Timo Hildebrand ist die neue Nummer eins bei Schalke 04. Er setzte sich im Duell mit Lars Unnerstall durch. Ralf Fährmann hat nach seiner Verletzung noch Nachholbedarf. Im Interview mit Bild plauderte Timo Hildebrand nun über die schwere Zeit ohne Verein und ohne Aufgabe. Er hat sich damals mit einem Privattrainer fit gehalten. "Es gab Tage, an denen es mir sehr schwer fiel. Damals hätte es auch mein Karriereende sein können", so Hildebrand laut Bild. Auch das Geld fehlte dem Ex-Nationalspieler. "Ich habe vom ersten Tag an als Profi sehr gut verdient. Wenn dann nichts mehr reinkommt und man keine feste Aufgabe mehr hat, ist das brutal. Ich möchte mich nicht mit einem normalen Arbeitslosen vergleichen, aber das Gefühl ist das gleiche nur auf einer anderen Ebene." Hildebrand war durch seinen Wechsel nach Valencia aus der Bahn geworfen worden. "Meine Wechsel ins Ausland hatte ich mir anders vorgestellt. Ich hatte damals aber ein gutes Gefühl und es wurde vom Bundestrainer ja auch propagiert, dass er so einen Wechsel als sehr förderlich ansieht. Wenn ich in Stuttgart geblieben wäre, bin ich sicher, dass ich die Leistungen aus der Meistersaison weiter hätte abrufen können. Dann wäre auch der Weg in der Nationalelf leichter gewesen", denkt Hildebrand über seine Vergangenheit. Als Saisonziel nannte Hildebrand den 3. Platz zu bestätigten. "Wenn es klappt, können wir alle sehr zufrieden sein." Für den Fall, dass Schalke Meister wird, will sich Hildebrand sogar die Haare abschneiden. "Wenn Schalke Meister wird, mache ich es!"



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