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Live-Ticker Tennis Internazionali d'Italia, Achtelfinale, Saison 2018

Internazionali d'Italia - Achtelfinale

Rom, Italien13.05.2018 - 20.05.2018
K. Edmund
Match beendet
 
A. Zverev
[2]
K. Edmund
A. Zverev
 
 
1. Satz
2. Satz
5
611
7
713
Pietrangeli | Achtelfinale
Spielzeit: 01:58 h
Letzte Aktualisierung: 22:47:02
Edmund
Zverev
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Damit wollen wir und nun aber für heute aus Rom verabschieden! Wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen - bis dahin sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern eine schöne Restwoche!
Ausblick
 
Doch bevor Zverev jetzt noch viel über seine heutige Leistung (die im ersten Satz ja nun wirklich ausgesprochen großartig war) nachdenkt, sollte er sich lieber schnell den wichtigen Dingen wie Massage und Essen widmen - denn morgen steht ihm mit dem Belgier David Goffin DAS Stehaufmännchen der Tour gegenüber (und zu allem Überfluss durfte Goffin wegen der Aufgabe von del Potro heute ja auch noch Kräfte sparen).
Zverev
 
''Das war heute ein ganz schweres Match, Kyle ist keiner, den man so einfach knacken kann'', so Zverev nach der Partie im Interview. ''Ich habe versucht, mein Spiel zu spielen, aber bei ihm muss man eben aufpassen: Der kann aus jeder Lage einen Winner schlagen.''
Fazit
 
Wow, da muss man wirklich erst mal tief durchatmen. Allein Satz zwei hat satte 77 Minuten gedauert - am Ende ist der Sieger mit Zverev zwar ein verdienter, aber gegen einen dritten Satz mit ähnlich viel Spannung hätten wir uns auch nicht gewehrt.
5:7, 6:7
Man mag es kaum glauben: Seinen siebten Matchball nutzt Zverev tatsächlich über Edmunds Vorhand - und zieht in der ewigen Stadt ins Viertelfinale ein!
5:7, 6:6
 
Immerhin hat Zverev dann wieder ein wenig Glück, denn der Wind weht Edmunds Rückhand ins Aus - 12:11 und Matchball Nummer sieben für den Hamburger.
5:7, 6:6
 
Sie können sich denken, was daraus wird: mal wieder nichts, womit Zverev nun schon sechs Matchbälle vergeben hat. Ohne Worte, Teil x ...
5:7, 6:6
 
Nein, es reicht nicht, weil Edmund ohne Rücksicht auf Verluste die Vorhand Inside-In durchzieht und zum 10:10 ausgleicht. Aber nur, um Zverev mit der nächsten vogelwilden Vorhand zum 11:10 den nächsten Matchball zu schenken!
5:7, 6:6
 
Dank eines Platzfehlers beim Aufschlag kann Zverev dann aber doch zum 10:9 und Matchball Nummer sechs vorlegen ... ob das jetzt reicht?
5:7, 6:6
 
Ohne Worte: Auch Matchball Nummer fünf von Zverev endet im Netz. 9:9, Seitenwechsel!
5:7, 6:6
 
Aber Zverev bleibt cool returniert lang und erzwingt den Vorhandfehler bei Edmund - 9:8 und Matchball Nummer fünf (dritter bei eigenem Aufschlag) für den Deutschen!
5:7, 6:6
 
Nein, auch der ist es nicht: Ohne Grund versucht sich Zverev an einem ansatzlosen Stopp - der diesmal fast noch in seiner eigenen Hälfte aufkommt. 8:8!
5:7, 6:6
 
Das war knapp, aber knapp reicht auch: Mit einer Vorhand Inside-Out auf die Linie erspielt sich Zverev das 7:7. Um dann mit seinem neunten Ass zum 8:7 und Matchball Nummer vier nachzulegen.
5:7, 6:6
 
Edmund hingegen gibt sich keine Blöße, bespielt geduldig Zverevs Rückhand und wartet auf den Fehler - der vierte Punkt in Reihe für den Briten beschert ihm seinen zweiten Satzball.
5:7, 6:6
 
Irgendwie ist das wohl die logische Folge: Auch Zverevs dritten Matchball wehrt Edmund (diesmal bei eigenem Aufschlag) ab und stellt so auf 6:6. Was aus Zverevs Perspektive so überflüssig wie ein Kropf ist ...
5:7, 6:6
 
Unfassbar: Auch den zweiten Matchball vergibt Alexander Zvrerev bei eigenem Aufschlag, weil er die Rückhand longline diesmal viel zu kurz spielt. 5:6 und Aufschlag Edmund!
5:7, 6:6
 
