Trotz des Scheiterns in der EM-Vorrunde will der ukrainische Fußballverband FFU nach dem "Torklau von Donezk" keinen Protest gegen die 0:1-Niederlage gegen England einlegen. Der Verband werde keine Schritte gegen die Fehlentscheidung des ungarischen Schiedsrichtergespanns unternehmen, sagte Verbandspräsident Grigori Surkis am Donnerstag in Kiew. Ungeachtet des frühen Ausscheidens des Co-Gastgebers wünsche er sich einen Verbleib von Nationaltrainer Oleh Blokhin, betonte Surkis. Der Coach besitze einen Vertrag bis 2014 und sollte die Mannschaft durch die kommende WM-Qualifikation führen. Dann könnte sich die frühere Sowjetrepublik revanchieren: Die Ukraine und England spielen in einer Qualifikationsgruppe. Auch der andere EM-Gastgeber Polen mischt dort mit. (dpa)
