Torsten Jansen erhielt die höchste jemals ausgesprochene Strafe der Handball-Bundesliga
Der frühere Nationalspieler Torsten Jansen (36) vom Handball-Bundesligisten HSV Hamburg ist nach seinem Kopfstoß gegen den Berliner Ivan Nincevic für zehn Meisterschaftsspiele, längstens aber für zwei Monate gesperrt worden. Zudem muss der Linksaußen eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen. Es ist die höchste Strafe, die jemals im deutschen Handball verhängt wurde. Faktisch bedeutet das Urteil der Disziplinarkommission der Handball-Bundesliga (HBL) allerdings, dass der Weltmeister von 2007 seinem Verein lediglich in den beiden noch ausstehenden Spielen der aktuellen Saison fehlen wird. Auch beim Final Four in der Champions League (1./2. Juni) ist Jansen spielberechtigt.
