Mario Gomez hat sich nicht wundgelegen. Dem Top-Torjäger ist auch nicht schwindelig geworden von den Rotationsgedanken des Bundestrainers. Immerhin ist das Viertelfinale noch nicht sicher. Wir schlagen vor dem Spiel gegen Dänemark trotzdem zwei Änderungen vor, die sich im Turnierverlauf noch auszahlen könnten.
Deutschland ist mit sechs Punkten in die EM gestartet, braucht für das Viertelfinale aber trotzdem noch einen Punkt, es sei denn Portugal gewinnt nicht gegen die Niederlande. Es gibt keinen Grund, nachzulassen, Bundestrainer Joachim Löw wird daher seine Startelf nur punktuell verändern.
Wie Sie es von uns gewohnt sind, formulieren wir einen Alternativvorschlag zu den Löwschen Ideen. Bei der Vertretung für den gesperrten Jerome Boateng setzen wir auf einen Außenseiter, mit der gelben Gefahr durch Schiedsrichter Carlos Velasco Carballo ändern wir in der Abwehr eine weitere Position und plädieren erneut für einen Einsatz von Marco Reus.
Tor: Manuel Neuer
Manuel Neuer hat eine schwierige Saison hinter sich. Die Umstellung auf das dominante Spiel der Bayern, weshalb er weniger Möglichkeiten zum Auszeichnen bekam, fiel dem Ex-Schalker schwer. Dann wurde es nichts mit dem ersten Titel mit den Bayern und er selbst leistete sich im Laufe der Saison den einen oder anderen Patzer zu viel.
Umso bemerkenswerter, wie fokussiert der Torwart bei der EM auftritt, was er selbst auch am Standing innerhalb der Mannschaft festmacht: "Was sich verändert hat, ist mein Status", erzählte Neuer in einem Interview mit dfb.de. "Ich habe jetzt einen anderen Stellenwert in der Mannschaft. Mein Wort hat mehr Gewicht."





