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Live-Ticker Tennis French Open, 2. Runde, Saison 2017

French Open - 2. Runde

Paris, Frankreich28.05.2017 - 11.06.2017
J. Sousa
Match beendet
 
N. Djokovic
[2]
J. Sousa
N. Djokovic
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
1
4
3
6
6
6
Suzanne-Lenglen Court | 2. Runde
Spielzeit: 02:07 h
Letzte Aktualisierung: 16:14:32
Sousa
Djokovic
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Das war's nun zwar für den Moment vom Court Suzanne Lenglen, aber natürlich noch nicht komplett aus Paris. Denn weiter geht es bei uns parallel schon mit dem Großmeister von Roland Garros: Auf Philippe Catrier gibt sich nämlich der Spanier Rafa Nadal die Ehre, mein Kollege Tim Schöfer ist live für Sie dabei. Für den Moment sagt Oliver Stein nun aber Tschüss oder eben Au revoir a Paris!
Ausblick
 
Während Sousa sich nun aber über zehn Tage Pause ''freuen'' darf, bevor die Rasensaison losgeht, geht es für Novak Djokovic natürlich schon am Freitag weiter - in Runde drei wird sich der Serbe dann mit dem Argentinier Diego Schwartzmann, ebenfalls einem Sandplatzspezialisten, auseinandersetzen müssen.
Fazit
 
Wobei das Match sicher enger ausgegangen wäre, wenn Sousa nicht eine Stunde lang gebraucht hätte, um zu seinem Rhythmus zu finden. Und genau deshalb sollte sich der Portugiese auch nicht grämen - in Zukunft wird er sicher noch die eine oder andere Gelegenheit haben, seine Sandplatzqualitäten besser zeigen zu können.
Fazit
 
Die Erleichterung über den Sieg ist Djokovic im Interview nach dem Match deutlich anzumerken: Wobei man den Serben auch noch nicht oft in einer Laola-Welle mit den Ballkindern gesehen hat (wie eben geschehen). Fakt ist, dass Sousa für eine 2. Runde eine sehr undankbare Hürde darstellte - die der Serbe problemlos und mit einigen fabelhaften Szenen bewältigen konnte.
1:6, 4:6, 3:6
Aber das war's dann doch: Mit einer zu langen Vorhand gibt Sousa den letzten Punkt in diesem Match ab und muss die Heimreise antreten - während Novak Djokovic in die 3. Runde einzieht.
1:6, 4:6, 3:5
 
Matchball Nummer eins vergibt der Djoker allerdings mit einer Rückhand longline, die ins Netz segelt.
1:6, 4:6, 3:5
 
... und tatsächlich, mit einem langen Rückhandreturn erzwingt Djokovic den nächsten Fehler beim Portugiesen und hat plötzlich zwei Matchbälle!
1:6, 4:6, 3:5
 
Ohje, Sousas nächste zu lange Vorhand zum 15:30 verheißt wenig Gutes ...
1:6, 4:6, 3:5
 
Djokovic hat es nun offenbar eilig, der erste Punkt geht mit einem Rückhandreturnwinner an den Serben. Und auch beim zweiten hilft Sousa nur eine Exekutiventscheidung vom Schiedsrichter dabei, auf 15:15 zu stellen.
1:6, 4:6, 3:5
 
Schade, schade - Sousa vergibt die Chance, hier zurück ins Match zu kommen, gleich drei mal und schenkt Djokovic sein Aufschlagspiel am Ende mit zwei schwachen Returns ins Netz. Und so muss der Portugiese nun gegen den Matchverlust aufschlagen.
1:6, 4:6, 3:4
 
... und aus dem macht diesmal Djokovic einen Spielball, weil Sousas erneut offensiver Return haarscharf neben der Seitenlinie landet. Aber auch der Serbe vergibt seine Chance auf den Spielgewinn mit einer zu langen Vorhand.
1:6, 4:6, 3:4
 
Diesmal rettet sich der Djoker mit einer relativ wackeligen Rückhand cross, die von der Linie ganz ungünstig abspringt. Einstand Nummer drei steht an ...
1:6, 4:6, 3:4
 
