Wer nach der dritten Runde führt, der stets verliert so ist die Regel bei der Players Championship und sie traf auch knallhart auf Kevin Na zu.Vereinzelte Buh-Rufe begleiteten ihn auf seiner 76er Schlussrunde, die Matt Kuchar die Tür zum Sieg öffnete.
Er lacht die ganze Zeit, spielt erfolgreich und konstant, aber gewinnt selten so präsentierte sich Matt Kuchar bisher in seiner zwölfjährigen Profikarriere. Der Sieg bei der Players Championship könnte vieles verändern, denn endlich erfüllte der 33-Jährige die in ihn gesetzten Erwartungen. Der Siegerscheck in Höhe von 1,7 Millionen Dollar versüßte ihm den Erfolg zusätzlich.
Strahlemann Kuchar wirkt ein wenig wie der Gegenentwurf zu Kevin Na, der immer ein wenig verkniffen wirkt und aufgrund seines langsamen Spiels gerne kritisiert wird. Am Vortag hatte er deswegen sogar eine Verwarnung kassiert und am Schlusstag wurde er vereinzelt von Zuschauern ausgebuht. Zwischenrufe wie "Hit it" waren immer wieder zu hören, wenn Na zum wiederholten Probeschwung ansetzte.
"Sie haben gebuht, wenn ich ich mich vorbereitet habe und ich habe gesagt 'hey Jungs, nur euretwegen muss ich so viele Probeschwünge machen'. Aber es ist wie es ist, es gab auch viele Leute, die mich unterstützt haben", schilderte Na seine Eindrücke bei pgatour.com nach der Runde. Ob es an dieses Zwischenfällen oder dem Fluch von Ponte Vedra Beach lag, dass er mit einer 76 alle Chancen verspielte, ist nicht zu klären.
Seit die Players Championship vor sechs Jahren vom März in den Mai verlegt wurde und die Grüns des TPC Sawgrass sich dadurch wesentlich schneller spielen, konnte noch keiner Spieler seine Führung nach der dritten Runde verteidigen. Der Schlagdurchschnitt der Spieler, die als Spitzenreiter auf die letzten 18 Löcher gegangen sind, liegt seitdem bei 76.3. Ein Leidtragender war 2009 übrigens auch Alex Cejka, der fünf Schläge Vorsprung hatte und mit einer 79 am Ende weit zurückfiel.




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