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Live-Ticker Tennis Shanghai Masters, Achtelfinale, Saison 2018

Shanghai Masters - Achtelfinale

Shanghai, China07.10.2018 - 14.10.2018
R. Federer
[1]
Match beendet
 
R. Bautista Agut
R. Federer
R. Bautista Agut
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
6
2
6
3
6
4
Center | Achtelfinale
Spielzeit: 01:51 h
Letzte Aktualisierung: 20:48:43
Federer
Bautista Agut
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Das war's nun aber für den Moment aus Shanghai - weiter geht es bei uns morgen und danach dann jeden Tag bis zum Finale am kommenden Sonntag. Schauen Sie doch einfach wieder rein, wir halten in den kommenden Tagen auf jeden Fall noch jede Menge Spitzentennis für Sie bereit - bis dahin oder zum nächsten Mal sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern eine angenehme Restwoche!
Fazit II
 
Wobei man natürlich auch sagen muss: Das, was der Schweizer bei diesem Turnier bislang spielt, ist alles andere als das Gelbe vom Ei - ob er in dieser Form gegen einen Djokovic oder einen Zverev eine Chance hat, sei dahingestellt. Für heute hat es aber natürlich gereicht - sodass sich Federer nun auf ein (morgiges) Viertelfinale gegen Kei Nishikori freuen darf.
Fazit
 
Der erste Satzgewinn gegen Roger Federer war für Roberto Bautista Agut am Ende nicht genug: Auch in seinem zweiten richtig engen Match bei diesem Turnier behält FedEx am Ende nämlich die Oberhand, weil er sich bei 4:4 das entscheidende Break sichern kann - näher als heute war Bautista Agut auf jeden Fall noch nie an einer Federer-Sturz dran.
6:3, 2:6, 6:4
Und das war's: Ein letzter starker Aufschlag von Roger Federer bringt den Schweizer ins Viertelfinale von Shanghai!
6:3, 2:6, 5:4
 
Das wird jetzt ein schnelles Ende geben: Mit wüster Entschlossenheit und einem Aufgebot an starken Aufschlägen stellt FedEx schnell auf 40:0 und drei Matchbälle.
6:3, 2:6, 5:4
 
Bautista Agut zieht noch mal eine Challenge, aber Federers Vorhand Inside-In war tatsächlich genau auf der Grundlinie gelandet - 5:4 und Break vor für den Maestro, der damit gleich zum Matchgewinn aufschlagen darf.
6:3, 2:6, 4:4
 
Man mag es kaum glauben: Da ist der Breakball für Roger Federer - weil sich Bautista Agut ausnahmsweise mal einen leichten Fehler erlaubt. Vorteil FedEx!
6:3, 2:6, 4:4
 
Dieses Mal agiert Federer zu zögerlich und lässt sich so auf der Vorhand immer weiter in die Defensive treiben - nur, um den Vorteil von Bautista Agut dann aber doch wieder am Netz abzuwehren. Einstand, die dritte!
6:3, 2:6, 4:4
 
Aber FedEx will mal wieder zu schnell zu viel und lässt seine ungeduldige Vorhand viel zu lang werden - Einstand statt des 5:4 für den Maestro.
6:3, 2:6, 4:4
 
Riesenglück für Federer, dass die nächste gewonnene Challenge von Bautista Agut nur zur Punktwiederholung führt - denn so kann der Schweizer am Ende doch zum Vorteil und einer Breakchance retournieren!
6:3, 2:6, 4:4
 
Den Spanier stört das auch dieses Mal nicht wirklich, das erchallengede Ass sorgt für das 40:30 - aber diesen Spielball kann Federer dann doch wieder abwehren. Einstand!
6:3, 2:6, 4:4
 
Apropos and-Volley, das geht natürlich als Return-and-Volley - zwei Mal führt das zu Punkten für Federer und unter dem Strich zum 30:30 bei Aufschlag Bautista Agut.
6:3, 2:6, 4:4
 
... von denen FedEx gleich den ersten mit Serve-and-Volley nutzen und zum 4:4 ausgleichen kann.
6:3, 2:6, 3:4
 
Das siebte Ass des Schweizers bringt ihm dann das 40:15 und damit zwei Spielbälle ...
6:3, 2:6, 3:4
 