Matchball Nummer eins verspielt Zverev dann aber aus eigenem Antrieb und mit der zu langen Rückhand longline ... 6:4.
5:7, 6:6
 
Das sollte doch reichen: Mit Druck auf Edmunds Rückhand erzwingt Zverev gleich den nächsten Fehler des Briten und stellt auf 6:3 - drei Matchbälle für den Youngster!
5:7, 6:6
 
Zverev! Was für ein Hammer - der Vorhandreturn Inside-Out des Deutschen ist perfekt und bringt ihm das Minibreak zum 5:3.
5:7, 6:6
 
Immerhin kann Zverev sein Service in der Folge mit dem achten Ass wieder halten - 4:3 für den Deutschen, alles in der Reihe in diesem Tiebreak.
5:7, 6:6
 
Nein, kann er nicht: Mit viel Druck auf Zverevs Vorhand stellt Edmund per Minibreak auf 3:3 - Seitenwechsel. Spannender könnte dieser zweite Satz kaum verlaufen!
5:7, 6:6
 
Edmund kann dann allerdings auch mal mit einem Vorhandschwinger punkten - um anschließend am Netz und mit dem Rückhandvolley auf 2:3 zu stellen. Mal sehen, ob Zverev das Minibreak weiter verteidigen kann!
5:7, 6:6
 
Das ist dann wieder richtig gut gespielt: Mit einer Vorhand Inside-Out bereitet Zverev den Netzangriff vor, den er dann auch mit einem entschlossenen Smash abschließt. Minibreak bestätigt, 3:0!
5:7, 6:6
 
Mit dem Vorhandschuss aus dem Halbfeld legt Zverev gleich weiter vor - 2:0 für den Deutschen, dem noch ein Aufschlag bleibt.
5:7, 6:6
 
Stark von Zverev, der über Edmunds zweiten Aufschlag und einen richtig guten Vorhandreturn auf 0:1 stellen kann. Minibreak im Sack!
5:7, 6:6
 
Mit einem Servicewinner und dank einer wilden Vorhand von Edmund geht es für den Deutschen dann aber doch zum 6:6 - was für uns bedeutet: Tiebreak!
5:7, 6:5
 
Und wie reagiert Zverev darauf? Mit einem Doppelfehler! Edmund freut sich, den das bedeutet den Einstand - während Zverev nun doch mal etwas ausgiebiger flucht.
5:7, 6:5
 
Bum, bum, Alex: Mit zwei massiven Aufschlägen geht es zu zwei Spielbällen. Von denen Edmund den ersten aber mit einem wieder mal ganz trockenen Vorhandreturn die Linie entlang abwehrt ... 40:30.
5:7, 6:5
 
Zverevs 15:0 kontert Edmund mit einem Netzroller zum 15:15. Aber immerhin muss man sagen: Zverev bleibt heute erstaunlich ruhig, egal, wie viel Glück der Brite auch hat.
5:7, 6:5
 
Mit einem guten Ersten bereitet Edmund dann aber doch den Schuss zum Vorteil vor ... und nutzt diesen anschließend mit einem Servicewinner. 6:5 für Edmund, es riecht nach Tiebreak!
5:7, 5:5
 
Ist das eng! Zverev zum 0:15, das kontert Edmund mit zwei guten Punkten über den ersten Aufschlag - aber der nächste wilde Vorhandfehler des Briten beschert Zverev dann doch wieder das 30:30.
5:7, 5:5
 
Mit einem Servicewinner kann Zverev dann selbst auf Vorteil stellen und hat anschließend Glück, dass Edmund einen Ball einfach durchlässt - der ins Aus gehen sollte, am Ende aber genau auf der Grundlinie landet. 5:5!
5:7, 5:4
 
Wahnsinn, was Edmund da alles erläuft: Mit dem dritten (!) Smash am Netz kann Zverev am Ende aber zurück auf Einstand stellen. Huiuiui!
5:7, 5:4
 
Aber Edmund ist hellwach und hochmotiviert: Erst returniert er sich zum erneuten Einstand, dann legt er mit der Vorhand Inside-In vor - Vorteil und Satzball für den Briten!
5:7, 5:4
 
Riesenglück für Zverev, dass Edmund seinen Vorhandschuss aus dem Halbfeld weit verzieht - statt des Satzballs gibt es einen weiteren Spielball zu Gunsten des Deutschen.
5:7, 5:4
 
