Vitali (li.) und Wladimir Klitschko
Box-Weltmeister Vitali Klitschko hat sich vehement gegen einen Boykott von Spielen der Fußball-Europameisterschaft in seinem Heimatland Ukraine ausgesprochen. In einem Interview des Nachrichtenmagazins Focus forderte der Sportler westliche Politiker auf, stattdessen als Zuschauer in die Stadien zu kommen. "Ihr Missfallen an der Verletzung der Menschenrechte" könnten sie dann an Ort und Stelle "direkt gegenüber den ukrainischen Machthabern äußern", sagte der 40 Jahre alte Oppositionspolitiker. So werde die Weltöffentlichkeit auf die Missstände in dem Land aufmerksam. (dpa)
zu "Vitali Klitschko spricht sich gegen ein EM-Boykott gegen die Ukraine aus"
3 Kommentare
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Lokai von Ginz schrieb am 05.05.2012 12:01
Bitte was? An deinem Statement sieht man, dass du besser Boxer als Kommentator hättest werden sollen.. und ich entschuldige mich an dieser Stelle bei allen Boxern, die sich dadurch evtl. beleidigt fühlen.Es gibt 2 Wege: Boykott, oder hingehen, Aufmerksamkeit der Medien und der Welt eben auf die Menschenrechtssituation lenken. Ich persönlich halte Weg 2 für wesentlich effektiver.
Die Ukraine will die EM nutzen, um sich als weltoffenes Land zu produzieren. Wenn jetzt alle wegbleiben, Politiker, Medien oder auch Sportverbände mit ihren Teams, dann hat man grade mal so erreicht, dass die die EM nicht so gut für ihre Zwecke einsetzen können. Aber das war es auch schon. Der Mist, der da abgeht, kann also ungestört weiter laufen, eben WEIL niemand da ist um es zu sehen oder zu unterbinden.
Es ist wichtig dass soetwas beleuchtet wird und der Schwindel der dortigen Regierung aufgedeckt wird, da mediale Präsenz eine Medaille mit 2 Seiten ist. So lange die Medien einem gehorchen, kann natürlich nichts ungewünschtes darin verbreitet werden. Ist dies aber nciht der Fall, können Medien auch Regimes zum Sturz bringen. Und umso mehr Leute sich vor Ort selber davon überzeugen können, desto authentischer sind auch spätere politische Maßnahmen gegen die Ukraine.
Ich finde, Klitschko hat Recht und sein Statement ähnlich gut, wie das von Hoeneß (ausnahmsweise mal..), der ja gesagt hat "Boykott? Ne! Fahrt dahin und haltet mit eurer Meinung nicht zurück!". Es ist wichtig, der aktuellen dortigen Regierung einen gewaltigen Strich durch die Rechnung zu machen. Ein Boykott kann und wird diesen Effekt niemals haben.
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