Zuletzt hatte Roger Federer bei den US Open im Jahr 2003 das Halbfinale verpasste. Damals scheiterte der Schweizer am Argentinier David Nalbandian. In diesem Jahr war Tomas Berdych die Endstation. Andy Roddick verabschiedete sich indes in den Ruhestand.
2003 war Federer schon im Achtelfinale an David Nalbandian gescheitert, unterlag damals ebenfalls in vier Sätzen mit 6:3, 6:7, 4:6, 3:6. Nun war das Viertelfinale Endstation und wieder musste der Schweizer sich in vier Sätzen geschlagen geben. Tomas Berdych setzte sich nach 2:42 Stunden mit 7:6, 6:4, 3:6, 6:3 durch.
Zwar konnte Berdych nicht mit einer sonderlich guten Bilanz aufwarten, hatte zuvor nur vier von 15 Duellen gewonnen. Der Mutmacher war jedoch der Blick zurück in die jüngere Vergangenheit, denn dort hatte der Tscheche drei der letzten sechs Duelle gewonnen.
Dies war auch die letzte Viertelfinal-Niederlage von Roger Federer, der zu keiner Zeit wirklich ins Match fand. Stolze 40 Unforced Errors leistete sich der Schweizer, konnte nur im dritten Satz kurz für ein Ausrufezeichen sorgen, als Berdych sich zwei Doppelfehler leistete, die jeweils zu Breakmöglichkeiten für Federer führten.
Roger Federer zeigt sich enttäuscht
"Ich bin sehr enttäuscht", meinte Roger Federer auf atpworldtour.com. "Ich hatte mir vorgenommen, heute wesentlich besser zu spielen. Gerade in den späten Matches habe ich eine ansonsten sehr gute Bilanz. Ich habe mich ob der guten Ergebnisse in diesem Sommer sehr gut gefühlt und dachte, es würde besser laufen."
Dabei hatte Roger Federer einen guten Auftakt erwischt, dem Tschechen seinen Aufschlag abgenommen. Der konterte mit einem Re-Break und gewann schließlich im Tiebreak. "Ich kann ja nicht davon ausgehen, Roger in drei Sätzen zu schlagen, ohne in Schwierigkeiten zu kommen", so Berdych. "Aber darauf war ich vorbereitet und konnte im vierten Satz wieder zulegen."
In seinem ersten US-Open-Halbfinale trifft der 26-Jährige nun auf den britischen Olympiasieger Andy Murray. An diesem Traum gescheitert ist derweil Andy Roddick. Der US-Amerikaner musste sich dem Argentinier Juan Martin del Potro mit 7:6, 6:7, 2:6, 4:6 geschlagen geben und verabschiedete sich damit in den Ruhestand.





