Die Favoriten haben über 100 Meter bei den Olympischen Spielen in London ohne Probleme die nächste Runde erreicht. Usain Bolt erwischte in seinem ersten Olympia-Rennen zwar einen Stolperstart, kam dann aber trotzdem im Schongang weiter. In 10,09 Sekunden joggte der 25 Jahre alte Jamaikaner ins Halbfinale. "Es war ein schlechter Start. Ich bin gestolpert", meinte Bolt nach seinem Vorlaufsieg. Der dreimalige Peking-Olympiasieger war erleichtert, dass ihm das Missgeschick nicht im entscheidenden Rennen unterlief: "Ich bin froh, dass es jetzt passiert ist." Die 80.000 Zuschauer im Olympiastadion feuerten den Superstar aus Jamaika frenetisch an. Die Zeiten waren für Bolt und Co. zum Auftakt noch unwichtig, denn die ersten Drei jedes Vorlaufes kamen automatisch weiter. Bestens in Schuss präsentierte sich der Amerikaner Ryan Bailey als Schnellster des US-Trios: In 9,88 Sekunden ließ der 23-Jährige, Ende Juni überraschend Dritter bei den Trials in Eugene, seine Landsleute Justin Gatlin (9,97) und Tyson Gay (10,08) hinter sich.