Plötzlich muss Federer über 15:15 gehen, weil seine Vorhand sich kurzzeitig abmeldet. Das korrigiert der Schweizer aber schnell wieder mit der eigenen Rückhand - 30:15.
6:3, 2:6, 3:4
 
Sie merken schon: Länger als zwei Minuten dauert momentan keins der Aufschlagspiele - in diesem Tempo sind wir in zehn Minuten im Tiebreak angekommen.
6:3, 2:6, 3:3
 
Das Tolle daran ist aber, dass dieser Druck Bautista Agut mittlerweile eher zu motivieren als zu behindern scheint - die Rolle des Frontrunners füllt der Spanier jedenfalls sehr gut aus, 40:0.
6:3, 2:6, 3:3
 
... um am Ende auch zu Null zum 3:3 auszugleichen. Und schon steht Bautista Agut wieder ein bisschen mehr unter Druck als der Schweizer!
6:3, 2:6, 2:3
 
Der Frust muss raus und wenn daraus auch noch Punkt werden - umso besser. Mit Vollgas und vor allem richtig guten Aufschlägen stellt Federer in weniger als 60 Sekunden auf 40:0 ...
6:3, 2:6, 2:3
 
Es ist schon beeindruckend, wie sicher und druckvoll Bautista Agut vor allem mit der Vorhand cross, longline und Inside-Out agiert - zu 15 geht es zum 3:2, woraufhin Federer einen ziemlich genervten Eindruck abgibt.
6:3, 2:6, 2:2
 
Eher nicht, denn Federers folgendes 0:15 kontert der Spanier mit einer soliden Rückhand cross und einem Servicewinner - 30:15.
6:3, 2:6, 2:2
 
Zu Null geht es dann auch zum 2:2 - mal sehen, ob das Bautista Agut auch nur ansatzweise beeindruckt hat.
6:3, 2:6, 1:2
 
Ui, schnelle Federer-Spiele gibt es also doch noch? Bei 40:0 sieht zumindest viel nach einem Zwischenspurt des Schweizers aus ...
6:3, 2:6, 1:2
 
Dieses kleine Geschenk vergoldet Bautista Agut dann sofort und serviert sich zum Spielgewinn - 2:2 für den Spanier, der hier heute ja wirklich seinen allerersten Satz gegen Federer gewonnen hat.
6:3, 2:6, 1:1
 
Oh je: Federer steht das ganze Feld zum Passierball offen, er ballert seine Rückhand cross aber gegen die Netzkante - von wo aus der Ball in hohem Bogen hinter die Grundlinie segelt. Spielball statt Breakchance!
6:3, 2:6, 1:1
 
Oho! bei 30:30 nimmt Bautista Agut die Challenge, seine Vorhand war aber wirklich ein paar Zentimeter zu lang - 30:40 und Breakball Federer! Schade nur, dass der Schweizer diesen mit einer viel zu riskanten und viel zu langen Rückhand longline verbaselt.
6:3, 2:6, 1:1
 
Natürlich wäre es gemein, zu sagen, man würde Federe sein Alter ansehen. Aber wie schon in Wimbledon und bei den US Open wirkt der Schweizer auch hier kräftemäßig nicht ganz auf der Höhe - Bautista Agut hingegen bewegt sich ähnlich gut wie im ersten Satz.
6:3, 2:6, 1:1
 
Zwei gute erste Aufschläge später hat Federer diese Klippe dann umschifft und sein Service gehalten - 1:1, alles in der Reihe in Durchgang drei.
6:3, 2:6, 0:1
 
... aber der Spanier revanchiert sich sofort mit einer eigenen Rahmenvorhand, die hoch oben auf der Tribüne landet und Federer den Einstand beschert.
6:3, 2:6, 0:1
 
Oh weia: Der folgende Rahmenball von FedEx bedeutet dann Vorteil und Breakball Bautista Agut ...
6:3, 2:6, 0:1
 
... und tatsächlich verschenkt Federer den Einstand auch diesmal mit einem verheerenden Vorhandfehler.
6:3, 2:6, 0:1
 
Man kann sagen, was man will. Federer wankt hier schon wieder am Rande einer Niederlage entlang. Bei 30.30 muss ein gewaltiges Ass her, um die nächste Breakchance für Bautista Agut zu verhindern ...
6:3, 2:6, 0:1
 
