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Live-Ticker Tennis Internazionali d'Italia, Achtelfinale, Saison 2018

Internazionali d'Italia - Achtelfinale

Rom, Italien13.05.2018 - 20.05.2018
P. Gojowczyk
Match beendet
 
F. Fognini
P. Gojowczyk
F. Fognini
 
 
1. Satz
2. Satz
4
4
6
6
Centrale | Achtelfinale
Spielzeit: 01:33 h
Letzte Aktualisierung: 02:33:48
Gojowczyk
Fognini
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Und damit möchten wir uns dann auch für den Moment aus Rom verabschieden! Wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder (A. Zverev ab circa 16 Uhr!) bei uns begrüßen zu dürfen - bis dahin sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern eine schöne Restwoche!
Ausblick
 
Allzu enttäuscht sollte Gojowczyk angesichts seines ersten Masters-Achtelfinals aber nicht sein, denn mit dem Sprung unter die besten 50 der Welt wird er ab Montag eine neue persönliche Spitzenplatzierung erreichen - während Fognini sein Heimpublikum sicher noch weiter begeistern wird (wenngleich er im Viertelfinae wohl gegen den nahezu unschlagbaren Rafael Nadal wird antreten müssen).
Gojowczyk
 
''Ich war am Anfang ein bisschen nervös, aber das ist normal'', so Gojoxczyk nach dem Spiel. ''Nach dem 4:2 im ersten Satz war es halt schade, dass ich meinen Aufschlag nicht halten konnte. Und im zweiten Satz kommt er dann einfach besser rein und ich muss hinterher laufen - klar, dass man da ein bisschen enttäuscht ist.''
Fazit
 
Auf der einen Seite ist es natürlich schade, dass wir mit Peter Gojowczyk den nächsten deutschsprachigen Spieler verlieren. Auf der anderen muss man bei 42 unnötigen Fehlern aber auch sagen: Fognini hat diese Partie verdient gewonnen.
4:6, 4:6
Und das war's: Mit einer tollen Vorhand cross pariert Fognini den Netzangriff von Gojowczyk und zieht damit ins Viertelfinale seines Heimturniers ein!
4:6, 4:5
 
Aber Gojowczyk serviert dann schon wieder einen Doppelfehler - der Fognini den Einstand einbringt. Und daraus macht der Italiener zur Freude seiner Landsleute dann seinen ersten Matchball - Vorteil Fognini.
4:6, 4:5
 
Es gibt den Spielball, weil Fognini aus der Not heraus mit dem Vorhandslice (!) patzt - 40:30 Gojo.
4:6, 4:5
 
Gojowczyk behält zunächst mal die nerven und stellt im Rückhandduell auf 30:30. Gibt das jetzt den Spiel- oder doch den Satzball?
4:6, 4:5
 
Ohje: Mit einer tollen Vorhand Inside-Out kann Fognini sein chancenloses Gegenüber ausspielen - 15:30!
4:6, 4:5
 
Glück für Gojowczyk, dass Fognini seinen Stopp zwar erlaufen, aber eben nur cross in den Korridor spitzeln kann ... aber diesen kleinen Vorsprung schenkt Gojowczyk gleich wieder per Doppelfehler (Nummer vier) her. 15:15!
4:6, 4:5
 
Genau wie im ersten Satz auch schon kann Fognini auch dieses mal zum 5.4 vorlegen. Hoffen wir einfach mal, dass sich Gojowczyk schon gar nicht mehr daran erinnert, wie er in diesem Moment des ersten Durchgangs das entscheidende Break abgegeben hatte ...
4:6, 4:4
 
Gojowczyks schnelles 0:15 kann Fognini mit einem Vorhandwiner und einem Punkt über die Vorhand des Deutschen in ein 30:15 verwandeln. Leider muss man sagen, dass Gojowczyk aus seinen vielen 0:15s zu wenig macht ...
4:6, 4:4
 
Den Spielverlust quittiert Fognini dann damit, dass er die aufgerollte Platzabedekung mit Tritten malträtiert - und dafür gibt es dann jetzt auch endlich mal eine Verwarnung von Schiedsrichter Renaud Lichtenstein. 4:4, alles in der Reihe in Satz zwei!
4:6, 3:4
 
