Der Barca-Trainer, Tito Vilanova, war von der Kritik des gegnerischen Innenverteidgers nicht beeindruckt und hinterfragte zudem Mourinhos Haltung gegenüber dem Schiedsrichter. Nach dem 2:2-Unentschieden zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid setzteTito Vilanova zum Schlagabtausch mit Madrids Trainer Jose Mourniho und Verteidiger Pepean. Der portugiesische Nationalspieler Pepe, hatte dem gegnerischen Team nach dem Spiel eine übertriebene Anfälligkeit für Fouls vorgeworfen. Trainer Vilanova ließ mit einer Antwort nicht lange auf sich warten und konterte in der Pressekonferenz nach dem Spiel: "Wenn Pepe sagt, wir wären theatralisch gewesen, dann kann ich dazu nur sagen, dass man einen Film machen kann, von den vielen Tritten, die er uns heute Abend verpasst hat." Dann ging der Trainer der Blaugrana auf die Schiedsrichter-Kritik von Mourinho ein, und sagte, dass er alle Schiedsrichterentscheidungen berücksichtigen muss, also auch die, die zu Real Madrids Vorteil getroffen wurden. "Nach all dem Gerede über das Nichterwähnen der Schiedsrichter, war es Mourinho, der es dann trotzdem tat. Daher sage ich ihm, falls wir über die Entscheidungen der Schiedsrichter reden sollen, dann über jede und nicht nur über die eine, die ihn interessiert. Es gab zum Beispiel ein Foul an Iniesta, kurz vor ihrem zweiten Tor." Vilanova: "Mourinho sagte, es war ein gutes Spiel und das sehe ich auch so. Wir haben ein gutes Vehältnis zueinander, denn wir begrüßen uns jetzt immer. Als ich noch Co-Trainer war, begrüßte er mich nie", reagierte Vilanova scherzhaft.
