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THW Kiels Champions-League-Traum vorzeitig geplatzt

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30. Mai 2015, 20:12 Uhr
Mate Lekai
Mate Lekai und Co. waren zu gut für die Kieler

Der Traum vom vierten Champions-League-Triumph für den deutschen Handball-Rekordmeister THW Kiel ist vorzeitig geplatzt. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason unterlag im Halbfinale des Final-Four-Turniers in Köln dem ungarischen Titelträger MKB Veszprem 27:31 (13:13). Veszprem trifft im Kampf um den Titel am Sonntag (18.00 Uhr) auf den FC Barcelona, Kiel muss im Spiel um Platz drei (15.15 Uhr) gegen KS Vive Kielce ran.

Barcelona hatte sich im ersten Halbfinale in der mit 19.750 Zuschauern ausverkauften Arena mit 33:28 (16:14) gegen den polnischen Titelträger aus Kielce durchgesetzt. Die Katalanen können den wichtigsten europäischen Klubwettbewerb bereits zum neunten Mal gewinnen. Kiel war 2007, 2010 und 2012 auf Europas Handball-Thron gestürmt. Bester THW-Werfer gegen Veszprem war Aron Palmarsson mit neun Toren.

"Es ist sehr enttäuschend", sagte Kiels Trainer Gislason bei Sky: "Wir hätten einfach mehr von unseren klaren Chancen nutzen müssen, aber ich will der Mannschaft auch keinen Vorwurf machen. Der eine oder andere Spieler hatte nicht seinen besten Tag, aber wir gewinnen und verlieren zusammen."

Jicha vergibt große Chance

THW-Kapitän Filip Jicha, der kurz vor Schluss freistehend an Veszprems Keeper scheiterte und damit die Chance vergab, den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen, ging mit sich selbst hart ins Gericht: "So etwas darf man sich in einem Champions-League-Halbfinale einfach nicht erlauben." Als Grund für die Niederlage nannte Jicha aber auch die Tatsache, dass "wir es nicht hingekriegt haben, eine so starke Abwehr hinzustellen, wie es Veszprem in der zweiten Halbzeit getan hat". Der Tscheche versprach, dass "wir alles tun werden, um uns am Sonntag hier mit einem Sieg zu verabschieden".

Kiel kam gut ins Spiel. Torhüter Andreas Palicka zeigte einige starke Paraden, im Angriff zeigte sich der Rückraum mit Palmarsson, Filip Jicha und Marko Vujin in der Anfangsphase treffsicher. Nach 15 Minuten hatte sich der deutsche Meister eine 7:4-Führung erspielt.


Danach geriet der Spielfluss des THW aber ins Stocken, zahlreiche Unterbrechungen in einer hektischen Partie mit vielen Fouls taten dem Kieler Spiel nicht gut. Veszprem mit dem Ex-Kieler Christian Zeitz ging beim 9:8 durch Laszlo Nagy in der 22. Minute erstmals in Führung. Die mitgereisten ungarischen Fans machten sich erstmals lautstark bemerkbar, der THW zeigte sich beeindruckt. Besonders im Angriff taten sich die Kieler, die im Achtelfinale Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt ausgeschaltet hatten, in der Schlussphase der ersten Halbzeit gegen die aggressive Abwehr der Ungarn schwer.

Kiel auch nach der Halbzeit nicht besser

"Vielleicht lief es am Anfang zu einfach für die Kieler - dann kommt nämlich schnell mal ein Bruch. Man kann diesen Bruch auch an den Auswechselungen von Palmarsson und Jicha festmachen", sagte der ehemalige Bundestrainer Heiner Brand bei "Sky" in der Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel wurde das Spiel des THW nicht besser. Leichtfertig wurden die Bälle verloren, im Angriff fand Kiel kaum Lösungen. Veszprem zog auf 16:13 (35.) davon, Gislason nahm eine Auszeit. Es half nichts. Beim 21:27 (49.) war die Vorentscheidung gefallen, auch wenn Kiel noch einmal verkürzte (25:27/53.). "Wir haben einige Angriffsvarianten gegen die Kieler Deckung trainiert, und letztlich haben wir sie damit geknackt", sagte der frühere Kieler Nationalspieler Christian Zeitz, der am Sonntag nun mit Veszprem im Finale steht.

Barcelona wird Favoritenrolle gerecht

Im ersten Halbfinale wurde unterdessen Barcelona seiner Favoritenrolle dank des überragenden Nikola Karabatic und Torhüter Danijel Saric gerecht. Karabatic war mit acht Toren bester Werfer seines Teams und glänzte zudem mit zahlreichen gelungenen Anspielen an den Kreis. Der erst Mitte der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommene Saric wehrte zehn von 16 Würfen ab.


"Das war ein schweres Spiel. Auch das Finale wird schwierig. Aber wir wollen den Titel", sagte Karabatic. Kielce kämpfte sich nach einem 14:19-Rückstand (34.) zurück ins Spiel und glich zum 20:20 (38.) aus. In der Schlussphase gab die individuelle Klasse der Spanier den Ausschlag. "Wir haben dem Gegner zu viele leichte Tore geschenkt. Barcelona war schon stärker, aber wir sind immer wieder zurückgekommen", sagte der Ex-Kieler Tobias Reichmann, der zwei Treffer für Kielce erzielte.

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