Angst verlieh den Normannen bei Asterix einst Flügel, Sabine Lisicki muss dagegen aus New York nach Hause fliegen. Gegen Sorana Cirstea, gegen die sie bereits drei Duelle zuvor verloren hatte, gab es ein 6:4, 2:6 und 2:6 und das Aus bei den US Open.
Im ersten Satz sahen die Zuschauer vor allem eines: Aufschlagverluste, und dies gleich fünffach. Am Ende konnte Lisicki einen Aufschlag mehr als die Rumänin durchbringen und somit diesen ersten Durchgang trotz einer leichten Bauchmuskelverletzung für sich entscheiden können.
Doch im zweiten Durchgang ging es schnell bergab für Lisicki, die vor allem durch Unforced Errors und Doppelfehler auffiel, während ihre Gegnerin sich nach einem ähnlich fehlerdurchfluteten ersten Satz berappelte und mehr und mehr das Match an sich riss und diesen Satz entschied. Nach diesem Satzverlust und einer anderthalbstündigen Regenpause kam Lisicki überhaupt nicht mehr in Tritt, ging schnell mit 0:3 in Rückstand und verlor schließlich - bezeichnend - nach einem Doppelfehler auch das vierte Duell gegen Cirstea.
Görges schnell raus - Stosur souverän
Auf ihrer Heimreise bleibt Lisicki zumindest nicht allein, denn auch Julia Görges schied sang- und klanglos in der ersten Runde der US Open aus. Dabei verlor sie gegen Kristyna Pliskova, die in der Weltrangliste 104 Plätze hinter Görges liegt, mit 6:7 und 1:6.
Gerade noch vor dem großen Regen hatte es Vorjahressiegerin Samantha Stosur dagegen in die zweite Runde geschafft. Die australische Titelverteidigerin entledigte sich mit 6:1, 6:1 ihrer Erstrunden-Aufgabe gegen Petra Martic aus Kroatien.



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