Juve-Trainer Antonio Conte und Nationalspieler Leonardo Bonucci müssen sich neben anderen Akteuren im italienischen Wettskandal vor einem Sportgericht verantworten. Dem derzeitigen Coach des italienischen Meisters Juventus Turin werfen die Ermittler des nationalen Fußballverbandes FIGC die Nichtanzeige einer Straftat vor. Bonucci, Verteidiger von Juventus Turin, soll sich sportlich rechtswidrig verhalten haben. Insgesamt sind Dutzende Clubs und Personen betroffen, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, in die Manipulationen und Spielabsprachen verwickelt gewesen zu sein. Bonucci hatte bei der EM in Polen und der Ukraine für Italien spielen können, im Gegensatz zu dem damals aus dem Kader genommenen Domenico Criscito. Auch dieser war verdächtigt worden. Die Anschuldigungen gegen Bonucci beziehen sich auf die Zeit, in der der Profi für Bari gespielt hatte. Dieselben Vorwürfe richten die Staatsanwälte an die Spieler Daniele Portanova und Andrea Masiello. Conte muss sich lediglich wegen Nichtanzeige verantworten, die auf seine Zeit als Trainer des AC Siena zurückgeht. Vor Monaten war er von einem festgenommenen Profi beschuldigt worden, 2011 über Spielabsprachen informiert gewesen zu sein und geschwiegen zu haben. Conte hatte dies bestritten.



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