Ei, ei, ei! Diesmal greift Gojowczyk eher schlecht an, was Fognini das Feld zum Passierball öffnet - aber die Vorhand cross des Italieners segelt weit raus. 40.30!
4:6, 3:4
 
Mit einem schön zu Ende gespielten Netzangriff kann Gojowczyk dann immerhin auf 15:30 verkürzen und anschließend auch mit dem Vorhandwinner auf dem Halbfeld auf 30:30 stellen. Ein Mal tief durchatmen, bitte ...
4:6, 3:4
 
Dann wischt der Deutsche auch noch eine Vorhand rechts raus, weil er schlecht zum Ball steht - 0:30!
4:6, 3:4
 
Oho! Im Vorhandduell zieht Fognini irgendwann das Tempo an und erzwingt den Fehler bei Gojowczyk - 0:15.
4:6, 3:4
 
Über 40:15 hält Fognini dann seinen Aufschlag und legt zum 4:3 vor. Ein Problem ist das für Gojowczyk noch nicht - aber Aussetzer kann sich der Deutsche jetzt auch keine mehr erlauben.
4:6, 3:3
 
In genau diese Momente hinein muss man gegen Fognini punkten, um ihn komplett aus der Bahn zu werfen. Aber während Gojowczyk Pech mit der Netzkante hat, kontert ihn der Italiener zwei Mal mit dem Mut der Verzweiflung aus - 30:15.
4:6, 3:3
 
Den ersten Spielball vergibt der Deutsche zwar, den zweiten schenkt ihm Fognini dann aber mit einem ganz schwachen Return ins Netz - woraufhin dann auch gleich wieder der Schläge gen Boden segelt. Da könnte Umpire Lichtenstein auch so langsam mal an eine Verwarnung denken ...
4:6, 2:3
 
Der folgende Stopp ist dann zwar kein Volley, aber mindestens genau so schön - 30:15. Und weil es so einfach geht, legt Gojowczyk per Servicewinner auch gleich nach und stellt bei 40:15 auf Spielbälle.
4:6, 2:3
 
... und in der Tat, der Münchener gleicht mit einem wunderbaren Volleystopp zum 15:15 aus.
4:6, 2:3
 
Fognini beweist Kämpferqualitäten und erläuft geduldig alles, bis es 0:15 steht. Davon darf sich Gojowczyk jetzt natürlich nicht nervös machen lassen ...
4:6, 2:3
 
Auch seine folgende zweite Breakchance kann Gojowczyk nicht nutzen und ermöglicht Fognini so einen eigenen Spielball. Den der Italiener dann auch prompt verwertet - trotz zweier Breakbälle für den Deutschen legt der Italiener zum 3:2 vor.
4:6, 2:2
 
Haarscharf, aber Aus ist Aus: Auch Umpire Lichtenstein hat Gojowczyks Rückhand cross im Aus gesehen, was den Einstand bedeutet. Und diesmal bestätigt sogar das Hawkeye dieses Entscheidung ...
4:6, 2:2
 
Riesenglück für Gojowczyk, dessen Smash schwach ist - aber Fognini knallt seine Rückhand cross als Antwort um Millimeter in den Korridor. 30:40 und Breakball Gojowczyk!
4:6, 2:2
 
Gojowczyk packt nach einem Notreturn eine tolle Vorhand cross aus vollem Lauf aus, mit der er den ans Netz gestürmten Fognini passieren kann. Und daraufhin leistet der Italiener sich auch noch einen leichten Vorhandfheler - 30:30!
4:6, 2:2
 
Das zu Null scheint aber auch Fognini wieder angespornt zu haben. Zwei gute Erste bedeuten zwei leichte Punkte - 30:0.
4:6, 2:2
 
Zu Null nimmt der Deutsche sein Service dann auch mit - das haben wir heute erst höchst selten erleben dürfen. 2:2!
4:6, 1:2
 
Aus Frust über einen einfachen Fehler drischt Fognini die Filzkugel mit dem Rahmen auf die Tribüne und trifft dabei fast eine Zuschauerin. Und die entstandene Unruhe nutzt Gojowczyk, um schnell mal zum 40:0 vorzulegen ...
4:6, 1:2
 
