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'Wichtig wie Vaters Kriegseinsatz in Vietnam'

30. September 2016, 11:09 Uhr
Ryder Cup
Der Ryder Cup geht in die 41. Runde

Mit dem Ryder Cup 2016 steigt ab Freitag (14.30 Uhr im LIVETICKER) das Golf-Highlight des Jahres zum 41. Mal. Team USA will seine Durststrecke beenden, die Europäer können Geschichte schreiben. Die Mannschaften, die Bilanz, der Modus, ein Blick in die Historie und das Vermächtnis von Arnold Palmer: SPOX gibt einen Überblick.

Die einen sagen, die Last der gesamten Welt liege auf den Schultern der Ryder-Cup-Teams. Für Bubba Watson ist das Duell "so wichtig wie der Kriegseinsatz meines Vaters in Vietnam". Und Danny Willetts Bruder beleidigt Gastgeber und deren Fans dermaßen, dass es in den sozialen Medien nur so rauscht.

Dabei wird beim Wettstreit der Kontinente Etikette groß geschrieben - und nicht einmal ein Preisgeld ausgelobt. Es geht nämlich um viel mehr: um Ehre, um Patriotismus, um Prestige. Beim Ryder Cup verlieren selbst sonst sehr besonnene Golfer schon mal Nerven und Contenance.

 

Geschichte

 

Die Geburtsstunde des Ryder Cup liegt im Jahre 1927. Bei der Premiere setzten sich die Amerikaner gegen die Briten mit 9½ zu 2½ durch. Auch in den Folgejahren konnte das US-Team meist Siege einfahren, obwohl in der Mannschaft Großbritanniens ab 1973 auch Iren mitspielen durften.

Da das Turnier durch die Dominanz Amerikas seinen Anreiz verlor, wurde aus dem Team GB und Irland 1979 Team Europa.

Nach Startschwierigkeiten brachten die Europäer die US-Boys 1983 an den Rand einer Niederlage, was einen Wendepunkt darstellte. Denn von da an hatte Team Europa immer öfter die Nase vorn und gewann 1985 zum ersten Mal, bevor man dieses Kunststück zwei Jahre später auf amerikanischem Boden wiederholte.

So war die Attraktivität des Cups wiederhergestellt. Seitdem begeistert das Duell alle zwei Jahre Millionen von Fans, auch solche, die normalerweise nichts mit dem Golfsport zu tun haben.

 

Austragungsort

 

Die Golferelite trifft sich in diesem Jahr erstmalig im Hazeltine National Golf Club in Chaska, Minnesota. Der Kurs am Stadtrand von Minneapolis wurde 1962 von Robert Trent Jones entworfen und 1986 leicht umgestaltet.

Seit 2016 ist er neben Pinehurst No. 2 der einzige Platz in Amerika, der sowohl bei allen Meisterschaften der United States Golf Association (USGA) als auch der Professional Golfers Association (PGA) Gastgeber war. Zuletzt gewann Y.E. Yang 2009 die PGA Championship in Hazeltine.

Der Kurs zeichnet sich durch seine engen Fairways, seine Hügellandschaften und Waldstücke aus. An neun Löchern ist Wasser im Spiel. Auch die malerische Aussicht auf Lake Hazeltine macht den Golf Club besonders.

 

Modus

 

Beide Teams bestehen aus zwölf Golfern, die sich innerhalb von drei Tagen in 28 Partien gegenüberstehen - jeweils vier Foursomes und Fourballs am Freitag und Samstag sowie zwölf Einzel am Sonntag.

Das Besondere am Ryder Cup ist, dass im Lochspielmodus - dem klassischen Matchplay-Format - gespielt wird. Es wird also gezählt, welches Team an wie vielen Löchern weniger Schläge benötigt hat. Eine Runde ist beendet, sobald der Gegner auf den verbleibenden Löchern einen Rückstand nicht mehr aufholen kann.

Die Schlusswertung einer Partie lautet dann beispielsweise "3&2" ("3 und 2"): drei Löcher Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Löchern. Fällt erst am letzten Loch die Entscheidung durch einen Lochgewinn, heißt das Ergebnis "1 up" (1 auf).

Für jedes gewonnene Spiel gibt es einen Punkt. Das bedeutet, dass man mindestens 14 ½ Punkte braucht, um die begehrte Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Bei einem Gleichstand von 14:14, der denkbar ist, bleibt der Cup im Besitz des Titelverteidigers.

