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Bei der etwas glücklichen Führung der mit zunehmender Spieldauer engagierter werdenden Leverkusener musste daher dann auch ein bisschen der Zufall helfen. Sebastian Boenisch hatte von links in die Mitte geflankt, Fagner (31.) beim Versuch zu klären den Ball aber derart unglücklich erwischt, dass am verdutzen Diego Benaglio vorbei zum 0:1 ins Tor flog. Kurz darauf hatten die Wolfsburger nach einem Ballverlust großes Glück, dass Gonzalo Castro eine Chance vergab, indem er Naldo anschoss.
VfL Wolfsburg dreht in der Schlussphase das Spiel
Wolfsburg war auch im zweiten Durchgang durchaus bemüht gewesen, nach vorne zu spielen, während Leverkusen mit der Führung im Rücken sich nur noch aufs Kontern verlegte. Diese Passivität sollte sich rächen, nachdem Wolfsburgs Trainer Köstner seine Offensive durch Vierinha für den unglücklichen Eigentorschützen Fagner verstärkte. Und immerhin kam seine Mannschaft in der 70. Minute zur bis dato besten Chance, nachdem Marcel Schäfer aus der Distanz an Leno gescheitert war. Der verdiente Ausgleich gelang aber erst, nachdem Köstner Jan Polak durch Christian Träsch ersetzt hatte.
Mit einem linken Hammer aus 15 Metern unter die Querlatte besorgte Träsch (78.) das 1:1. Leno war machtlos, aber wenige Minuten später auf dem Posten, als er per Fußabwehr einen Schuss von Diego abwehren konnte. In den Schlussminuten nahm die Partie damit endlich noch einmal Fahrt auf. Leverkusen antwortete mit ein paar wütenden, aber ineffektiven Gegenangriffen. Lars Bender und André Schürrle stellten Benaglio mit ihren schwachen Abschlüssen vor keinerlei Probleme. Und dann entschied ein Fehler von Ömer Toprak die Partie.
Dem Leverkusener war eine Kopfballabwehr nach einem langen Ball von Schäfer völlig misslungen. Der ansonsten völlig unsichtbare Bast Dost (89.) war im richtigen Moment zur Stelle, nahm die Vorlage dankend an, ließ Leno mit seinem Schuss zum 2:1 keine Abwehrchance und sorgte dafür, dass der VfL Wolfsburg ins Viertelfinale des DFB Pokals einzog.





