Nach seinem Aus war der Ärger bei Sebastian Vettel riesig, er ließ sogar eine Verschwörungstheorie anklingen. Mit etwas Abstand überwog die Freude über das insgesamt sehr schnelle Wochenende, Designer Adrian Newey scheint ein Geniestreich gelungen zu sein.
Fernando Alonso konnten die Verschwörungstheorien von Sebastian Vettel und Red Bull auch am Tag nach seiner "Heldentat" im Hafen von Valencia völlig egal sein. Denn das ganze Land lag dem stolzen Asturier zu Füßen. "Gewinnen, gewinnen und gewinnen - wir sind Spanien", prangte auf der Titelseite der Sportzeitung Marca über dem Bild des verschwitzten, aber überglücklichen und fahnenschwenkenden Formel-1-Piloten.
Und Alonso selbst freute sich sichtlich gerührt darüber, der gebeutelten Bevölkerung seines Landes "ein kleines bisschen" zurückgegeben zu haben. Zusammen mit French Open-Sieger Rafael Nadal und der spanischen Fußball-Nationalmannschaft sorgt Alonso für Begeisterung in seinem Heimatland.
Vettels Frust, Red Bulls Lust
Vettel konnte seinen Frust auch am Tag nach seinem vorzeitigen Aus in der 33. Runde nicht verbergen."Es ist einfach wirklich mies gelaufen, weil ich der festen Überzeugung bin, dass wir unsere gute Leistung auch bis zum Schluss hätten halten können", bekräftigte Vettel im Tagebuch auf seiner Homepage. Eine defekte Lichtmaschine machte Vettel einen Strich durch die Rechnung.
Von den Vorwürfen an die Rennleitung wegen der aus Red-Bull-Sicht unnötigen Safety-Car-Phase war nichts mehr zu lesen. Am Sonntag vertraten sowohl Vettel als auch Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko die Meinung, die FIA habe mit dem Einsatz des Safety Cars für neue Spannung sorgen wollen.