Die Teamwettbewerbe am Freitag und Samstag teilen sich in sogenannte Foursomes und Fourballs auf. Die ersten Spiele am Freitag werden als Foursomes ausgetragen. Dafür wählen die beiden Mannschaftskapitäne vier Mannschaften aus, die aus jeweils zwei Personen bestehen. Bei dieser Spielform schlagen die Spieler eines Teams abwechselnd den gleichen Ball, solange bis sie einlochen.

Auch beim Fourball treten vier Zweier-Mannschaften gegeneinander an. Der Unterschied zum Foursome ist allerdings, dass jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Nur derjenige, der am Ende die wenigsten Schläge benötigt, holt einen Punkt für sein Team. Die ersten Fourball-Sessions finden am Freitagnachmittag (Ortszeit) statt. Am Samstag wiederholt sich dieses Prozedere, bevor dann am Sonntag noch zwölf Einzelduelle im Matchplay-Modus anstehen, um den Gesamtsieger zu ermitteln.

Die Mannschaftskapitäne haben ihre Teams durch die Vergabe von Wildcards vervollständigt. Am Ryder-Cup-Wochenende sind sie für die Zusammenstellung und die Reihenfolge ihrer Teams bei den Wettbewerben verantwortlich.

Team Europa

Captain: Darren Clarke

Vice-Captains: Thomas Björn, Padraig Harrington, Paul Lawrie, Ian Poulter, Sam Torrance

Spieler: Rafa Cabrera Bello, Matthew Fitzpatrick, Sergio Garcia, Rory McIlroy, Justin Rose, Henrik Stenson, Andy Sullivan, Danny Willett, Chris Wood

Captain's Choices: Martin Kaymer, Thomas Pieters, Lee Westwood

Captain: Darren Clarke (Nordirland, 48 Jahre)

Der Nordire feiert in diesem Jahr sein Debüt als Kapitän von Team Europa beim Ryder Cup. Anfang des Jahres führte er die europäische Auswahl als Kapitän zum Sieg des EurAsia Cups in Malaysia. Auch seine Ryder-Cup-Bilanz als Spieler kann sich sehen lassen: Bei insgesamt sechs Teilnahmen stehen zehn Siege, sieben Niederlagen und drei geteilte Spiele zu Buche. 2006 blieb er bei seinen drei Spielen in Irland ungeschlagen.

Co-Captain: Ian Poulter (England, 40 Jahre)

Unterstützung bekommt Clarke von fünf Assistenten. Einer davon ist Ian Poulter. Dass er nicht als Spieler teilnimmt, liegt an einer Verletzung. Arthritis im rechten Fuß setzt den Engländer außer Gefecht. Dabei könnte das Team die aktive Unterstützung von "Mr. Ryder Cup" sicher gebrauchen: Als Spieler hat er nur vier seiner 18 Spiele verloren und blieb in den Einzelmatches gar unbesiegt. Seine Erfahrung aus fünf Turnier-Teilnahmen wird er aber auch als Co-Kapitän einbringen können.

Martin Kaymer (Deutschland, 31 Jahre)

Official World Golf Ranking (OWGR): 50

Ryder-Cup-Bilanz: 4-3-3 (Gewonnen-Verloren-Geteiltes Spiel)

Als einer von drei Captain's Picks geht Martin Kaymer in Hazeltine an den Start. Der Düsseldorfer hat seit 2010 keinen Ryder Cup verpasst und seine Resultate zeigen, wie wichtig er für das Team ist. 2014 hatte er maßgeblichen Anteil am Sieg der Eruopäer, nachdem er sein Einzel gewann und zwei weitere geteilte Punkte holte.

Aber das Highlight seiner Karriere bleibt mit Sicherheit das "Wunder von Medinah" aus dem Jahre 2012. Der Rheinländer traf beim Stande von 13:13 auf den Amerikaner Steve Stricker. Teamkapitän Jose Maria Olazabal erinnerte Kaymer an seine Mission: "Martin, wir brauchen deinen Punkt." Der damals 27-Jährige behielt die Nerven und holte den entscheidenden Zähler, der für die Titelverteidigung Europas nötig war. Seinen entscheidenden Putt, der um die Welt ging, schaut er sich noch heute immer wieder an, wie er in Hazeltine erzählte.

Für die automatische Qualifikation durch eine gute Platzierung in den Quali-Ranglisten reichte es diesmal nicht, dafür sei er umso glücklicher, dass er gepickt wurde: "Ich bin sehr stolz, dass Darren mir das Vertrauen gibt. Es ist eine Lifetime-Experience für mich", so Kaymer. Und weiter: "Erfahrung ist das eine, was ich einbringen möchte und mein ganzes Herz das andere."