Es gibt den Spielball, weil Edmund seinen Vorhandreturn nur mit dem Rahmen erwischt - aber diese Chance des Hamburgers macht der Brite mit einer schönen Vorhand longline gleich wieder zunichte. Einstand!
5:7, 5:4
 
... was der Brite dann dazu nutzt, um mit einem Vorhandreturn Inside-In auf 30:30 zu stellen. Gibt das den Spiel- oder doch den Satzball?
5:7, 5:4
 
Wieder erläuft Zverev einen Stopp grandios - nur, um die Filzkugel anschließend direkt ins Netz zu spitzeln statt an Edmund vorbei. 30:15 ...
5:7, 5:4
 
Natürlich weiß Zverev, dass er sich den Traum vom frühen Feierabend hier selbst kaputt gemacht hat. Diesen Frust scheint der Deutsche bei eigenem Aufschlag kompensieren zu wollen - 30:0.
5:7, 5:4
 
Ohne große Umschweife tütet Edmund dieses Aufschlagspiel dann auch ein - 5:4 für den Briten, der in Satz zwei zum zweiten Mal vorne liegt!
5:7, 4:4
 
Ausnahmsweise ist es mal Edmund, der einen Grundschlag auf Zverevs Grundlinie legt - klar, auch dieser Ball springt kaum beziehungsweise ganz krumm ab und beschert dem Briten den Einstand.
5:7, 4:4
 
Wie gewonnen, so zerronnen? Zverev lässt Edmund diesmal wunderbar laufen und erzwingt so irgendwann den Rückhandfehler - 30:40 und die Chance auf das sofortige Re-Break!
5:7, 4:4
 
Herrje: Schon wieder bastelt Edmund in so einer engen Situation einen Doppelfehler zusammen - 30:30 statt der Spielbälle!
5:7, 4:4
 
Edmund startet zwar mit einem Doppelfehler in sein Aufschlagspiel, kann das aber per Servicewinner gleich wieder gerade rücken. Und weil Zverev plötzlich gar nichts mehr trifft, ist auch das 30:15 für den Briten eine ganz logische Folge ...
5:7, 4:4
 
Und schon ist Zverevs Break Vorsprung wieder futsch. Das muss man beim Namen nennen: Völlig unnötig, was Zverev hier veranstaltet.
5:7, 3:4
 
Au weia: Diesmal sieht Zverev am Netz eher unentschlossen aus, spielt demnach auch einen ganz schwachen Volley und den Rückhandsmash anschließend weit ins Seitenaus - Vorteil und Breakball Edmund!
5:7, 3:4
 
Über den ersten Aufschlag kann Zverev aber immerhin die Breakchance gegen sich verhindern und auf Vorteil stellen - doch auch den Spielball wehrt Edmund mit einem schön erlaufenen Stopp plus Passierball ab. Einstand, die zweite!
5:7, 3:4
 
Mal wieder geht Alexander Zverev höchst verschwenderisch mit seinen Spielbällen um und lädt Edmund nach 40:15 tatsächlich noch zum Einstand ein. Und nicht nur das: Ein unnötiger Rückhandfehler des Deutschen beschert Edmund bei Vorteil sogar eine Breakchance!
5:7, 3:4
 
Na huch! Plötzlich packt Zverev einen leichten Fehler nach dem anderen aus, unter anderem eine weit in den Korridor geschobene Vorhand aus einem Meter Netzentfernung - was Edmund das lebenswichtige Spiel zum 3:4 einbringt. Aber klar: Jetzt braucht der Brite das Break, sonst wird das hier ganz, ganz eng!
5:7, 2:4
 
Das gleicht Edmund zwar schnell aus, aber Zverev erläuft gleich wieder einen Stopp des Briten und spielt ihn mit dem Rückhandslice die Linie entlang aus - 15:30!
5:7, 2:4
 
Und dann kommt auch noch Glück dazu: Eigentlich ist Zverevs Rückhand schon auf dem Weg in den Korridor, aber eine Berührung der Netzkante lässt den Ball sowohl am Aus als auch an Edmund vorbeisegeln - 0:15.
5:7, 2:4
 
Mit einem trockenen Servicewinner nach außen tütet Zverev das Aufschlagspiel dann auch ein - 4:2 für den weiterhin mit einem Break führenden Hamburger.
5:7, 2:3
 
Immerhin sechs Punkte hat Edmund in diesem zweiten Satz bei Aufschlag Zverev holen können. Ein weiterer kommt zunächst aber nicht dazu - 40:0 für den Deutschen.
5:7, 2:3
 
