Wenn der VfB Stuttgart heute Nachmittag beim 1. FC Nürnberg antritt, stehen die Schwaben bereits unter Zugzwang. Der Grund ist so offensichtlich wie bedenklich: Der VfB hat zu wenig Punkte. Doch der Job von Trainer Bruno Labbadia ist wohl trotzdem nicht in Gefahr. Dass Bruno Labbadia Sorgen um seinen Job haben muss, schließt VfB-Boss Gerd Mäuser in der Bild derzeit dennoch aus :"Bruno Labbadia hat unser uneingeschränktes Vertrauen."
Präsident Mäuser: Tabellenplatz nicht der Anspruch des VfB
Auch Stuttgart-Präsident Mäuser ließ nach dem Debakel gegen Hoffenheim im Interview mit der Bild seinem Frust freien Lauf: "Die Leistung war indiskutabel, die Einstellung mangelhaft. Es war ein kollektiver Black-Out. Ich habe mit einigen Spielern persönlich geredet. Wir müssen jetzt weiter intensiv arbeiten, um Erfolgserlebnisse zu bekommen. Mit schön spielen kommt man jetzt nicht weiter. Die Spieler müssen in Nürnberg die alten Tugenden zeigen: Einsatzwille, Kampf- und Laufbereitschaft." Ergänzend machte Mäuser deutlich: "Wir haben eine Krisensituation, da reden wir auch nichts schön. Der aktuelle Tabellenplatz entspricht nicht dem Anspruch des VfB."