Rory McIllroy (Nordirland, 27 Jahre)

OWGR: 5

Ryder-Cup-Bilanz: 6-4-4

Mit dem Sieg der Tour Championship und des FedEx-Cup im Rücken geht Rory McIllroy in den Ryder Cup. Trotz seiner jungen 27 Jahre bringt der Nordire einen Haufen Erfahrung mit. Sein Ryder-Cup-Debüt gab er 2010 beim Triumph des Teams Europa in Wales. Seitdem war er jedes Mal im Aufgebot und steuerte mit acht Punkten aus 14 Spielen einen nicht ganz unerheblichen Beitrag zu den Cup-Siegen bei. Für McIlroy ist der Ryder Cup dieses Mal auch aufgrund seiner engen Beziehung zu Captain Clarke sehr besonders.

Team USA

Captain: Davis Love III

Vice-Captains: Jim Furyk, Tom Lehman, Steve Stricker, Bubba Watson, Tiger Woods

Spieler: Dustin Johnson, Zach Johnson, Brooks Koepka, Phil Mickelson, Patrick Reed, Brandt Snedeker, Jordan Spieth, Jimmy Walker

Captain's Choices: J.B. Holmes, Matt Kuchar, Ryan Moore, Rickie Fowler

Captain: Davis Love III (52 Jahre)

Der PGA-Sieger von 1997 blickt auf eine große Ryder-Cup-Karriere zurück. Zwischen 1993 und 2004 war er als Spieler immer dabei. Es folgte die Kapitän-Assistenz 2010 in Wales und schließlich sein erster Einsatz als Mannschaftskapitän 2012 bei der Pleite von Medinah. Beim vergangenen Turnier wurde sein Engagement von Tom Watson unterbrochen. Doch in diesem Jahr feiert er sein Comeback und ist damit der achte Mann in der Geschichte, der bei mehr als einer Gelegenheit Mannschaftskapitän des US-Teams war.

Co-Captain: Tiger Woods (40 Jahre)

Tiger Woods feiert in der Funktion des Co-Kapitäns seine Premiere. Als Spieler ist er aber sehr Ryder-Cup-erfahren. Zwischen 1997 und 2012 verpasste Woods nur ein Turnier, gehörte allerdings auch nur einmal zu den Siegern (1999 beim "Battle of Brookline").

Seine Bilanz bei der PGA-Tour sieht da schon anders aus: 79 siegreiche Events und 14 gewonnene Major-Turniere sprechen eine deutliche Sprache. Seine letzte Top-Ten-Platzierung liegt allerdings ein Jahr zurück. Witzig: Obwohl Woods von seinen Jungs dazu aufgefordert wurde, hat er in Hazeltine selbst noch keinen Schlag gemacht und konzentriert sich ganz auf seine Rolle als Vice Captain. Woods wird Mitte Oktober in den ganz großen Fokus rücken, wenn er nach langer Verletzungspause bei der Safeway Open sein nächstes Comeback feiern will.

Lee Westwood äußerte sich über die Nominierung Woods zum Vize-Kapitän indes kritisch. "Ich kann mir vorstellen, dass es für die Amerikaner kontraproduktiv sein wird, Woods im Team eine Rolle zu geben", sagte der Engländer. In dieser Aussage steckt gewiss auch ein wenig Nervenkrieg.

Dustin Johnson (32 Jahre)

OWGR: 2

Ryder-Cup-Bilanz: 4-3-0

Zwei Teilnahmen am Ryder Cup stehen bei Dustin Johnson zu Buche und zwei Mal hieß der Sieger Team Europa. An dem 32-Jährigen lag das aber bestimmt nicht. Sieben Mal trat er an und verlor nie. Vor allem bei seinen Einzelspielen glänzte er, einmal war auch Kaymer sein "Opfer". Als aktuelle Nummer zwei der Geldrangliste hofft der US-Open-Gewinner, dass er bei seiner dritten Teilnahme den Cup holen kann.

Bilanz

Das Team Europa konnte acht der letzten zehn Ryder Cups für sich entscheiden. Nur 1999 und 2008 waren die Amerikaner siegreich. Würden die Europäer ihren vierten Sieg in Folge holen, wäre das ein neuer Rekord.