Federer macht den Punkt mit einer Vorhand gegen Bautista Aguts Laufrichtung, woraufhin der Spanier beim Versuch, umzukehren stürzt - sowohl Federer als auch Schiedsrichter Mourier helfen da aber gern mit guten Worten und einer ausgedehnten Wartezeit.
6:3, 2:6, 0:1
 
Ganz cool tütet der Spanier anschließend auch die nächsten beiden Punkte ein und bringt sein Aufschlagspiel durch - 1:0.
6:3, 2:6, 0:0
 
Das Stadion steht plötzlich geschlossen (und laut!) hinter Federer. und der belohnt die Fans mit zwei Netzangriff - und einem Vorhandwinner zum 30.40, dem er sogar sein altbekanntes ''Kum jezza!'' folgen lässt. Breakball! Aber irgendwie logisch: Diesen Breakball wehrt Bautista Agut ganz cool und trocken ab. Einstand!
Zwischenfazit
 
Die Bedeutung dieses Satzgewinns in wenigen Worten: Nach 0:16-Sätzen gewinnt Roberto Bautista Agut zum ersten Mal (!) in seiner Karriere einen Durchgang gegen Roger Federer - da kann heute wohl alles passieren!
6:3, 2:6
Dazu fällt einem herzlich wenig ein: Mit einem abschließenden Break (!) schnappt sich Roberto Bautista Agut den zweiten Satz und gleicht damit aus - die Entscheidung muss also im dritten fallen!
6:3, 2:5
 
Ein letzter Federer-Abschuss des Spaniers sorgt dann für den nächsten Spielgewinn zu Null und die 5:2-Führung - da riecht es jetzt doch mächtig nach einem dritten Durchgang. Wer hätte das vor einer halben Stunde gedacht!
6:3, 2:4
 
Federer ist sich selten zu schade, Bällen hinterher zu laufen. Wenn der Punkt am Ende dann aber doch an das gegenüber geht, dann ist der Schweizer gern mal stinkig ...40:0 für Bautista Agut.
6:3, 2:4
 
Gut, zwei Servicewinner in Serie verhindern dann doch das Schlimmste und bewahren dem Baselbieter eine minimale Restchance auf den vorzeitigen Feierabend - aber dafür müsste quasi jetzt sofort das Re-Break her.
6:3, 1:4
 
Es scheint, als würde Federer dieser zweite Durchgang entgleiten: Der nächste ganz billige Fehler mit der Vorhand sorgt für den nächsten Einstand beim Aufschlag des Schweizers.
6:3, 1:4
 
Federer ist zwar auch schon bei seinem vierten Ass angekommen, aber Bautista Agut kann beim Return immer wieder Nadelstiche setzen. So auch mit dem tollen Rückhandwinner die Linie entlang zum 40:30 ...
6:3, 1:4
 
Dank seines sechsten Asses des Tages nimmt der Spanier das Aufschlagspiel dann auch mit und stellt auf 4:1 - das darf man fast schon eine beruhigende Führung nennen, siehe Federer vorhin.
6:3, 1:3
 
Zumal es dieses Mal wohl kein Rre-Break geben wird: Ohne große Mühe stellt Bautista Agut bei eigenem Aufschlag auf 40:0.
6:3, 1:3
 
Und schon ist es passiert: Mit seinem zwölften Punktgewinn in den letzten 16 Ballwechseln stellt Bautista Agut tatsächlich auf 3:1 - dieses Break könnte Gold wert gewesen sein!
6:3, 1:2
 
Au weia! Zwei Mal patzt Federer bei ganz einfachen Grundschlägen, dann lädt er Bautista Agut mit einem zu langen Volleystopp zum Passierball aus dem Halbfeld ein - und schon hat der Schweizer bei 30:40 ein Problem!
6:3, 1:2
 
DEr meist absolut eiskalt wirkende Bautista Agut bricht nach dem Punkt zum Spielgewinn quasi aus sich heraus (sprich: er ballt mal die Faust) - das hat er sich bei 2:1 aber auch redlich verdient. Und vielleicht kriegt er gleich ja mal ein Aufschlagspiel OHNE Breakbälle gegen sich hin ...
6:3, 1:1
 
Umso wichtiger, dass der nächste Punkt dann wieder an den Spanier geht - per Servicewinner stellt der nämlich auf Einstand.
6:3, 1:1
 
