Von einem Abschied aus dem Boxring will Vitali Klitschko nichts wissen. Selbst, wenn er am 28. Oktober bei den Parlamentswahlen in der Ukraine mit seiner Partei UDAR ins Parlament gewählt wird, würde das noch nicht zwangsläufig bedeuten, dass sein Titelkampf am 8. September in Moskau gegen den Deutschen Manuel Charr auch sein letzter Auftritt im Ring wäre.
Klitschko will weitermachen
Klitschko will auch dann weiter boxen. "Ich sage immer, dass jeder Kampf der letzte sein kann. Aber ich schließe nicht aus, dass ich meine Karriere auch fortsetzen werde, wenn wir den Einzug ins Parlament schaffen", so der ältere der beiden Klitschko-Brüder im Trainingslager in Going/Österreich. Nach Klitschkos Angaben liegt die von ihm geführte Partei in Umfragen aktuell bei 12 bis 15 Prozent und ist damit drittstärkste Kraft. "Zunächst zählt erst einmal der Kampf gegen Charr, alles weitere werde ich danach entscheiden", sagte Klitschko.