Ein Mal tief durchatmen im Camp von Kyle Edmund: Nach zwei abgewehrten Breakbällen kann er mit der Vorhand selber zum Vorteil vorlegen - und diesen dann auch mit einem Ass durch die Mitte nutzen. Nur noch 2:3 aus der Sicht des nach wie vor mit einem Break hinten liegenden Briten.
5:7, 1:3
 
Die erste Breakchance verspielt Zverev allerdings mit einem Rahmenreturn ... und die zweite wehrt Edmund dann mit einem Servicewinenr ab. Einstand!
5:7, 1:3
 
Edmund kann verkürzen, aber DAS ist eine Machtdemonstration: Mit dem ansatzlosen, perfekt gespielten Rückhandstopp von der Grundlinie (!) stellt Zverev auf 15:40 und Breakbälle!
5:7, 1:3
 
Nicht mal eine Challenge hilft Edmund, der bei eigenem Aufschlag schnell wieder ins Hintertreffen gerät. Und bei 0:30 eröffnen sich Zverev natürlich gleich wieder Chancen ...
5:7, 1:3
 
Gut von Edmund, besser von Zverev: In einem der wenigen langen Ballwechsel, die wir in dieser Phase zu sehen bekommen, kann der Deutsche mit der Vorhand zum Spielgewinn punkten und auf 3:1 vorlegen. So knapp hätte das aber gar nicht sein müssen!
5:7, 1:2
 
Futsch ist sie, die perfekte Breakball-Quote des Briten: Zwei schnelle Servicewinner in Serie bringen Zverev erst den Einstand und dann den eigenen Vorteil.
5:7, 1:2
 
Nachdem Zverev bei Vorteil dann auch noch eine vierte Möglichkeit zum Spielgewinn liegen gelassen hat, punktet Edmund plötzlich mal selber zum Breakball - seinem zweiten im gesamten Matchverlauf. Und den ersten hatte er ja nutzen können ...
5:7, 1:2
 
Oho! Edmund kann die ersten beiden Spielbälle immerhin abwehren, was Zverev bei 40:30 zumindest mal ein ganz bisschen unter Druck setzt. Und tatsächlich vermasselt der Deutsche auch seinen dritten Spielball in Reihe - woraufhin sein Racket einen Abgang gen Erdoberfläche macht. Einstand!
5:7, 1:2
 
Schwierigkeit ''Break bestätigen''? Angeblich ist das oft so, aber bei Zverev ist davon nichts zu sehen: Blitzschnell geht es mal wieder zum 40:0.
5:7, 1:1
 
Breakchance Nummer eins kann Edmund über Zverevs Vorhand abwehren, aber bei der zweiten schießt der Brite einen einfachen Vorhandschuss aus dem Halbfeld diagonal in den Korridor - 2:1 und Break vor für Alexander Zverev!
5:7, 1:1
 
Zverev sucht nach der Vorentscheidung: Mit viel Druck auf Edmunds Vorhand kann er gleich noch einen Fehler erzwingen und sich bei 0:40 drei Breakbälle erspielen.
5:7, 1:1
 
Zeit für einen kleinen Zwischenspurt? Mit einem generalstabsmäßig ausgeführten Netzangriff geht es für Zverev zum 0:15, über Edmunds Vorhand dann zum 0.30 ...
5:7, 1:1
 
Am Ende ist auch dieses Aufschlagspiel des Hamburgers ein relativ müheloses - 1:1, Edmund ist wieder in der Pflicht.
5:7, 1:0
 
Zverev muss bei eigenem Aufschlag ein 0:15 ausbügeln, tut das mit seinem vierten Ass aber souverän. Und Edmund hilft auch gleich wieder mit der nächsten wilden Rückhand mit - 30:15 für den Deutschen.
5:7, 1:0
 
Den dritten und finalen Spielball kann Edmund dann zwar nutzen, wirkt dabei aber gleich wieder genervt und unglücklich (über sein Spiel) - was man beim ansonsten stoisch ruhigen Briten kaum zu sehen bekommt.
5:7, 0:0
 
... wobei Zverev den ersten Spielball aber mit seinem siebten Rückhandwinner abwehrt. Und den zweiten vergibt Edmund dann aus eigenem Antrieb mit einer wilden Rückhand ... 40:30!
5:7, 0:0
 
Man möchte fast rufen: Weiter so! Denn Edmund legt ausnahmsweise mal wieder ein gradliniges Aufschlagspiel in den Sand und steht schnell bei 40:0 ...
Zwischenfazit
 