Bei Vorteil für den Italiener ist es dann leider doch wieder Gojowczyk, der eine einfache Vorhand longline in den Korridor legt und Fognini das 2:1 ermöglicht. Aber der Deutsche dürfte gemerkt haben: Hier geht was!
4:6, 1:1
 
Für den Spielgewinn riecht das allerdings noch nicht aus. Denn das 40:30 verdaddelt Fognini schon wieder mit einem Fehler aus dem Halbfeld, diesmal allerdings mit der Vorhand - Einstand! Und nach wie vor sucht der Italiener die Schuld dafür bei allen ... außer bei sich selber.
4:6, 1:1
 
Ist das cool von Fognini! Erst reicht ein Servicewinner nach außen, dann punktet er mal wieder mit der starken Rückhand longline (dem schwierigsten Schlag beim Tennis) - 30:30.
4:6, 1:1
 
Oho! Erst verholzt Fognini einen Rückhandschuss aus dem Halbfeld meterweit, dann kann er einen Gojowczyk-Stopp nicht erlaufen - 0:30!
4:6, 1:1
 
Die Umstellung auf den Kickaufschlag scheint Erfolg zu versprechen - zwei schnelle Punkte sichern Gojowczyk nach der Abwehr von drei Breakbällen doch noch das 1:1.
4:6, 0:1
 
... aber auch die kann Gojowczyk abwehren. Einstand, die dritte!
4:6, 0:1
 
Fogninis Rückhandreturn, den er mit vollem Risiko kurz cross spielt, sorgt dann aber für den erneuten Einstand. Und weil Gojowczyk dann auch noch eine Vorhand cross in den Korridor wischt, hat der Italiener gleich noch eine (dritte) Breakchance ...
4:6, 0:1
 
Stark von Gojowczyk, der die beiden Breakchancen mit dem Aufschlag abwehrt und dann mit der Vorhand selber auf Vorteil stellt - zumindest das Nervenkostüm des Deutschen scheint hier noch intakt zu sein.
4:6, 0:1
 
Und weil er Gojowczyk dann auch noch zu einem Vorhandfehler zwingen kann, steht der plötzlich aufgewachte Fognini wie aus dem Nichts mit zwei Breakchancen da - 15:40.
4:6, 0:1
 
Fognini! Erst punktet der Italiener mit einem herrlichen Stopp, dann passiert er den eigentlich gut ans Netz aufgerückten Gojowczyk mit der Rückhand longline - 15:30!
4:6, 0:1
 
Gojowczyk macht mit dem nächsten unnötigen Vorhandfheler das Dutzend (Unforced Errors) voll und schenkt Fognini so einen Spielball ... den der Italiener auch dankend an- beziehungsweise mitnimmt. Es läuft beim Mann aus Sanremo!
4:6, 0:0
 
Fognini muss über den zweiten kommen, aber Gojowczyk will zu schnell zu viel und feuert seinen Return mit der Vorhand einen halben Meter hinter die Grundlinie - Einstand.
4:6, 0:0
 
Das hingegen ist dann wieder richtig gut vom Deutschen: Mit viel Geduld verleitet er Fognini zum Vorhandfehler und erspielt sich bei 30:40 einen Breakball!
4:6, 0:0
 
Dann hat Fognini aber erste Glück mit einem schief abspringenden Ball - und dann scheitert Gojowczyk mit der Vorhand in der Vorwärtsbewegung schon wieder an der Netzkante. Das war nun schon der fünfte Versuch eines solchen Schlags ... 30:30.
4:6, 0:0
 
Oho! Erst verschätzt sich Fognini mit einer Vorhand, dann legt er eine Rückhand weit hinter die Grundlinie - 0:30!
4:6, 0:0
 
Nachdem der Court in der kurzen Pause gesprengt wurde, befinden sich nun Pfützen auf Höhe der T-Linie. Und was macht der Veranstalter da? Lässt die freiwilligen Helfer mit Handtüchern (!) anrücken. Handarbeit ist alles ...
Zwischenfazit
 
