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Datum: 28. Juli 2012, 16:13 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
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Formel 1: Spanien GP, Rennen
  • Fahrer
  • Team
  • Zeit (Stopps)
  • 1
  • F. Alonso
  • Ferrari
  • 1:39:16.596 (4)
  • 2
  • K. Räikkönen
  • Lotus
  • +9.338 (3)
  • 3
  • F. Massa
  • Ferrari
  • +26.049 (4)
  • 4
  • S. Vettel
  • Red Bull
  • +38.273 (4)
  • 5
  • M. Webber
  • Red Bull
  • +47.963 (4)
  • 6
  • N. Rosberg
  • Mercedes
  • +1:08.020 (3)
  • 7
  • P. di Resta
  • Force India
  • +1:08.988 (4)
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Vettel startet in Ungarn von Rang drei - Hamilton auf der Pole

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Die Startplätze beim Großen Preis von Ungarn

Sebastian Vettel hat im Qualifying zum Großen Preis von Ungarn den dritten Platz erreicht. Die Pole Position holte sich Lewis Hamilton. Der WM-Führende Fernando Alonso startet von Platz sechs aus. Nico Rosberg und Michael Schumacher erwischten keinen guten Tag.

Die Poleserie von Sebastian Vettel in Ungarn ist gerissen und damit sind auch die Aussichten auf einen Sieg vor der Sommerpause gesunken. Richtig schlecht lief es allerdings für Michael Schumacher und Nico Rosberg. Auf dem Hungaroring konnte sich Lewis Hamilton im McLaren in 1:20.953 Minuten die beste Zeit erfahren. Romain Grosjean im Lotus holte den zweiten Platz (+0,413 Sekunden) vor dem deutschen Sebastian Vettel im Red Bull (+0,463).

Die Plätze vier und fünf belegten Jenson Button (McLaren/+0,630) und Kimi Räikkönen (Lotus/+0,777). WM-Spitzenreiter Fernando Alonso musste sich mit Rang sechs (+0,891) begnügen, knapp vor Teamkollege Felipe Massa (+0,947), Pastor Maldonado (+0,986) und Bruno Senna (+1,390, beide Williams). Der deutsche Fahrer Nico Hülkenberg konnt im Force India den 10. Rang erreichen (+1,894). Enttäuschend lief es für Nico Rosberg, Mark Webber und Michael Schumacher. Webber holte im Red Bull Rang 11., Rosberg wurde 13. und Schumacher gar nur 17.

Vettel nicht Glücklich 

Doch auch bei Vettel fiel das Fazit eher verhalten aus. In der Ausscheidung um die Startplätze zum elften Saisonlauf musste sich der 25-Jährige dem übermächtigen Briten Lewis Hamilton im McLaren und dem Franzosen Grosjean im Lotus geschlagen geben. "Ich bin nicht ganz glücklich mit der Runde, die ich hatte", betonte Vettel.

"Wir haben uns das Wochenende schon schwergetan", meinte Vettel. Der Weltmeister betonte aber, dass der Speed da sei. Und: "Vielleicht ist Platz drei gar nicht so schlecht, wir stehen auf der sauberen Seite", sagte der bisher einmalige Saisonsieger, der im entscheidenden Durchgang fast eine halbe Sekunde Rückstand auf Hamilton aufwies. "Romain war in Reichweite, Lewis war aber zu weit weg", gab Vettel zu.

Alle Möglichkeiten für Lewis Hamilton

Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen konnte er aber letztlich noch zufrieden sein: Mark Webber erwischte es vorzeitig. Der im Klassement zehn Punkte vor Vettel liegende Australier wurde Elfter. Auch WM-Spitzenreiter Fernando Alonso landete nicht in den ersten beiden Startreihen. Der Spanier kam im Ferrari nicht über Rang sechs hinaus.

Für Hamilton kam die Pole indes zur rechten Zeit. Zuletzt hatte er am 25. März in Malaysia ganz vorn gestanden. Der Weltmeister von 2007 liegt in der WM-Wertung zudem nur noch auf Rang fünf mit 92 Punkten. "Ich bin absolut happy. Das ist ein guter Schritt für das Team", sagte Hamilton, der schon zweimal in Ungarn auf Pole gestanden hat und schon zwei Siege auf dem 4,318 Kilometer langen Kurs vorweisen kann. Der Kurs ist dafür bekannt, dass es wenig Möglichkeiten zum Überholen gibt.

Mercedes ist für diese Strecke nicht gemacht

Nichts mehr zu holen gab es im Mittelabschnitt für die Silberpfeile. "Die Strecke ist nicht unbedingt für uns gemacht", meinte Schumacher. Er war auf seiner schnellen Runde, als der vor ihm fahrende Venezolaner Pastor Maldonado im Williams übers Gras raste und dabei mächtig Staub und Schmutz aufwirbelte.

Schumacher brach die Runde ab, das Qualifying war zum dritten Mal in diesem Jahr für den siebenmaligen Weltmeister bereits vor der Entscheidung um die Pole beendet. Mehr als Platz 12 und 13 wäre aber sowieso nicht dringewesen, meinte Schumacher "Der Abstand ist hier weitaus größer als normal", urteilte der 43-Jährige. Dafür schaffte es Landsmann Nico Hülkenberg in seinem Force India noch als Zehnter in die Top Ten. Timo Glock belegte im Marussia den 22. Platz.

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