Der Grund für die Dominanz liegt möglicherweise darin, dass der Cup trotz seines sehr hohen Prestiges bei den US-Boys nicht so hoch im Kurs steht wie bei den Europäern. Nach der Pleite vor zwei Jahren in Gleneagles und der heftigen Kritik von Phil Mickelson an Captain Tom Watson installierten die US-Boys eine Task Force, um ihre Probleme in den Griff zu kriegen.

Jetzt sind die Spieler zum ersten Mal wirklich in die Entscheidungen eingebunden, lobte Mickelson in dieser Woche und verpasste 2004 Captain Hal Sutton einen bösen Seitenhieb, weil der ihn damals kurzfristig mit Woods zusammenspielen ließ, was bekanntlich mächtig in die Hose ging.

Love III sprach sogar vom besten Team aller Zeiten, das die Amerikaner dieses Mal dabei hätten. Clarke antwortete nur: "Wir haben den Masters-Champion. Wir haben den Open-Champion. Wir haben den Olympiasieger. Wir haben den FedEx-Champion."

Dennoch nehmen die Europäer die Underdog-Rolle gerne an, das hat zuletzt ja auch nicht so schlecht funktioniert.

Deutsche beim Ryder Cup

Die Geschichte von deutschen Golfern beim Ryder Cup ist schnell erzählt: Es gibt nur zwei Profis, die an dem Prestigeturnier teilgenommen haben. Neben Martin Kaymer und seinem "Wunder von Medinah" verbindet man aus deutscher Sicht auch den "Krieg an der Küste" mit Bernhard Langer mit dem Event. Allerdings erinnert man sich nur ungern daran. 1991 hatte Langer in Kiawah Island am letzten Loch die Chance, das Team Europa zum Sieg zu putten. Der Anhausener vergab aber aus zwei Metern. Es folgten dramatische Szenen von jubelnden Amerikanern und einem untröstlichen Deutschen.

Diesem Negativereignis stehen aber eine Menge Erfolge gegenüber. Langer ist einer der erfolgreichsten Spieler in der Geschichte des Ryder Cups. Sechs Mal holte er den Pott und 2004 trug er sich als Kapitän mit dem 18 ½: 9 ½ -Rekordsieg über das US-Team in die Geschichtsbücher ein. Darüber hinaus ist er mit 42 Spielen und 24 Punkten zweitbester Spieler der Geschichte und hält mit 11 ½ von 18 Punkten den Rekord im Foursome-Score.

Darauf, dass der Ryder Cup in Deutschland ausgetragen wird, müssen die Golf-Fans übrigens noch warten. Das brandenburgische Bad Saarow ging bei der Bewerbung für 2022 leer aus. Rom sicherte sich stattdessen den Zuschlag.

Arnold Palmer und der Ryder Cup

Kurz vor dem Start des 41. Ryder Cups verstarb die amerikanische Golf-Legende Arnold Palmer im Alter von 87 Jahren. Das amerikanische Team ist nach Aussagen von Kapitän Love "niedergeschlagen". Kein Wunder, dass das Leben von Palmer am Ryder-Cup-Wochenende gefeiert wird. Bei der Eröffnungsfeier wurde ein Video gezeigt, das sein Leben nacherzählte. Außerdem gab es eine Gedenkminute. Zudem haben beide Mannschaftskapitäne ihre Reden abgeändert, um Palmer, der ebenfalls zwei Mal Captain war, zu ehren.

Die Ryder-Cup-Bilanz des King ist makellos. Bei sechs Teilnahmen gab es sechs Siege für die USA. Sein Rekord von 22 Siegen in 32 Spielen ist bis heute ungebrochen. Palmer beschrieb seine Begeisterung für dieses Prestigeturnier so: "Ich habe den Ryder Cup geliebt, weil es nicht nur um Geld ging. Es ging um etwas viel Großartigeres und Persönlicheres." Mit einem Sieg über das Team Europa würden die Amerikaner ihr Idol so ehren wie er es gewohnt war.

Die Geschichte erinnert an die von Severiano Ballesteros, Europas Mannschaftskapitän von 1997. Dieser war 2011 verstorben und die Europäer gedachten ihm beim Ryder Cup 2012 in Medinah mit Bildern in der Kabine. Kapitän Olazabal sagte: "All die Bilder von Seve in der Kabine haben unseren Teamgeist belebt. Ich denke, die Jungs haben auch für ihn gewonnen."

zu "'Wichtig wie Vaters Kriegseinsatz in Vietnam'"
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