Eigentlich lief für Peter Gojowczyk alles nach Plan - zumindest bis zum 4:2. Dann verlor der Deutsche im verflixten siebten Spiel aber die Nerven und damit auch den Satz - denn Fognini ließ trotz einiger Temperamentsausbrüche wenig zu und tütete am Ende vier Spiele in Serie ein. Chancenlos ist Gojowczyk hier aber noch lange nicht - er muss einfach nur seinen ersten Aufschlag (48 Prozent) unter Kontrolle kriegen.
4:6
Stark von Fognini: Sein Rückhandslice ist so gut gespielt, dass Gojowczyk den Ball nicht wieder hoch beziehungsweise über das Netz bekommt - Satzführung für den Italiener nach 43 MInuten!
4:5
 
Schade, das geht jetzt alles viel zu schnell: Der folgende leichte Vorhandfehler von Gojowczyk beschert Fognini bei 15:40 die ersten beiden Satzbälle.
4:5
 
Ei, ei, ei: Gojowczyks Service klemmt weiterhin konsequent, der nun schon dritte Doppelfehler beschert Fognini das 15:15. Und weil der Deutsche dann auch noch schlecht angreift, kann ihn Fognini mit der Vorhand longline zum 15:30 passieren. Da schrillen natürlich die Alarmglocken!
4:5
 
Relativ mühelos bringt Fognini sein Service in der Folge dann auch durch und legt zum 5:4 vor. Und jetzt wird sich Gojowczyk natürlich etwas einfallen lassen müssen - sonst ist Satz eins gleich futsch!
4:4
 
Nachdem sich Fognini abgeregt hat, packt er sofort einen Aufschlagwinner zum 40:15 aus. Aber Umpire Renaud Lichtenstein dürfte schon gemerkt haben, dass sein Arbeitstag eher kein Spaziergang wird ...
4:4
 
Mit Händen und Füßen diskutiert Fognini, ob er für seinen am Ende doch gut gegebenen Aufschlag den Punkt erhalten sollte, weil Gojowczyks Return ins Netz gesegelt war. Das (aus Gojos Sicht) Bitterste daran: Der Aufschlag war laut des nicht offiziell eingesetzten Hawkeyes gar nicht auf der Linie, sondern Aus ...
4:4
 
Fogninis erstes Ass beantwortet Gojowczyk mit einem schönen Volleystopp zum 15:15. Aber die Vorhandpeitsche des Italieners aus dem Halbfeld bringt ihn dann doch wieder auf den richtigen Weg ...
4:4
 
Das ist natürlich ärgerlich: den ersten Breakball kann Gojowczyk noch abwehren, den zweiten nutzt Fognini dann aber über die Rückhand des deutschen - Re-Break, 4:4, alles wieder in der Reihe in Satz eins!
4:3
 
Glück für Fognini, Pech für Gojowczyk: Der Netzroller des Deutschen plumpst am Ende doch zurück in seine eigene Hälfte - 15:40 und zwei weitere Breakchancen für den Italiener!
4:3
 
Zumal der Deutsche dann auch gleich noch einen Halbvolley in den Korridor schaufelt - 15:30!
4:3
 
Den längsten Ballwechsel des Matches beendet Fognini, indem er den Mutigeren gibt, sich ans Netz vorarbeitet und dort mit dem eingesprungenen Vorhandschuss auf 0:15 stellt. Gut, dass Gojowczyk für solche Momente einen Servicewinner in petto hat ...
4:3
 
Dieses mal kann Fognini seinen Spielball aber immerhin nutzen und auf 3:4 verkürzen. Und dennoch wird man den Eindruck nicht los, dass der Italiener hier durchweg nur am Löcher-stopfen ist ...
4:2
 
Nach einer schönen Vorhand leistet sich Fognini dann auch gleich noch einen Doppelfehler - 30:30. Und man kann sich vorstellen, wie sehr es im Italiener schon wieder kocht ...
4:2
 
Im Volleyduell kann Fognini die Oberhand behalten und auf 15:0 stellen. Aber ein Rahmentreffer des Italieners macht diesen minimalen Vorsprung gleich wieder zunichte ... 15:15.
4:2
 
Kein Problem für Gojo: Mit einem Servicewinner geht es zum Vorteil und mit einem anständigen Zweiten dann zum 4:2. Break bestätigt - es läuft beim Münchener!
3:2
 
Trocken und per Servicewinner gleicht Gojowczyk das aus, wehrt den ersten Breakball ab und kommt zum Einstand.
3:2
 
