Georg Niedermeier ist mit seiner Situation beim VfB Stuttgart unzufrieden, umso emotionaler fiel sein Jubel nach dem Tor zum 2:2 gegen Steaua Bukarest aus. Das Hadern mit seinem verlorenen Stammplatz, der Ärger über die vielen vergebenen Stuttgarter Chancen und wohl auch etwas Erleichterung nach seiner nicht ganz fehlerfreien Vorstellung explodierten in der 85. Minute. "Klar war da auch Frust dabei, keine Frage", sagte Niedermeier nach dem ersten Gruppenspiel in der Europa League. "Wer meine Situation mitverfolgt hat, der weiß, dass ich momentan sehr enttäuscht bin."
Niedermeier: Von Tasci und Maza verdrängt
In der vergangenen Rückrunde gehörte Niedermeier noch zum Stammpersonal, das hat sich in dieser Saison geändert. Trainer Bruno Labbadia setzt auf die Innenverteidiger Serdar Tasci und den Mexikaner Maza. "Ich habe eine ordentliche Vorbereitung gehabt, dann so eine sportliche Entscheidung - das war wie ein Schlag ins Gesicht." Niedermeier betrieb deshalb auch noch ein bisschen Eigenwerbung. "Wir haben zwei Gegentore bekommen. Das kreide ich mir auch ein Stück weit mit an. Aber ich denke, ich habe meine Sache ordentlich gemacht heute. Ich habe meine Visitenkarte abgegeben", betonte Niedermeier. "Ich habe versucht meine Jungs mitzunehmen, habe viel gesprochen, ich fühle mich da jetzt nicht unbedingt angesprochen", sagte er weiter mit Blick auf die von Labbadia bemängelte fehlende Kommunikation in der Abwehr.



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