Auf die Zahlen schauen wir jetzt mal nicht, denn Zverev ist einfach in allen Belangen leicht (oder sogar stark) besser als sein Gegenüber - ohne die paar Flüchtigkeitsfehler bei 5:4 hätte Zverev diesen Satz auch in einer halben Stunde eintüten können. Ob Edmund sich hier nochmal aufrappeln kann, halte ich persönlich für fragwürdig - zumal Zverev hier gerade seinen 19. (!) Satz in Reihe auf Sand gewonnen hat.
5:7
Und nach 43 Minuten ist Teil eins des Drops dann gelutscht: Mit einem Ass durch die Mitte tütet Zverev den letzten benötigten Punkt ein und geht nach Sätzen mit 1:0 in Führung.
5:6
 
Kein Problem für den deutschen: Mit einem Servicewinner und einer guten Vorhand cross geht es zum 40:30 und dem ersten Satzball.
5:6
 
Verrückt: Auch diesmal scheint es nichts zu werden mit dem Serving for the Set, denn Edmund legt gleich wieder zum 15:30 vor ...
5:6
 
Perfekt: Zverev erwischt seinen Rückhandreturn so, dass er genau auf die Grundlinie fällt und von dort aus nicht wieder hochkommt - 6:5 und erneut Break vor für den Hamburger!
5:5
 
Aber nicht mit Zverev! Der Deutsche besinnt sich auf sein konzentriertes, geplantes Spiel vom Matchbeginn und stellt auf 15:30 - was er mit einer tollen Rückhand longline dann auch in das 15:40 und zwei Breakbälle verwandelt.
5:5
 
Aber so ist das eben beim Tennis: Kurz nicht aufgepasst - lange dran geknabbert. Kein Wunder also, dass Kyle Edmund plötzlich befreit aufspielt und schnell zum 15:0 vorlegt ...
5:5
 
Verrückt: Zum ersten Mal seit Runde 1 in München (!!) muss Zverev sein Service mal wieder abgeben - und das bei 5:4 und serving for the set. Bitter für den Deutschen, dessen kurzes Konzentrationsloch da gnadenlos bestraft wurde.
4:5
 
Und plötzlich ist der Brite da: Mit der Vorhand Inside-In spielt er Zverev mustergültig aus und stellt auf 30:40. Erste Breakchance für Edmund!
4:5
 
Nanu? Edmund kann zum ersten Mal heute zwei Punkte in einem Zverev'schen Aufschlagspiel einsammeln - 30:30!
4:5
 
Nach seinem Servicewinner mti dem zweiten Aufschlag rutscht Zverev ein süffisantes Lächeln raus - nach seinem Winner zum 30:15 hätte er aber auch spätestens allen Grund dazu, denn so fehlen ihm nur noch zwei Punkte zur Satzführung!
4:5
 
Am Ende ist es das zweite Ass von Kedders (Edmunds Spitzname), der dem Briten das 4:5 einbringt - aber klar, jetzt serviert Alexander Zverev zum Satzgewinn.
3:5
 
Und auch für ein bisschen körperliche Arbeit ist sich Zverev nicht zu schade: Erst mit dem zweiten Smash des Ballwechsels kann Edmund auf 30:15 stellen.
3:5
 
Weiter geht die Lektion: Mit einem knackigen Servicewinner nach außen nimmt Zverev sein Aufschlagspiel mit und legt zum 5.3 vor. So souverän, wie man das schon lange nicht mehr gesehen hat ... und das TROTZ Zverevs toller Ergebnisse der letzten Wochen.
3:4
 
Antwort: Offensichtlich über den zweiten Aufschlag. Das klappt allerdings nur ein Mal, beim zweiten Versuch gerät Edmunds Return viel zu lang - was Zverev schon wieder zwei Spielbälle einbringt.
3:4
 
Aber die große Frage ist weiterhin: Wie soll Edmund bei Aufschlag Zverev zu Punkten kommen? Weiterhin steht beim Briten in dieser Disziplin nämlich eine eins - während der Deutsche schon wieder auf 30:0 gestellt hat.
3:4
 
Es geht doch! Edmund schlägt mit der Vorhand zwar erst seinen dritten Winner, dafür bringt ihm der aber auch gleich den Spielgewinn - nur noch 3:4 aus der Sicht des weiter mit einem Break zurückliegenden Mann aus North Yorkshire.
2:4
 