Ärgerlich, dass sich Gojowczyk davon beeindrucken lässt und sich seinen zweiten Doppelfehler leistet - 30:40 und gleich die Chance zum Re-Break für Fabio Fognini.
3:2
 
Genau so geht es für Fognini dann auch zum 30:30. Wie gesagt: Genie und Wahnsinn liegen bei kaum einem anderen Tennisspieler so nah beieinander wie beim Italiener ...
3:2
 
Aber auch das ist Fognini in Reinkultur: Mit einem wahren Beschuss von der Grundlinie spielt er Gojowczyk aus und punktet am Ende mit der lehrbuchmäßigen Vorhand longline. 30:15!
3:2
 
Schaut man sich Fogninis Gesichtsausdruck so an, wirkt es, als könne die Laune des Italieners gleich ganz bedenklich kippen. Halb lustlos, halb planlos wird da nur noch gedroschen - was Gojowczyk umgehend das mühelose 30:0 einbringt.
3:2
 
Nicht schlecht, Herr Specht! Mit schönem Druck gegen den zweiten Aufschlag von Fognini kann der Deutsche gleich noch einen Fehler beim Italiener erzwingen - und sich so das erste Break des Tages sichern. 3:2 für Gojowczyk!
2:2
 
Und jetzt wird dann auch schon gestritten. Fognini hat seine Rückhand cross drin gesehen, aber sowohl der Linien- als auch der Schiedsrichter sehen das anders - Vorteil und Breakball Gojowczyk!
2:2
 
Wow! Da kann sogar das italienische Publikum nicht an sich halten - für Gojowczyks wunderbaren Rückhandsmash in Vollstreckung zum Einstand gibt es Szenenapplaus für den Deutschen.
2:2
 
Mit einem guten Ersten stellt der Italiener dann aber doch auf 30:30 und legt mit der Vorhand cross auf die T-Linie auch gleich nach - 40:30 und doch der Spielball für den Lokalmatador.
2:2
 
Leise meckernd dreht Fognini das 0:15 in ein 15:15. Aber Gojowczyk wittert da offenbar seine Chance, returniert viel aktiver als noch zu Beginn und erzwingt den Rückhandfehler zum 15:30!
2:2
 
Und nachdem Fognini seinen Vorhandreturn Inside-Out ins Aus gedroschen hat, fliegt dann auch zum ersten mal der Schläger des Italieners - aber solange er damit niemanden trifft, muss man ihm das wohl nachsehen.
1:2
 
Allerdings muss Gojowczyk auch dieses Mal über 30:30 gehen - kann aber auch dieses Mal zum 40:30 vorlegen.
1:2
 
Weil Fognini beim Return meist weit hinter der Grundlinie steht, bieten sich Gojowczyk immer wieder Chancen zum Stopp an. Da fällt die in den Korridor gewischte Vorhand zunächst mal wenig ins Gewicht - 30:15.
1:2
 
Obwohl sich Fognini von einem klingelnden Handy gespürt fühlt, kann er auch dieses Aufschlagspiel zeitnah beschließen und zum 2:1 vorlegen. Und wir machen es uns gemütlich - denn hier deutet wenig auf eine schnelle Nummer hin.
1:1
 
Wenn Gojowczyk bei Aufschlag Fognini punktet, dann, weil der Italiener ihm Punkt schenkt. Solange der Lokalmatador hier durchspielt, gibt es für den Deutschen weiterhin wenig zu holen - 40:15.
1:1
 
Schade nur, dass der deutsche bislang absolut kein Mittel gegen Fogninis ersten Aufschlag (5/5) findet. Bei 30:0 sieht wieder viel nach einem schnellen Aufschlagspiel des Italieners aus ...
1:1
 
Mit elegantem Serve-and-Stopp kann Gojowczyk den letzten benötigten Punkt dann auch eintüten und zum 1:1 ausgleichen - alles in der Reihe zum Matchbeginn.
0:1
 
Per Doppelfehler von Gojowczyk geht es dann zwar doch zum 30:30, aber im Rückhandduell behält der Deutsche wieder die Oberhand und kann sich einen Spielball erarbeiten. 40:30!
0:1
 
Im Gegensatz zu Fognini wirkt Gojowczyk leider noch nicht ganz wach. Aber immerhin kann der Deutsche mit gutem Defensivtennis das 15:30 vermeiden ...
0:1
 