Federer lässt sich aber auch dieses Mal nicht abschütteln und punktet mit einem kurzen Vorhandvolley zum 30:30. Bautista Agut versucht in der Folge dann das Gleiche - spielt die Filzkugel aber ins Netz und muss bei 30:40 den nächsten Breakball hinnehmen.
6:3, 1:1
 
Bei 0:15 rechnet irgendwie schon wieder alles mit dem nächsten Break, aber diesmal kann Bautista Agut das Ganze mit einem Vorhandwinner aus dem Halbfeld und einem Ass in ein 30:15 verwandeln.
6:3, 1:1
 
Zu NULL holt sich der Spanier daraufhin auch das Re-Break - da fehlen einem ein ganz bisschen die Worte. Wobei: Federer sicher auch.
6:3, 1:0
 
Verrückt: Mit zwei direkten Returnwinnern und dank eines wilden Federer-Vorhandfhlers kommt Bautista Agut zu etwas ganz Neuem - einem 0:40!
6:3, 1:0
 
Da ist das nächste Break zu Gunsten von Roger Federer: In einem der besseren Ballwechsel des Tages hält Bautista Agut prima mit, am Ende setzt sich aber doch die Brillanz des Schweizers durch - 1:0.
6:3, 0:0
 
Den wehrt dann aber wieder der Maestro ab, um anschließend im Vorhandduell auch noch zum eigenen Vorteil vorzulegen. Und Bautista Agut muss über den zweiten Aufschlag kommen ...
6:3, 0:0
 
Aber der Spanier fightet sich mittlerweile in jeden Ballwechsel, trotzt Federers Tempoverschärfungen immer wieder und findet oft genug gute Antworten - Vorteil Bautista Agut.
6:3, 0:0
 
Ei, ei, ei! Dritter Einstand, klar, das ist spannend - aber so spannend , dass man gleich einen Doppelfehler produzieren muss, nun auch nicht. Sei es drum - Breakball Federer!
6:3, 0:0
 
Nichts da, auch diesen zweiten Spielball wehrt FedEx ab, diesmal mit einem herrlichen, weil ansatzlosen Rückhandstopp - Einstand, die zweite!
6:3, 0:0
 
Seinen darauf folgenden Spielball kann Bautista Agut allerdings nicht nutzen, sodass Federer bei Einstand zumindest noch mal in den Dunstkreis eines Breaks kommt. Aber der Spanier legt per Servicewinner gleich wieder sicher vor ...
6:3, 0:0
 
Ok, zu früh gerollt: Mit zwei guten ersten Aufschlägen hält der Spanier den Schweizer doch wieder im Zaum und stellt auf 30:30.
6:3, 0:0
 
Der FedExpress rollt los! Erst knallt Federer einen Vorhandreturn die Linie entlang ins Eck, dann kann er Bautista Agut mit dem Slice ausspielen - 0.30!
Zwischenfazit
 
Die ersten zwei Aufschlagspiele waren noch ein wenig wackelig, danach drehte Roger Federer auf: Schon 13 Winner (bei nur acht unnötigen Fehlern) zeigen unter anderem auch, wie wohl sich der Schweizer auf dem schnellen Bodenbelag fühlt - zumal die meisten dieser Winner nicht unbedingt am Netz entstanden sind.
6:3
Ein letzter guter erster Aufschlag besiegelt dann das Ende von Durchgang eins: In nur 30 Minuten zementiert Roger Federer seine Führung mit einem souveränen Satzgewinn.
5:3
 
Das 40:0 erspielt sich Federer dann mit Serve-and-Volley in Eigenregie - drei Satzbälle für den Maestro!
5:3
 
Bautista Agut ärgert sich, weil er zwei gute Chancen zum Punktgewinn mit der Vorhand liegen lässt - Federer grinst still und leise über das leichte 30:0.
5:3
 
Mit einem Servicewinner legt Bautista Agut dann zum 40.30 vor und tütet das Spiel anschließend mit einem weiteren guten zweiten Aufschlag ein - 3:5 aus der Sicht des Spaniers.
5:2
 
Mit einem schönen Passierball mit der Rückhand cross stoppt Bautista Agut Federers Run immerhin kurzzeitig und verkürzt auf 15:30. Dann greift der Schweizer bei seiner zu lang gegebenen Rückhand zur Challenge - hat aber Unrecht, 30:30.
5:2
 