Umso wichtiger für den Briten, dass er Zverevs Zwischenspurt mit zwei Servicewinnern beenden kann. Und weil Zverev dann ausnahmsweise auch mal mit einer einfachen Vorhand patzt, hat Edmund doch wieder einen Spielball ...
2:4
 
Edmunds zweite Aufschläge schießt Zverev weiterhin regelmäßig ab, so auch in diesem Fall - Edmunds Rahmentreffer mit der Vorhand sorgt in der Folge für das 0:30.
2:4
 
Zverevs Lob ist zu kurz, aber mit der genau auf Edmunds Füße gespielten Rückhand punktet der Deutsche dann doch noch - 0:15.
2:4
 
... von denen er auch gleich den ersten nutzt. 12:1 Punkte für Zverev bei eigenem Aufschlag - und bei 4:2 natürlich auch ein Break vor.
2:3
 
Mit einem weiteren Aufschlagwinner geht es für den Deutschen dann zu zwei Spielbällen ...
2:3
 
Eher genervt quittiert Zverev das 0:15 - und drischt als Antwort gleich mal zwei Asse ins Feld. 30:15!
2:3
 
Unter dem Strich zählt aber nur, dass Edmund sein Service hält und auf 2:3 verkürzen kann. Was Zverev allerdings weniger stören dürfte, denn sein Aufschlag funktioniert bisher ja bestens (88 Prozent im Feld, 7/7 Erste gewonnen).
1:3
 
Edmund dreht das ganze mit drei guten Ersten in reihe in ein 40:15 um. Aber es bleibt dabei: Sobald der Brite in einen Ballwechsel gehen muss, wirkt er plan- und ratlos.
1:3
 
Edmund hingegen muss sich vom Deutschen und dessen Rückhand longline gleich wieder ausspielen lassen. Es ist schon toll, zu sehen, wie Zverevs Spiel aussieht, wenn wirklich mal (fast) alles klappt ...
1:3
 
Zverev scheint hier überhaupt keine Lust auf überflüssige Spielchen zu haben: Auch sein zweites Aufschlagspiel bringt der Youngster in weniger als 90 Sekunden und zu Null über die Bühne. 3:1!
1:2
 
Während sein Stopp noch unterwegs ist, macht sich Kyle Edmund bereits auf gen Sitzplatz - tatsächlich ist der Ball für Zverev unerreichbar und sorgt für das 1:2 aus der Sicht des Briten.
0:2
 
Edmund scheint die neue Ruhe besser zu bekommen, zumindest kann der Brite auch mal selber auf 30:0 stellen. Und anschließend über Zverevs Rückhand sogar zum 40:0 punkten ...
0:2
 
Zum Unwillen der Spieler tönt die Musik vom momentan freien Centre Court lautstark über die Anlage. Kein Problem, dafür gibt es Carlos Bernardes - per Funk wird um eine deutliche Verringerung der Lautstärke gebeten.
0:2
 
Sogar aus höchster Bedrängnis heraus punktet Zverev mit der Rückhand, die er ein Mal mehr direkt an die Grundlinie legt. Break bestätigt, 2:0 für den Wahl-Monegassen - der hier einen super Start hinlegt!
0:1
 
Am auffälligsten bei Zverev ist seine bisher konstant perfekte Länge. Ob von der Grundlinie, mit dem Stopp aus dem Halbfeld oder mit dem Rückhandslice - Edmund wirkt bislang ziemlich ratlos. 40:0!
0:1
 
Erst streut Zverev den Slice ein, dann spielt er die nächste Rückhand doch wieder cross und voll durchgezogen - was ihm gleich im ersten Spiel der Partie das erste Break einbringt. Und das bei Spätstarter Zverev!
0:0
 
Edmunds unnötiger Rückhandfehler beschert Zverev dann aber doch das erste vielversprechende 30:30 - aus dem Zverev mit einer perfekten Vorhand Inside-Out das 30:40 und die erste Breakchance macht.
0:0
 
Edmund geht die ersten Ballwechsel sehr geplant und ruhig an. Damit zielt er auf die Ungeduld bei Zverev ab und hat auch Erfolg - 30:15.
0:0
 
Auf geht's, Kyle Edmund serviert als Erster!
Chair Umpire
 
Einen ganz erfahrenen Referee hat unser Match of the Day natürlich auch: Carlos Bernardes, Schiedsrichter-Veteran aus Brasilien, wird hier gleich den Vorsitz haben.
Prozedere
 
Sooooo! Unsere beiden Hauptdarsteller haben den Court soeben betreten, werden gleich für das Erinnerungsfoto posieren und sich dann noch fünf Minuten lang einspielen - und dann kann's auch schon losgehen.
Verspätung II
 
