Im Spiel gegen Dynamo Moskau geht es für den VfB am Dienstag um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Trotz der bitteren 0:1-Niederlage in der Liga bleibt das Team von Bruno Labbadia optimistisch. Ein frühes Tor könnte alles klarmachen.
Am Dienstag trifft der VfB Stuttgart im Rückspiel der Europa League-Playoffs auf Dynamo Moskau und bleibt trotz Fehlstart in der Bundesliga weiterhin optimistisch. Mit dem 2:0 aus dem Hinspiel können die Schwaben mit einer frühen Führung für die Vorentscheidung sorgen. Doch die Moskauer dürften etwas dagegen haben und bringen mindestens ebenso viel Optimismus mit.
Dynamo Moskau im Aufwärtstrend
Während die Stuttgarter am Wochenende noch in der Bundesliga verloren, gewann das Team von Kevin Kuranyi erstmals nach fünf Niederlagen in Folge mit 3:2 im Stadtderby gegen Lokomotive Moskau. Der ehemalige deutsche Nationalspieler hatte allerdings keinen Anteil am Sieg. Wegen einer gelb-roten Karte im letzten Ligaspiel musste Kuranyi auf der Tribüne Platz nehmen. Im Spiel gegen seinen Ex-Verein dürfte er jedoch am Dienstag wieder auflaufen.
Der VfB Stuttgart will sich indes nicht von der bitteren 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg in der Bundesliga beeindrucken lassen. Der verschossene Elfmeter von Vedad Ibisevic in der 88. Minute, das späte Gegentor nur zwei Minuten später - all das soll in Moskau längst vergessen sein.
Steht Shinji Okazaki beim VfB Stuttgart in der Startelf?
"Wir hatten unsere Chancen, haben aber leider das Tor nicht gemacht. In der Bundesliga wird man dann für solche Fehler bestraft. Am Dienstag bei Dynamo Moskau wird es ein ganz anderes Spiel werden," sagt Stürmer Cacau selbstbewusst auf der Homepage des VfB. Ob der Nationalspieler allerdings von Beginn an spielen darf, bleibt fraglich. Sehr wahrscheinlich setzt Trainer Bruno Labbadia auch in der Partie gegen Moskau auf den Unglücksraben Ibisevic. Auf einen Platz in der Startelf darf auch Shinji Okazaki hoffen, der am Wochenende nur auf der Bank saß.
Derzeit befinden sich die Spieler des VfB Stuttgart noch im Flieger in die russische Hauptstadt. Heute Abend findet vor dem großen Spiel nochmal ein Training in Moskau statt. Es geht um Einnahmen in Millionenhöhe. Geld, das die Schwaben gut gebrauchen könnten, nachdem sie im Sommer auf spektakuläre Transfers verzichten mussten.
