Die dramatischen Bilder sind noch nicht verarbeitet, auch wenn die Potsdamer Fußballerinnen Alexandra Singer und Stefanie Mirlach inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen konnten. "Ich hoffe auf eine Trotzreaktion meines Teams und die lautstarke Unterstützung unseres Publikums", sagte Bernd Schröder, Trainer des deutschen Frauen-Fußballmeisters Turbine Potsdam. Die nach Hause entlassenen Spielerinnen werden vom Club weiter betreut. Ob sie schon wieder das Champions-League-Rückspiel gegen Standard Lüttich als Tribünengäste anschauen können, ist ungewiss. Nur drei Tage nach dem Schockspiel gegen den 1. FFC Frankfurt (1:2) mit gleich drei schwerer verletzten Spielerinnen muss Turbine am Tag der Einheit (14.00 Uhr) in der Königsklasse ran. "Es könnte gegen Lüttich knapp werden, auch wenn sich bei uns oberflächlich die Aufregung gelegt hat", sagte Schröder. Das Hinspiel in Lüttich hatten die Potsdamerinnen mit 3:1 für sich entschieden.
