Timo Boll trifft nun auf Ma Long
Das Edelmetall ist für Timo Boll erneut in Sichtweite, nun muss der deutsche Tischtennis-Star aber die "chinesische Mauer" überwinden: Bei der Einzel-WM in Paris kommt es für den WM-Dritten nach einem souveränen 4:0-Erfolg im Achtelfinale gegen den Japaner Seiya Kishikawa im "Medaillenspiel" am Sonntag zum Showdown gegen den Weltranglistenzweiten Ma Long (China). Den viermaligen Team-Weltmeister hatte der Düsseldorfer vor der WM als "gierigsten" der gefürchteten Chinesen ausgemacht. "Weil er noch keinen großen Einzel-Titel gewonnen hat, wird er richtig brennen. Aber vielleicht macht ihn genau das auch verwundbar", sagte der 32-Jährige.