Spielball Nummer eins verschenkt der Italiener noch mit seinem ersten Doppelfehler, den zweiten nutzt er dann aber mit einer herrlichen Rückhand longline - 1:0 für den Mann aus Sanremo.
0:0
 
Eine weitere gute Vorhand und ein zu langer Rückhandreturn von Gojowczyk sorgen dann für das 40:0 und drei Spielbälle ...
0:0
 
Der erste Vorhandwinner zieht gleich mal überschwengliche Begeisterung des italienischen Publikums nach sich - 15:0.
0:0
 
Genug erzählt, los geht's mit Aufschlag Fognini!
Prozedere
 
Sooooo! Unsere beiden Hauptdarsteller haben den Court soeben betreten, werden gleich für das Erinnerungsfoto posieren und sich dann noch fünf Minuten lang einspielen - und dann kann's auch schon losgehen.
Italian Open
 
Und damit fehlt dann eigentlich nur noch ein Wort zum Turnier an sich. Die Internazionali BNL d'Italia werden seit 1930 als offene Meisterschaften ausgespielt, finden seit jeher auf Sand statt und wurden bis 2006 mit einem Best-of-Five-Endspiel beendet. Neben Tommy Haas stand auch Boris Becker hier ein Mal im Finale (1994) - der Rekordsieger der Veranstaltung ist Rafael Nadal mit sieben Titeln (zuletzt 2013), der Titelverteidiger Alexander Zverev. Und zu gewinnen gibt es allein im Herrenturnier (die Damen spielen parallel) 4,8 Millionen Euro - 935.385 davon für den Sieger.
Head 2 Head
 
Aufeinander getroffen sind Gojowczyk und Fognini übrigens noch nie, wir erleben hier also gleich eine absolute Weltpremiere.
Turnierverlauf Fognini
 
Hier in Rom scheint Fognini bislang auf jeden Fall das richtige Maß an Ruhe gefunden zu haben. Denn sowohl in Runde eins gegen Gael Monfils als auch in Runde 2 gegen den in Madrid noch überragenden Dominic Thiem hat der Italiener richtig gutes Tennis gespielt - und geht dementsprechend auch als Favorit in das heutige Duell mit Gojowczyk.
Die Ruhe kommt nach dem Baby
 
Doch das soll nach seiner Hochzeit mit der ehemaligen Weltklassespielerin Flavia Pennetta und der Geburt des ersten Kindes im Sommer alles anders geworden sein. Sagt zumindest Fognini: ''Nein, natürlich werde ich nie ein Chorjunge. Aber ich habe meine innere Ruhe gefunden, spiele jetzt einfach nur zum Spaß und genieße es, dass ich abends zu meiner Familie nach Hause komme. Vielleicht habe ich das immer gebraucht.''
Enfant terrible
 
Aber Fognini ist eben auch keiner, der für seine Konstanz oder Berechenbarkeit bekannt wäre. Ganz im Gegenteil, der Italiener gilt eher als aufbrausende Wundertüte - aber lesen Sie selbst. Allein im Jahr 2014 bedrohte der 30-Jährige während seiner Matches drei Mal Gegner offen und lautstark, zeigte Zuschauern den Mittelfinger, bekam in Wimbledon wegen seines Benehmens eine Strafe von knapp 33.000 Euro aufgebrummt und wollte Schiedsrichter Lahyani auch schon mal an die Gurgel (''Glaub mir, wenn ich dieses Spiel verliere, hast du ein großes Problem'').
Fognini 2018
 
In Sydney und in Rio erreichte der Italiener jeweils das Halbfinale, bei den Australian Open war erst in der Runde der letzten 16 Schluss und als Höhepunkt gab es für Fognini im März dann auch noch den Turniersieg in Sao Paulo zu feiern - da lassen sich die beiden Erstrundenniederlagen zuletzt (Monte-Carko, München) gerade noch als Ausrutscher abschreiben.
Fognini
 
Ob es nun aber ein gutes oder ein schlechtes Vorzeichen ist, dass Gojowczyk heute gleich wieder gegen einen Italiener ran muss, sei dahingestellt. Denn Fabio Fognini ist im Gegensatz zu Sonego seit Jahren ein fester Bestandteil der Tenniselite - und scheint seine ehemals richtig gute Form 2018 auch wiedergefunden zu haben.
Turnierverlauf Gojowczyk
 