Breakball eins kann Djokovic mit viel Mut abwehren, aber Souse returniert sich anschließend sofort zum Vorteil und damit zur zweiten Chance.
1:6, 4:6, 3:4
 
Wichtiger ist aber, dass Sousa hier doch noch zum 30:30 kommt. Und weil Djokovic dann die Nerven versagen und er eine leichte Rückhand ins Netz spielt, hat der Portugiese die nächste Breakchance!
1:6, 4:6, 3:4
 
Ein zu kurzer Stoppversuch des Portugiesen bringt Djokovic dann aber doch das 30:15. Und den Applaus der Zuschauer, weil der Serbe einen zu langen Ball von Sousa mit dem Volleytweener auf die Tribüne schießt.
1:6, 4:6, 3:4
 
Aber, man kennt das ja: Dieses Break will nun erstmal bestätigt werden. Und Sousa hält mit dem Vorhandwinner zum 15:15 schon mal schön dagegen ...
1:6, 4:6, 3:4
 
Mit einer Vorhand longline aus dem Lehrbuch tütet Djokovic das Break dann auch sofort ein und legt zum 4:3 vor - soviel also zu dem, was hier angeblich schief läuft. Klare Antwort: Gar nichts.
1:6, 4:6, 3:3
 
Und dann setzt der Portugiese auch noch einen leichten, weil halbhohen Vorhandvolley direkt ins Netz - was Djokovic zwei Breakchancen einbringt!
1:6, 4:6, 3:3
 
Vielleicht ja einfach gar nichts? Zumindest kann Djokovic mit einem schönen Rückhandvolley auf 15:15 stellen und bekommt anschließend von Sousa das 15:30 per Doppelfehler geschenkt.
1:6, 4:6, 3:3
 
Mit der Vorhand Inside-Out gegen Sousas Laufrichtung nimmt Djokovic das Spiel dann nach hart umkämpften acht Minuten mit und gleicht zum 3:3 aus. Aber in der Box es Serben wird überaus angeregt diskutiert, was hier wohl gerade schief läuft.
1:6, 4:6, 3:2
 
... die der Portugiese aber mit einer Vorhand longline ins Netz verspielt. Und das nutzt Djokovic dann wieder aus, um am Netz selber auf Vorteil zu stellen.
1:6, 4:6, 3:2
 
Das ist schon irgendwie verrückt. Plötzlich stolpert Djokovic (im wahrsten Sinne des Wortes) durch seine Hälfte und spielt einen schlechten Ball nach dem anderen. Der Rückhandslice ins Netz bringt Sousa dann sogar eine Breakchance ...
1:6, 4:6, 3:2
 
Auch den nächsten Spielball kann Djokovic nicht nutzen, weil Sousa plötzlich herrlich variabel spielt, was Länge und Tempo angeht. Warum nicht gleich so - die Frage muss erlaubt sein ...
1:6, 4:6, 3:2
 
Ei, ei, ei! Djokovic kann zwar zum Spielball vorlegen, spielt dann aber die nächste völlig unkomplizierte Rückhand ins Netz - Einstand!
1:6, 4:6, 3:2
 
Zwei schnelle Punkte des Serben kontert Sousa mit einem schönen Vorhandreturn, der den Djoker zum Vorhandfehler zwingt. Darauf folgt dann bei Djokovic noch eine Rückhand ins Netz - und das 30:30.
1:6, 4:6, 3:2
 
Tatsächlich scheint der Djoker festgestellt zu haben, dass er hier vielleicht doch wieder ein bisschen mehr Einsatz zeigen sollte. Denn ein Selbstgänger ist dieses Match auch mit einer 2:0-Satzführung im Rücken nicht.
1:6, 4:6, 3:2
 
Augen zu und durch - mit zwei gewaltigen ersten Aufschlägen sichert sich Sousa am Ende sein Aufschlagspiel und legt zum 3:2 vor. Und zum ersten Mal heute erleben wir Satzhalbzeit, ohne dass es ein Break gab!
1:6, 4:6, 2:2
 
