Ivan Panin (RUS) die Nulllinie bei 128 Metern nur ganz knapp. Allerdings bekommt er Abzug für die verpatzte Landung.
Churavy
 
Und auch sein Landsmann Pavel Churavy springt mit125,5 Metern in diese Zone.
Slavik
 
Guter Sprung vom Tschechen Slavik. Mit 124,0 Metern muss er wie der Österreicher Seidl nur einmal in die Runde.
 
 
128 Meter sind notwendig, um die Extrakreisel zu vermeiden, das hat bisher noch keiner geschafft.
Jelenko
 
Der Slowene Marjan Slowenko, der als passabler Springer gilt, schafft immerhin 119,5 Meter. Allerdings ist er in der Loipe zu schwach, nur ohne Strafrunde hätte er die Chance auf erste Weltcuppunkte gehabt.
Seidl
 
Mario Seidl (AUT) macht es deutlich besser, mit 126,5 Metern muss er nur einmal in die Strafrunde.
Costa
 
Den Wettkampf eröffnet Lokalmatador Samuel Costa. Er schafft 106,5 Meter. Das reicht für die Teilnahme am Laufbewerb am Nachmittag, allerdings mit der Maximalzahl von vier Strafrunden.
 
 
Bisher gab es ja erst einen Bewerb in dieser Disziplin. Diesen gewann in Lillehammer Eric Frenzel vor Jason Lamy Chappuis und Björn Kircheisen.
 
 
Die Regeln des Penalty Races sind kompliziert, versprechen aber einen spannenden Wettbewerb. Auf der Schanze geht es jetzt gleich darum, möglichst ohne Strafrunde in den Bewerb gehen zu können. Die Erfahrung zeigt, dass für die starken Läufer eine Strafrunde aufholbar ist, bei zwei wird es schon schwierig.
 
 
Eben erst ging der Probedurchgang zu Ende, diesen gewann der Österreicher Gruber vor den beiden Deutschen Edelmann und Rydzek.Björn Kircheisen hingegen wurde nur Vorletzter, hat aber genug Weltcuppunkte, um automatisch qualifiziert zu sein.
 
 
Das heute in Val die Fiemme anstehende Penalty Race ersetzt den in Zakopane ausgefallenen Bewerb.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Val di Fiemme zur Nordischen Kombination.
Nr.
Name
Nation
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