Vielleicht muss Federer bis zum Satzgewinn noch nicht mal mehr lange warten? Bautista Agut legt mit einer schwachen Rückhand ins Netz los und dann einen Doppelfehler nach - 0:30!
5:2
 
Wie sich das für einen guten Taktgeber gehört, legt Federer gleich wieder zum Vorteil vor ... und tütet das Aufschlagspiel anschließend auch ein, ohne dass Bautista Agut da eine Breakchance gehabt hätte. 5:3 für den Schweizer!
4:2
 
Andererseits muss man natürlich auch argumentieren, dass Bautista Agut hier immer wieder kontern kann. Zum 15:15, zum 30:30 - und per Vorhandwinner Inside-Out sogar zum 40:40 und damit Einstand. Nanu?
4:2
 
Federer hat seinen Rhythmus mittlerweile wirklich gefunden. Zum 15:0 geht es mit der Vorhand, zum 30:15 mit einem herrlichen Volleystopp und zum 40:30 mit einem weiteren butterweichen Volley - Spielball!
4:2
 
2:4 aus der Sicht von Bautista Agut, das ist noch kein Beinbruch - aber jetzt muss irgendwann das Re-Break her, sonst humpelt der Spanier zumindest angeschlagen in den zweiten Durchgang.
4:1
 
... aber diesmal folgt darauf auch der wichtige Punkt zum 40:0 und drei Spielbällen. Federer wirkt da eher desinteressiert ... aber der Schweizer kann es sich ja auch leisten.
4:1
 
Auf ein weiteres Break gegen sich würde Bautista Agut natürlich gern verzichten. Erneut kann der Spanier zum 30:0 vorlegen ...
4:1
 
Auch ein Weg: Mit einem Ass beim zweiten Aufschlag (seinem ersten Ass des Tages!) bestätigt Federer das Break und legt zum 4:1 vor - da muss Bautista Agut jetzt natürlich aufpassen, dass ihm das Match nicht komplett entgleitet (obwohl der Spielstand nur ein Break Abstand darstellt).
3:1
 
Dieses Break scheint Federer Rückenwind gebracht zu haben. Zum einen wird der erste Aufschlag immer besser (53 Prozent), zum anderen funktioniert vor allem die Rückhand blendend - 40:0.
3:1
 
Verrückt: Eben musste Federer noch einen Breakball abwehren, jetzt schnappt er sich das Break selber - im Vorhandduell geht es für den Maestro zum 3.1. Und Bautista Agut kann nur noch ein wenig dumm aus der Wäsche gucken ...
2:1
 
Eigentlich greift Bautista Agut gut an, aber Federer spielt ihm den flachen Rückhandslice genau in die Füße - keine Chance für den Spanier, der den Halbvolley ins Netz spielt und bei 30:40 eine Breakchance hinnehmen muss.
2:1
 
Dann kommt FedEx aber plötzlich doch ins Spiel: Erst punktet der Schweizer mit der Vorhand cross, dann mit einem perfekt vorbereiteten Netzangriff - und schon steht's 30:30!
2:1
 
Bautista Agut scheint seine nächste Pflichtaufgabe mit weniger Umständen erledigen zu können. Zumindest wirkt das nach dem Ass zum 30:0 so ...
2:1
 
Auch den folgenden Aufschlag kann Bautista Agut nur notdürftig retournieren, sodass Federer keine Mühe hat, das Spiel am Netz einzutüten und zum 2:1 vorzulegen - wenngleich ihn das gehörig Mühe gekostet hat.
1:1
 
Na gut, so einfach geht das dann doch nicht: Erst serviert Federer zum Einstand, dann legt er noch einen Aufschlagwinner zum Vorteil nach.
1:1
 
Die Bestrafung folgt stante pede: Mit einer Vorhand longline stellt Bautista Agut auf Einstand und weil Federer dann selber wieder mit einer Vorhand Inside-Out patzt, hat der Spanier plötzlich Breakball!
1:1
 
Mit einer grandiosen Vorhand Inside-Out kann FedEx dann aber wieder zum 30:30 ausgleichen. Doch auch, wenn er sich anschließend sogar zum 40:30 serviert - sein erster Aufschlag (22 Prozent) ist bislang quasi nonexistent.
1:1
 