Und das sollte es auch, denn Djokovic erspielt sich mit einem herrlichen Passierball mit der kurz cross gespielten Vorhand eine Breakchance. Die ihm Sousa dann aber mit der Vorhand wortwörtlich wegprügelt - Einstand!
1:6, 4:6, 2:2
 
Schade nur, dass eine zu lange Rückhand des Portugiesen Djokovic dann doch zum Einstand bringt. Und das Publikum fürchtet schon wieder um einen Fortlauf dieser Partie ...
1:6, 4:6, 2:2
 
Und gleich nochmal das Ganze - bei 30:30 erläuft Sousa erneut einen eher mittelmäßigen Smash des Djokers, kann diesmal aber auch selber zum 40:30 punkten. Und das Publikum tobt!
1:6, 4:6, 2:2
 
Wow! Sousa erläuft gleich zwei Schmetterbälle vom Djoker und zwingt den Serben dann zurück an die Grundlinie - macht dann aber leider einen leichten Fehler mit der Vorhand und schenkt dem Serben das 15:30.
1:6, 4:6, 2:2
 
Aber falls der Eindruck entsteht, Sousa würde nur punkten, wenn Djokovic Fehler macht - dem ist nicht so. Der Portugiese traut sich in dieser Phase sogar immer mehr zu und stellt den Djoker so oft genug vor Probleme.
1:6, 4:6, 2:2
 
Kein Problem für den Djoker, der das Tempo dann lieber mal wieder anzieht und die drei Punkte zum Spielgewinn hintereinander einsammeln kann. 2:2, alles in der Reihe!
1:6, 4:6, 2:1
 
Mit einem feinen Rückhandwinner die Linie entlang legt Djokovic zwar vor, muss sich anschließend von Sousa aber auf der Vorhand ausspielen lassen und das 15:15 hinnehmen.
1:6, 4:6, 2:1
 
Zunächst dürfen wir aber mal ein herrliches Schauspiel verfolgen: Wie ein Schwarm Fliegen schwirren die Ballkinder in einer Traube durcheinander, einige verlassen den Platz, während aus den Katakomben ein Schwarm neuer kommt - und zwischendrin versuchen zwei Linienrichter, ein Loch im Sand zu stopfen.
1:6, 4:6, 2:1
 
Den zweiten Spielball kann Sousa dann aber über den ersten Aufschlag nutzen und zum 2:1 vorlegen. Mal sehen, ob der Portugiese sich gleich auch mal traut, den Aufschlag von Djokovic anzugreifen!
1:6, 4:6, 1:1
 
Wenig überraschend kann Sousa dann auch schnell auf 40:0 stellen. Spielball Nummer eins klaut ihm der Djoker dann aber mit einem tollen kurz cross gespielten Rückhandreturn.
1:6, 4:6, 1:1
 
Aber tatsächlich ist zu erkennen, dass der Djoker mittlerweile nicht mehr ganz so konzentriert ist wie noch in den ersten beiden Durchgängen. Immer wieder rutschen ihm ganz leichte Fehler raus, die er sich in der ersten Stunde dieser Partie nicht erlaubt hatte.
1:6, 4:6, 1:1
 
Das wurde langsam aber auch mal Zeit: Mit seinem ersten Ass des Tages sichert sich Djokovic das 1:1.
1:6, 4:6, 1:0
 
Sousa versucht es mit dem Lob, Djokovic macht sich ganz lang und punktet per Smash zum 40:30. Das war schon irgendwie ein wichtiger Punkt, wenngleich der Serbe hier natürlich momentan wenig Sorgen hat.
1:6, 4:6, 1:0
 
Djokovic kann zwar ausgleichen, aber Sopusa scheint eine Chance zu wittern, greift kompromisslos an und erzwingt den nächsten Fehler beim Serben zum 15:30. Was der dann allerdings mit einem Aufschlagwinner zum 30:30 kontert ...
1:6, 4:6, 1:0
 
Da geht ein Raunen durchs Publikum: Quasi im Spagat angekommen wischt Sousa eine Vorhand longline am Djoker vorbei hinten rechts ins Eck. 0:15!
1:6, 4:6, 1:0
 