In der Tat bringt der Deutsche das mittlerweile auch immer häufiger auf den Court. Wie zum Beispiel in Runde 1, als er dem ans zwölf gesetzten Amerikaner Sam Querrey keine Chance ließ. Oder in Runde 2, in der er gegen Lokalmatador Lorenzo Sonego gerade mal sieben Spiele abgab. Fest steht auf jeden Fall: Gojowczyk steht hochverdient in seinem ersten Masters-Achtelfinale.
Neuer Coach, neues Spiel
 
Unter anderem hat das natürlich viel damit zu tun, dass sich Gojowczyk mit dem früheren Doppelspieler Alex Satschko mittlerweile einen Vollzeit-Coach zugelegt hat und der sein Spiel dann auch ein wenig umgestellt hat: So rückt Gojo mittlerweile viel lieber ans Netz vor als früher (''Ich fühle mich jetzt vorne am Netz deutlich wohler. Auch wenn ich noch häufiger ans Netz gehen könnte, als ich es derzeit tue. Wir arbeiten jetzt daran, dass ich diese Situationen besser wahrnehme, um mein Spiel noch kompletter zu machen'') und hat natürlich auch mehr Selbstvertrauen als in seinen Lehrjahren (''In Metz habe ich nur einen Satz abgegeben. Das hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Die Kunst ist es, jede Woche dieses Level abzurufen'').
Gojowczyk 2018
 
Auf seinen ersten ATP-Titel im Vorjahr (als Qualifikant in Metz/FRA) ließ der 28-Jährige in diesem Jahr die Viertelfinals von Doha und Auckland folgen, bevor er in Delray Beach/USA das zweite Endspiel seiner Karriere erreichte (verletzungsbedingte Niederlage gegen Tiafoe) - was zusammengerechnet für Platz 49 in der Welt gut ist (Gojowczyks beste Platzierung).
Gojowczyk
 
Und natürlich steckt in der Aussage des Müncheners auch mehr als nur ein Funken Wahrheit. Denn trotz einiger langwieriger Verletzungen (unter anderem Operationen an beiden Füßen wegen sogenannter Morton Neurome) und den damit verbundenen Rückschlägen im Hinblick auf seine Weltranglistenplatzierung hat sich Gojowczyk den Spaß am Job nie kaputt machen lassen ? und steht mittlerweile so gut da wie noch nie zuvor in seiner Karriere.
Gojowczyk
 
''Ich trainiere hart, irgendwann kommt dann auch der Erfolg. Ich genieße den Moment.'' Was so einfach und schön klingt, ist im Leben eines Tennisprofis durchaus eine Kunst - allerdings eine, die der deutsche Davis-Cup-Spieler Peter Gojowczyk für sich gemeistert zu haben scheint.
Buon giorno!
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Rom zur Achtelfinalpartie zwischen Peter Gojowczyk und Fabio Fognini.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Spieler:
R. Nadal [1]
D. Shapovalo.
6
6
4
1
P. Gojowczyk
F. Fognini
4
4
6
6
K. Nishikori
P. Kohlschre.
6
6
1
2
N. Djokovic [11]
A. Ramos-Vin.
6
7
1
5
A. Bedene
P. Busta [10]
4
7
2
6
6
6
B. Paire
M. Cilic [4]
3
4
6
6
J. Potro [5]
D. Goffin [9]
2
5
6
4
K. Edmund
A. Zverev [2]
5
6
7
7
R. Nadal [1]
F. Fognini
4
6
6
6
1
2
K. Nishikori
N. Djokovic [11]
6
1
3
2
6
6
P. Busta [10]
M. Cilic [4]
3
3
6
6
D. Goffin [9]
A. Zverev [2]
4
6
3
6
3
6
Weltrangliste
Spielerprofile
P. Gojowczyk
Ranking:
53
Geburtsd.:
15.07.1989
Größe:
1.88
Gewicht:
83
Bilanz:
17-11
Preisgeld:
USD 1.478.615
F. Fognini
Ranking:
21
Geburtsd.:
24.05.1987
Größe:
1.78
Gewicht:
74
Bilanz:
22-12
Preisgeld:
USD 9.976.758
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