Federer hingegen scheint gleich mal für Spannung sorgen zu wollen. Erst rutscht ihm eine Vorhand ab, dann anschließend eine Rückhand - und schon hat Bautista Agut hier ein 15:30!
1:1
 
Erstes Ass, ebenfalls zu Null, 1:1 - auch Bautista Aguts Auftakt in dieses Match ist unter dem Strich ein richtig guter.
1:0
 
... und so kann der Spanier dann am Netz auch auf 40:0 und drei Spielbälle erhöhen. Das sieht schon alles ganz gut aus, was Bautista Agut da macht!
1:0
 
Allerdings ist Bautista Agut trotz seiner nur 1:83 Meter ebenfalls ein guter Aufschläger, wie er mit dem schnellen 30:0 unter Beweis stellt. Federer wirkt da noch ein wenig langsam ...
1:0
 
Kurz nachdem es losging ist es auch schon wieder vorbei (das Aufschlagspiel zumindest): In weniger als 90 Sekunden stellt Roger Federer zu Null auf 1:0.
0:0
 
Genug erzählt, los geht's mit Aufschlag Federer!
Chair Umpire
 
Und einen Referee hat diese Partie natürlich auch: Diesen Job wird gleich der Franzose Cedric Mourier übernehmen, der auf der Tour zu den erfahrensten Spielleitern gehört.
Prozedere
 
Sooooo! Unsere beiden Hauptdarsteller haben den Court soeben betreten, gleich folgen der Münzwurf und das fünfminütige Einschlagen - und dann kann es auch schon losgehen!
China Open
 
Und damit fehlt eigentlich nur noch ein Wort zum Turnier an sich. Das Shanghai Masters (offiziell Shanghai Rolex Masters) ist ein chinesisches Herren-Tennisturnier, das 2009 erstmals ausgetragen wurde und Teil der ATP-World-Tour-Masters-1000-Serie ist. Die Qizhong Forest Sports City Arena (der Centre Court) hat eine Kapazität von 15.000 Zuschauern, zu gewinnen gibt es bei diesem Turnier mittlerweile satte 7.086.700 Dollar (1.360 Millionen für den Sieger) und Titelverteidiger ist wie erwähnt Roger Federer, der im Endspiel des Vorjahres gegen Rafael Nadal erfolgreich gewesen war - während der Schweizer genau wie Djokovic, Alex Zverev und Cilic am Start ist/war, gönnt sich der Spanier momentan eine Schaffenspause.
Head 2 Head
 
Ausfallen lassen sollte Bautista Agut vor dieser Partie auf jeden Fall den Blick in die Geschichtsbücher, denn der fällt, was dieses Duell angeht, brutal aus: Sieben Mal haben sich FedEx und der Spanier schon gegenüber gestanden, sieben Mal gewann der Schweizer (7:0) - und dabei hat Bautista Agut trotz zweier Best-of-5-Matches noch keinen einzigen Satz (16:0) für sich entscheiden können.
Bautista Agut
 
Allerdings ist der Spanier als Gegenüber eigentlich immer ein zäher Gegner, das weiß auch Federer: ''Ich habe unglaublich viel Respekt vor ihm. Er ist ein harter Junge, wisst ihr. Da muss man es schon in jedem Ballwechsel bringen. Es dürften auf jeden Fall eine Menge langer Ballwechsel werden.''
Bautista Agut 2018
 
Und auch der Verlauf der Saison 2018 war für Bautista Agut alles andere als zufriedenstellend: Obwohl er zwei Turniere (Auckland, Dubai) gewinnen konnte, rutschte er innerhalb der letzten zwölf Monate von Platz 13 der Weltrangliste bis auf Platz 28 ab - was vor allem an einer kurzen Pause im Sommer (wegen des Todes seiner Mutter) sowie zwei Erstrundenniederlagen bei Grand Slams (Australian und US Open) lag.
Bautista Agut
 
Das verhindern würde heute natürlich gern der 30-jährige Roberto Bautista Agut - wobei der Spanier gegen Federer bisher eine Bilanz vorzuweisen hat, die rabenschwärzer nicht sein könnte (aber dazu später mehr).
Turnierverlauf Federer
 