Soviel zu einem dritten Durchgang: Bei Satzball del Potro zieht sich der Argentinier eine Leistenverletzung zu und muss aufgeben. Ganz bitter für den mehrfachen Comebacker des Jahres auf der ATP Tour - wir wünschen eine gute Besserung!
Verspätung
 
Da sich auf dem Court Pietrangeli momentan David Goffin und Juan Martin del Potro ein ausgiebiges Dreisatzmatch liefern, müssen wir uns leider noch ein Weilchen gedulden - vor 17:00 Uhr wird unsere Partie wohl kaum beginnen.
Italian Open
 
Und damit fehlt dann eigentlich nur noch ein Wort zum Turnier an sich. Die Internazionali BNL d'Italia werden seit 1930 als offene Meisterschaften ausgespielt, finden seit jeher auf Sand statt und wurden bis 2006 mit einem Best-of-Five-Endspiel beendet. Neben Tommy Haas stand auch Boris Becker hier ein Mal im Finale (1994) - der Rekordsieger der Veranstaltung ist Rafael Nadal mit sieben Titeln (zuletzt 2013), der Titelverteidiger Alexander Zverev. Und zu gewinnen gibt es allein im Herrenturnier (die Damen spielen parallel) 4,8 Millionen Euro - 935.385 davon für den Sieger.
Head 2 Head
 
Ob das für Edmund heute aber reichen wird, bleibt dahingestellt. Denn im direkten Vergleich stehen zwar zwei Treffen mit Zverev notiert, gewonnen hat der Brite davon aber noch keins: 2016 in Nizza musste Edmund aufgeben, 2017 in Peking setzte sich Zverev locker in zwei Sätzen durch.
Biergeld?
 
Doch sein Vorstoß auf Platz 19 der Rangliste macht Edmund ja auch so zum zweitbesten englischen Einzelspieler. Und da Andy Murray nach wie vor verletzt ist, hält Edmund nun eben allein den Union Jack hoch - was er selber letzte Woche herrlich süffisant kommentierte: ''Wenn ich für jede Dose Bier, die bei meinen Matches vor dem Fernseher getrunken wird, einen Pence bekomme, dann lohnt sich das. Ansonsten hab ich nicht wirklich mehr Druck, nur weil die Presse das meint. Ich geh einfach raus und gebe mein Bestes. So wie immer.''
Edmund 2018
 
Und auch sonst ist der Davis-Cup-Kollege von Andy Murray eigentlich richtig gut drauf. Nachdem der 23-Jährige in der zweiten Jahreshälfte 2017 schon begonnen hatte, mit den Halbfinalteilnahmen in Winston-Salem und in Wien auf sich aufmerksam zu machen, läuft die Saison 2018 bisher wie geschmiert für den mittlerweile auf den Bahamas beheimateten Engländer: Nachdem er in Melbourne das Halbfinale der Australian Open erreicht hatte, konnte er sich in Marrakesch sogar bis ins Finale vorspielen und erreichte beim Masters in Madrid in der Vorwoche immerhin das Viertelfinale - einzig Edmunds erster Titel auf der ATP Tour lässt noch auf sich warten.
Turnierverlauf Edmund
 
Nicht ganz so deutlich lief es hingegen bei Kyle Edmund, denn der in Südafrika geborene Brite musste vor allem in der 1. Runde gegen den Tunesier Malek Jaziri drei Sätze lang ackern - bevor er sich dann in der 2. Runde gegen Lucas Pouille (FRA/16) aber ebenfalls in nur zwei Durchgängen durchsetzen konnte.
Turnierverlauf Zverev
 
Hier in Rom musste sich Titelverteidiger Zverev bisher übrigens noch nicht sonderlich lang machen: Nach einem Freilos in Runde 1 konnte er sich in der 2. Runde am gestrigen Abend locker in zwei Durchgängen gegen Lokalmatador Matteo Berrettini durchsetzen.
Boris oder Ivan?
 
