Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
Champions League
Europa League
International
WM 2018
DFB-Pokal
Ergebnisse
Live-Ticker
Weltrangliste
Ergebnisse
NBA
NHL
NFL
MLB
Ergebnisse
Live-Ticker
WM-Stand 2018
Termine 2018
Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
2. Bundesliga
Champions League
DHB-Pokal
EHF-Pokal
EM 2012
EM 2014
EM 2016
EM 2018
WM 2013
WM 2015
WM 2017
Ergebnisse
Live-Ticker
Bundesliga
NBA
Euroleague
EM
WM
Ergebnisse
Ski Alpin
Biathlon
Skispringen
Ski Langlauf
Nordische Kombination
Ergebnisse
Live-Ticker
DEL
NHL
DEL 2
WM
Olympia
CHL
Ergebnisse
Live-Ticker
European Tour
US PGA Tour
Weltrangliste
Live-Ticker
Mayweather vs. McGregor: Alle Infos zum Fight des Jahres
Radsport
Motorsport
Laureus Stiftung
Live-TickerErgebnisseTabelleSpielplanStatistik
Live-TickerErgebnisseTabelleSpielplan
Live-TickerErgebnisseTabelleSpielplanTorjäger
Live-TickerErgebnisseTabelleSpielplan
Live-TickerErgebnissePremier LeaguePrimera DivisionSerie ALigue 1
ErgebnisseTabelleSpielplanQualifikation
Live-TickerErgebnisse
Vereine
Logo Bayern MünchenLogo VfL WolfsburgLogo MönchengladbachLogo Bayer LeverkusenLogo FC AugsburgLogo FC Schalke 04Logo Borussia DortmundLogo 1899 HoffenheimLogo Eintracht FrankfurtLogo Werder BremenLogo FSV Mainz 05Logo Hertha BSCLogo VfB StuttgartLogo Hannover 96Logo SC FreiburgLogo RB LeipzigLogo 1. FC NürnbergLogo Fortuna Düsseldorf
Sport Live-Ticker
Tennis: Masters Cincinnati
18:30
Fußball: Primera División
20:15
Fußball: Ligue 1
20:45
Fußball: Süper Lig, 2. Spieltag
20:45
Fußball: DFB-Pokal
20:45
Fußball: Primera División
22:15
Fußball: Regionalliga Bayern
18:15
Fußball: Regionalliga Nordost
19:00
Fußball: Regionalliga Südwest
19:00
Fußball: Regionalliga West
19:30
 
Sport Ergebnisse
Fussball Ergebnisse
Bundesliga, 1. Spieltag
alle Sport-Ergebnisse im Überblick
 
 

Tritte und streicheln: Psychologe Bruno Labbadia drückt beim HSV den Reset-Knopf

Zu den Kommentaren0 Kommentare   |   Quelle: sid
16. April 2015, 14:53 Uhr
Bruno Labbadia
Bruno Labbadia zieht vor dem Nordderby die Zügel an

Bruno Labbadia fuchtelt mit den Armen, schreit Anweisungen, schiebt seine Spieler über den Platz, korrigiert - und manchmal applaudiert er sogar. "Der eine braucht einen Tritt, der andere muss gestreichelt werden", sagt Labbadia.

Der neue, der nächste Retter ist bei den Krisen-Kickern des Bundesligisten Hamburger SV im Nervenkrieg Abstiegskampf vor allem als Psychologe gefordert. "Ich muss wissen, was in den Köpfen der Spieler los ist", sagt der 49-Jährige im Mini-Trainingslager des Tabellenletzten in Rotenburg an der Wümme: "Das Wort Reset habe ich auch in den Mund genommen."

Die Wende muss her, so schnell wie möglich. Denn dem Bundesliga-Dino und Labbadia, in einer Art Panikreaktion verpflichtet, um den drohen Absturz in die 2. Liga doch noch abzuwenden, rennt die Zeit davon. Vor dem so enorm wichtigen Nordderby bei Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr im LIVE-TICKER) wartet man an der Elbe seit acht Spielen auf einen Sieg, seit fünf Partien auf ein Tor. Zuletzt wirkten die Auftritte blutleer, von Aufbäumen keine Spur, der freie Fall endete auf dem letzten Tabellenplatz mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer.

Wer nicht mitzieht, hat keine Chance

Deshalb zieht Labbadia jetzt die Zügel an und hofft, dass es nicht schon viel zu spät ist. "Wenn es irgendeinen gibt, der nicht mitzieht, hat er keine Chance", sagt "Pistolero" Labbadia, der noch im April 2010 vom HSV-Hof gejagt wurde und jetzt plötzlich der große, letzte Hoffnungsträger sein soll: "Es zählt nur eins: Ärmel hochkrempeln."

Um doch noch irgendwie zu retten, was fast schon nicht mehr zu retten ist, zieht Labbadia alle Register. Das jüngste von neun Kinder italienischer Gastarbeiter gilt als akribischer Malocher. Den Kurzaufenthalt im Fünf-Sterne-Hotel "Landhaus Wachtelhof" - Marmor-Bäder, Kaminbar, 1000 Quadratmeter große Wellness-Landschaft - nutzte er aber vor allem auch für viele, viele Gespräche.

"Die Mannschaft will - braucht aber deutliche Vorgaben und Halt", sagt Labbadia und beschwört nach der Kabinenschlägerei zuletzt zwischen Johan Djourou und Valon Behrami dem Zusammenhalt im Team: "Ein Störenfried hat hier nichts mehr zu suchen."

Letzer HSV-Sieg in Bremen vor 2983 Tagen

Am Sonntag wird der letzte HSV-Sieg in Bremen (17. Februar 2007) 2983 Tage her sein. Trotzdem suchte sich Labbadia für das Einschwören für das heiße Saisonfinale ausgerechnet Rotenburg an der Wümme aus. Das Städtchen mit gut 20.000 Einwohnern zwischen Hamburg und Bremen gilt als Werder-Land. Auf dem zum Trainingsplatz kamen die HSV-Spieler an einem Glaskasten vorbei - darin ein Plakat mit der Aufschrift: "100% Werderpartner". Labbadia brennt jedenfalls auf das Duell mit seinem Ex-Klub. "Gleich ein Hexenkessel, da habe ich Bock drauf", sagt der gelernte Versicherungskaufmann.

Und ein Blick zurück macht allen HSV-Fans Mut: Als Trainer gewann Labbadia immer das erste Pflichtspiel mit seinem neuen Klub und auch sein bisher einziges Nordderby als Coach gewann er mit dem HSV (2:1 am 20. Dezember 2009). Doch das alles interessiert seinen Widersacher Viktor Skripnik nicht. "Es ist unsere Pflicht und Aufgabe, die drei Punkte hier zu behalten", sagt der Ukrainer. Psychologe Labbadia hat kein Mitleid zu erwarten.

zu "Tritte und streicheln: Psychologe Bruno Labbadia drückt beim HSV den ..."
0 Kommentare
Sport News
Bundesliga
2. Bundesliga
International
Mehr Sport