Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
DFB-Pokal
Champions League
Europa League
International
Frauen Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
WM-Stand 2026
Termine 2026
Historie
Live-Ticker
Ergebnisse
Weltrangliste
Live-Ticker
Ergebnisse
Bundesliga
BBL-Pokal
Euroleague
NBA
WM
EM
Live-Ticker
Ergebnisse
MLB
NFL
NHL
NBA
Ergebnisse
DEL
NHL
WM
Live-Ticker
Ergebnisse
Bundesliga
Champions League
DHB-Pokal
Live-Ticker
Ergebnisse
WM 2025
EM 2026
Nordische Kombination
Ski Langlauf
Skispringen
Biathlon
Ski Alpin
Ergebnisse
Liveticker
Kalender
Ergebnisse
Datum: 11. August 2012, 15:53 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
Diskussion:
Sport Live-Ticker
Heute finden keine weiteren Live-Ticker-Events statt.
kommende Live-Ticker:
11
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe A
21:00
12
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe A
04:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
13:30
17:00
Fußball: WM 2026 Gruppe B
21:00
13
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe D
03:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
12:30
16:00
Fußball: WM 2026 Gruppe B
21:00
14
Jun
Fußball: WM 2026 Gruppe C
00:00
Fußball: WM 2026 Gruppe D
06:00
Formel 1: GP von Barcelona-Katalonien
15:00
Fußball: WM 2026 Gruppe E
19:00
Fußball: WM 2026 Gruppe F
22:00
 
Sport Ergebnisse
Formel 1 Ergebnisse
Formel 1: Monaco GP, Rennen
  • Fahrer
  • Team
  • Zeit (Stopps)
  • 1
  • A. Antonelli
  • Mercedes
  • 02:23:31.243 (4)
  • 2
  • L. Hamilton
  • Ferrari
  • + 06.271 (5)
  • 3
  • I. Hadjar
  • Red Bull
  • + 23.394 (4)
  • 4
  • O. Piastri
  • McLaren
  • + 24.261 (5)
  • 5
  • L. Lawson
  • Visa Cash App RB
  • + 26.553 (4)
  • 6
  • A. Lindblad
  • Visa Cash App RB
  • + 29.010 (4)
  • 7
  • P. Gasly
  • Alpine F1 Team
  • + 30.369 (4)
alle Sport-Ergebnisse im Überblick
 
 

Vesper verteidigt Medaillen-Zielvorgabe bei Olympia in London

Michael Vesper
Michael Vesper

Nachdem das Innenministerium die eigentlich interne Medaillenvorgabe für die Olympischen Spiele veröffentlicht hatte, entbrannten heftige Diskussionen. Kritiker sprachen von "Zwangsverpflichtung". Doch Thomas Bach und Michael Vesper verteidigen die Zielvorgabe.

Man müsse eingestehen, "dass wir uns mit dem Namen Zielvereinbarung vergriffen haben", erklärte Bach und meinte: "Das sollten in Zukunft besser Fördervereinbarungen sein, um deutlich zu machen, um was es hier geht - nämlich um vier Jahre vor Olympischen Spielen ein abstraktes Potenzial zu identifizieren."

Vesper, Chef de Mission der deutschen Olympia-Mannschaft, stellte noch einmal klar: "Die Zielvereinbarungen waren nie als Prognose zu verstehen oder gar als Medaillen-Planwirtschaft." Schließlich seien die Vorgaben nicht alleine vom DOSB gesetzt worden. Vielmehr müssten sie als Einschätzungen der vorhandenen Potenziale verstanden wissen, die jeder einzelne Sportverband gemeinsam mit dem DOSB entwickelt habe. Dieses System, so Vesper weiter, erfreue "sich weiter großer Zustimmung in den Fachverbänden".

Unterstützung bekamen Bach und Vesper vom Ex-Weltklasseturner Eberhard Gienger. "Die internen Vorgaben waren keine Luftschlösser, sie beruhten auf konkreten Ergebnissen der einzelnen Verbände bei vergangenen Höhepunkten", erklärte Gienger. 2008 hatte er in seiner Funktion als DOSB-Vizepräsident Leistungssport an der Zielvereinbarung mitgearbeitet.

Fachverbände kritisieren Zielvereinbarung

Kritische Stimmen kamen derweil aus den Fachverbänden. Von offenen Gesprächen und gemeinsamen Beschlüssen wollte Frank Hensel, der Generalsekretär des Deutschen Leichtathletik-Verbandes nicht wissen. Laut sueddeutsche.de berichtete er von harten Diskussionen. "Wir haben die Zielvereinbarung letztlich unterschrieben, damit wir handlungsfähig bleiben. Wir hatten keine andere Wahl", wird Hensel zitiert.

Leistung könne man planen, Erfolg weniger. "Man kann vieles tun, um einen Medaillengewinn wahrscheinlich zu machen. Aber aus der Sicht des DLV ist es absolut vermessen zu sagen, hier plane ich jetzt mal Gold ein, dort Silber und hier Bronze", meinte Hensel. Mit der Festlegung einer Gesamtzahl von Medaillen könne man laut Hensel leben, doch es werde auch genau definiert, welche Medaillen in welchen Disziplinen erwartet werden. "Das halte ich für noch problematischer", so Hensel.

Medaillenausbeute wie einst 1936

Von 86 Medaillen war in der internen Zielvereinbarung ausgegangen worden. 28 sollten davon Gold sein. Ein im Prizip völlig utopisches und unrealistisches Ziel. Schließlich hatte Deutschland ähnliche Zahlen nur 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin vorweisen können. Wie absurd die Zielvorgabe war, zeigte das Team in London. Kaum ein Verband erreichte die vereinbarten Ziele.

Immerhin wurden aber vor dem Schlusstag bereits mehr Medaillen als vor vier Jahren bei Olympia in Peking gewonnen.