Auf der dritten Etappe der Vuelta a Espana ist es zu einem spektakulärem Schlagabtausch zwischen den Top-Favoriten gekommen, bei dem Alejandro Valverde vom Team Movistar das bessere Ende für sich hatte und Jonathan Castroviejo an der Spitze der Gesamtwertung ablöste.
Valverde gewann vor seinem Landsmann Joaquim Rodriguez. Dahinter spurteten die Top-Favoriten Christopher Froome und Alberto Contador auf die Plätze.
Valverde führt nun 18 Sekunden vor seinem Teamkollegen Benat Inxausti. Dahinter folgen Rodriguez (+19 Sekunden), Froome (+20) und Contador (+24). Letzterer hatte das Finish der 155,3 Kilometer langen Etappe von Faustino V nach Eibar eröffnet.
Beim 5,5 Kilometer langen Schlussanstieg auf den Alto de Arrate ging der Madrilene vom Team Saxobank immer wieder aus dem Sattel, konnte die ärgsten Rivalen um den Tour-Zweiten Froome aber nicht abschütteln.
Alberto Contador attackiert immer wieder
Insgesamt sechs Attacken von Contador konnten immer wieder pariert werden. "Ich glaube nicht, dass die Unterschiede zwischen den Favoriten groß sein werden", hatte der Vuelta-Champion von 2008 schon vor dem Teilstück im Baskenland vorausgesagt.
Neun Kilometer vor dem Ziel hatte das unter anderem von Tony Martin angeführte Hauptfeld eine achtköpfige Fluchtgruppe gestellt. Unter den Ausreißern war auch Philippe Gilbert aus Belgien, der nach einem hervorragenden Jahr 2011 in dieser Saison bislang völlig enttäuschte - und weiterhin auf seinen ersten Sieg 2012 wartet.