Um Zverevs Betreuung auf und neben dem Platz kümmert sich das Team um Zverev Senior (dem vom DTB gerade der Preis ''Trainer des Jahres'' verliehen wurde), Bruder Mischa, Manager Patricio Apey und Fitnesstrainer Jez Green übrigens momentan in Gemeinschaftsarbeit - und das scheint für Zverev auch die perfekte Lösung zu sein. ''Ich habe einen der besten Coaches, die es auf der Tour gibt. Das ist mein Vater. Ich bin sehr glücklich mit der Situation in meinem Team. Momentan schaue ich nicht auf neue Coaches'', so der Youngster letzte Woche. ''Irgendwann werde ich mir definitiv ein paar Leute anschauen. Ob es jetzt Boris (Becker, d.Red.) sein wird, ob es jetzt Lendl sein wird, muss ich mir dann noch überlegen.''
Lieber ohne Coach
 
Das Wichtigste für Zverev dürfte abgesehen von allen Zahlenspielen aber sein, dass er sich momentan in einer richtig guten Form befindet. Auf einige eher unzufriedenstellende Auftritte zu Jahresbeginn folgte nämlich der relativ öffentlich ausgetragene, aber scheinbar sehr befreiende Rauswurf von Coach Juan Carlos Ferrero (Ferrero: ''Zverev hat das Trainerteam nicht respektiert und kam dauernd zu spät zum Training.'' Zverev:''Juan-Carlos hat eine ganz andere Auffassung von Tennis, das haben wir leider erst zu spät gemerkt.'') - und seitdem spielt der Wahl-Monegasse richtig gutes Tennis.
Zverev 2018
 
Allerdings ist fraglich, wie lange man Zverev, der hier im Foro Italico vor genau einem Jahr seinen allerersten Masters-Titel (von mittlerweile drei) gewann, diese bescheidene Tour noch abkauft. Allein in dieser Saison hat der Wahl-Monegasse nämlich wie erwähnt schon zwei Turniere gewonnen (und beim Masters in Miami das Endspiel erreicht), dabei eine Bilanz von 26:7-Siegen angehäuft und sich in der Weltrangliste einen nicht unerheblichen Vorsprung auf die Plätze vier, fünf und sechs herausgespielt - von seinen fast drei Millionen Dollar an Preisgeldern mal ganz zu schweigen.
Zverev auf Sand
 
Und auch, wenn Zverev damit in den letzten zwei Wochen zwei Turniersiege (München und Madrid) und 18:1-Sätze eingefahren hat, findet der Youngster dabei weder einen Grund zum Feiern noch einen Anlass, sich selbst irgendeine Favoritenbürde aufzuerlegen: ''Die vergangenen zehn Tage waren sehr gut. Zwei Titel in dieser Zeit zu gewinnen - einen in Deutschland, einen in Madrid - ist großartig. Aber Rafa ist der Favorit, egal wo er auf Sand spielt. Er ist der Favorit in Rom, er ist der Favorit in Paris, dort noch mehr als anderswo. Er ist immer noch der, den es zu schlagen gilt.''
Zverevs Rekorde
 
Beschweren kann sich Alexander Zverev dieser Tage wohl kaum. Nicht nur hat der 21-Jährige in Madrid den bereits dritten Masters-Titel seiner noch jungen Karriere eingefahren und Position drei in der Weltrangliste untermauert, er hat dabei auch einen Rekord aufgestellt, den nicht mal Rafael Nadal bei all seinen Siegen auf Sand auf die Reihe bekommen hat: Als erster Spieler seit 1991 (!!) gewann Zverev das Turnier nämlich, ohne dabei auch nur ein einziges Break hinnehmen zu müssen.
Buon giorno!
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Rom zur Achtelfinalpartie zwischen Kyle Edmund und Alexander Zverev.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Spieler:
R. Nadal [1]
D. Shapovalo.
6
6
4
1
P. Gojowczyk
F. Fognini
4
4
6
6
K. Nishikori
P. Kohlschre.
6
6
1
2
N. Djokovic [11]
A. Ramos-Vin.
6
7
1
5
A. Bedene
P. Busta [10]
4
7
2
6
6
6
B. Paire
M. Cilic [4]
3
4
6
6
J. Potro [5]
D. Goffin [9]
2
5
6
4
K. Edmund
A. Zverev [2]
5
6
7
7
R. Nadal [1]
F. Fognini
4
6
6
6
1
2
K. Nishikori
N. Djokovic [11]
6
1
3
2
6
6
P. Busta [10]
M. Cilic [4]
3
3
6
6
D. Goffin [9]
A. Zverev [2]
4
6
3
6
3
6
Weltrangliste
Spielerprofile
K. Edmund
Ranking:
14
Geburtsd.:
08.01.1995
Größe:
1.88
Gewicht:
83
Bilanz:
32-21
Preisgeld:
USD 3.947.259
A. Zverev
Ranking:
5
Geburtsd.:
20.04.1997
Größe:
1.98
Gewicht:
90
Bilanz:
51-17
Preisgeld:
USD 11.766.124