Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry hat in einem Interview mit der Bild die nahe Zukunft des Vereins dargelegt. Er erwartet für das neue Jahr keine finanziellen Gewinne, glaubt aber an das neue Führungspersonal und den erfolgreichen Umbruch. Am 27. Dezember 2012 wurde bekannt, dass Thomas Eichin der Nachfolger von Klaus Allofs und damit Sportdirektor bei Werder Bremen wird. Spätestens im April soll er sein Amt antreten, doch Filbry hofft: "Haben die Haie einen Nachfolger eingearbeitet, könnte er früher starten als im April."
"Schwarze Zahlen sind unwahrscheinlich"
Der mit dem Abgang von Klaus Allofs einhergehende Umbruch soll schnell vollzogen werden, doch gebe es "keine Deadline, bis zu der wir oben sein müssen. Wir geben dem Trainer die nötige Zeit." Damit eng verbunden ist die finanzielle Situation des Vereins. Ohne Illusionen gibt Filbry zu: "Schwarze Zahlen sind unwahrscheinlich. Wir sind aber in der Lage, ein neues Verlustjahr zu verkraften. Der Umbau sollte nicht länger als zwei Jahre dauern. Länger wollen wir auch nicht negative Zahlen schreiben. Aber wir bleiben dabei handlungsfähig" Mit den beiden Leistungsträgern Marko Arnautovic und Aaron Hunt wolle er schnellstmöglich "auch ohne Eichin" verlängern.
Jöran Landschoff
