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Damit steht der DRV nach Gold für den Achter und Silber für den Frauen-Doppelvierer bereits vor dem letzten Finaltag deutlich besser da als noch in Peking. Vor vier Jahren hatte es nach der dürftigen Bilanz mit jeweils einmal Silber und Bronze Kritik an dem über Jahrzehnte erfolgsverwöhnten Verband gegeben. "Gold im Achter und Vierer werden uns deutlichen Auftrieb geben", sagte Buschbacher.
Tölzer: "Ich fühle mich wie ein Sieger"
Auch im Judo steht eine starke und intakte Mannschaft hinter den Athleten, das war auch am letzten Tag im Schwergewicht zu erkennen. Die bisherigen Medaillengewinner Ole Bischof, Kerstin Thiele und Dimitri Peters feuerten Bronzemedaillengewinner Andreas Tölzer auf der Tribüne inbrünstig an. 2008 - bei Bischofs Gold-Coup - hatten sich Bischof und Tölzer noch ein Zimmer im olympischen Dorf geteilt. Jubeln durfte damals nur Bischof - Tölzer ging in Peking leer aus. In London ließ sich Tölzer das olympische Edelmetall aber nicht mehr nehmen.
Gerne wäre der Mitfavorit auch ins Finale eingezogen, gegen den späteren Goldgewinner Teddy Riner aus Frankreich hätte Tölzer zu gerne gekämpft. Aber es kam anders, im Halbfinale gegen Alexander Mikhaylin aus Russland fand der wuchtige, aber trotzdem muskelbepackte Judoka, kein Mittel. Er unterlag Mikhaylin durch Bestrafung in der Verlängerung. Zu passiv hatte Tölzer agiert - und schlich enttäuscht von der Matte. "Er hat zu wenig getan. Er hat nicht das umgesetzt, was wir besprochen haben", klagte Bundestrainer Ultsch.
Doch im Bronze-Kampf wenige Minuten später war die Enttäuschung verflogen, gegen Ihar Makarau jubelte der 145-Kilo-Koloss nach seinem vorzeitigen Sieg nach drei Minuten Kampfzeit. "Ich bin wahnsinnig stolz auf diese BronzemedailleW, sagte Tölzer und fügte glücklich hinzu: "Ich fühle mich wie ein Sieger!" Im dritten Anlauf beendete Tölzer bei seiner dritten Teilnahme seinen persönlichen Olympia-Fluch mit der ersten Medaille.




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