Und denen will man natürlich auch etwas bieten. Wenngleich vielleicht nicht ganz so viel wie in Runde zwei: In seinem ersten Match diese Woche konnte sich Federer nämlich erst nach drei engen Sätzen und fast zwei Stunden Spielzeit gegen Tokyo-Sieger Daniil Madvedev (RUS) behaupten - die Titelverteidigung ist für den schweizer Vorjahressieger also nach wie vor drin.
Der Herbst-Swing
 
Und außerdem ist dieser Teil des Jahres tennistechnisch natürlich Federers zweit-liebste: ''Dieser Teil der Saison war immer gut zu mir. Es kann sein, dass das daran liegt, dass die Böden schneller werden ? es hilft, dass ich ein Heimturnier (Basel) und die ATP Finals habe, wo ich mich immer sehr wohl fühle. Und die Fans hier in Shanghai, mit ihren Spruchbändern und Plakaten, die sind schon etwas ganz Besonderes.''
Federer
 
Wobei man das den Worten des Schweizers nicht anhören kann: ''Eigentlich war dieses Jahr (36:6 Siege) für mich ein tolles, fast so gut wie 2017. Ich habe einen Grand Slam gewonnen, ich war zwischendurch die Nummer eins und hab eine anständige Rasen-Saison gespielt. Ich sage immer: Wenn du einen Grand-Slam-Titel gewinnst, dann war es eine gute Saison.''
FedEx 2018
 
Ob das Federer tatsächlich stören oder ihm angesichts der Tatsache, dass er weit von Platz eins entfernt ist, egal sein würde, sei dahingestellt. Klar ist aber, dass der Schweizer mit seiner Saison nicht wirklich zufrieden sein kann: ''Nur'' drei Turniersiege (davon aber immerhin ein Grand Slam/Australian Open) und dazu diverse höchst enttäuschende Niederlagen wie im Viertelfinale von Wimbledon (Kevin Anderson), im Achtelfinale der US Open (John Millman) oder im Endspiel von Halle (gegen Borna Coric) haben ihre Spuren hinterlassen.
Weltrangliste
 
Wie gesagt, jammern auf hohem Niveau. Wobei der Schweizer als Titelverteidiger hier in Shanghai aber tatsächlich Gefahr läuft, seine luftige Weltranglistenposition an den Djoker zu verlieren - sollte FedEx vorzeitig ausscheiden und Novak Djokovic ins Finale einziehen, gäbe es (hinter Rafa Nadal) eine Wachablösung.
Federer
 
Darf man sich beschweren, wenn man mit 37 Jahren noch auf Platz zwei der Weltrangliste residiert? Eigentlich nicht, würde man denken - aber bei Roger Federer klingt das irgendwie alles hieb-und stichfest. ''Ja, die letzten Turniere waren nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich war manchmal vielleicht mental nicht ganz bei der Sache und habe dazu auch noch ab und zu schlecht gespielt. Das muss auf jeden Fall wieder besser werden.''
Welcome!
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Shanghai zur Achtelfinalpartie zwischen Roger Federer und Roberto Bautista Agut.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Spieler:
R. Federer [1]
R. Agut
6
2
6
3
6
4
S. Querrey
K. Nishikori [8]
6
4
7
6
J. Potro [3]
B. Coric [13]
5
7
P. Gojowczyk
M. Ebden
5
1
7
6
N. Jarry
K. Edmund [11]
6
3
7
6
A. Minaur
A. Zverev [4]
1
4
6
6
K. Anderson [7]
S. Tsitsipas [10]
6
7
4
6
M. Cecchinat. [16]
N. Djokovic [2]
4
0
6
6
R. Federer [1]
K. Nishikori [8]
6
7
4
6
B. Coric [13]
M. Ebden
7
6
5
4
K. Edmund [11]
A. Zverev [4]
4
4
6
6
K. Anderson [7]
N. Djokovic [2]
6
3
7
6
Weltrangliste
Spielerprofile
R. Federer
Ranking:
3
Geburtsd.:
08.08.1981
Größe:
1.85
Gewicht:
85
Bilanz:
51-10
Preisgeld:
USD 118.875.916
R. Bautista Agut
Ranking:
28
Geburtsd.:
14.04.1988
Größe:
1.83
Gewicht:
75
Bilanz:
33-20
Preisgeld:
USD 8.967.719