Auch diesmal kann Djokovic den ersten wieder abwehren, damit Sousa dann den zweiten nutzen kann und damit zum zweiten Mal heute in Führung geht.
1:6, 4:6, 0:0
 
Djokovic kann dann zwar verkürzen, aber der nächste gute erste Aufschlag bringt Sousa umgehend das 40:15 und somit zwei Spielbälle ein.
1:6, 4:6, 0:0
 
Und das klappt auch eigentlich wieder ganz gut, ein Servicewinner und ein Stopp bringen dem Portugiesen das 30:0.
1:6, 4:6, 0:0
 
Da ist er schon wieder, es kann also weitergehen - Joao Sousa eröffnet den dritten Durchgang mit eigenem Aufschlag.
1:6, 4:6, 0:0
 
Vielleicht findet der Portugiese das Wunder ja im Badezimmer, auf jeden Fall hat er den Court kurz gen Kabinengang verlassen.
Zwischenfazit
 
Viel hat sich im Vergleich zum ersten Satz nicht verändert. Zwar ist Sousa etwas sicherer und mutiger geworden, aber Djokovic hat nach wie vor das bessere Timing, die bessere Länge und das bessere Winkelspiel zu bieten. Tatsächlich würde hier wohl nur ein Wunder Sousa dabei helfen, zurück ins Match zu finden und das Ausscheiden zu vermeiden.
1:6, 4:6
Den zweiten Satzball lässt sich Djokovic dann aber nicht mehr nehmen, mit viel Druck auf Sousas Vorhand geht es zum 6:4 und der 2:0-Satzführung.
1:6, 4:5
 
Mutig von Sousa, der diesen ersten Satzball mit einer knackigen Vorhand Inside-Out aus dem Halbfeld abwehrt. Einstand!
1:6, 4:5
 
Djokovic würde aber gern auf jegliche Spannung verzichten, packt den nächsten Aufschlagwinner nach außen aus und stellt bei 40:30 auf Satzball.
1:6, 4:5
 
... was der Portugiese mit der Vorhand cross aber umgehend zum 30:30 ausgleicht.
1:6, 4:5
 
Punkt eins geht aber an Sousa, sodass der Djoker per Servicewinner erstmal zum 15:15 ausgleichen muss. Dann kann der Serbe aber mit viel Geduld und Druck auf Sousas Rückhand zum 30:15 vorlegen ...
1:6, 4:5
 
Gleich den ersten Spielball schenkt ihm der Djoker mit einer zu langen Rückhand longline - was aber auch egal ist, denn jetzt darf der Serbe ja selber zum Satzgewinn aufschlagen. Sert pour le set, sozusagen.
1:6, 3:5
 
Aber der Portugiese scheint auch ohne Unterstützung von außen klar zu kommen, zwei Servicewinner und sein zweites Ass sorgen schnell für Spielbälle.
1:6, 3:5
 
Sousa winkt momentan ständig gen eigener Box. Und die versteht nicht, was er von ihr will. Was insgesamt so aussieht, als winke Sousa ständig irgendwem auf der Tribüne ....
1:6, 3:5
 
Keine 80 Sekunden hat es gedauert, da steht das Scoreboard auf 5:3. Und Sousa hat somit erneut die unangenehme Aufgabe, gegen den Satzverlust aufschlagen zu müssen.
1:6, 3:4
 
Das geht jetzt leider wieder alles viel zu schnell. Djokovic mit dem Aufschlagwinner, danach gibt es den Vorhandwinner longline - und so bringt ihm Sousas folgende viel zu lange Rückhand schon drei Spielbälle ein.
1:6, 3:4
 
Nicht schlecht, Herr Specht! Spielball Nummer eins verballert Sousa noch, den zweiten nutzt er dann aber mit einem Ass durch die Mitte - mit dem zweiten Aufschlag. Was Djokovic auf der anderen Seite des Netzes doch ein wenig schmunzeln lässt ... denn der hat sein Break Vorsprung ja nach wie vor in der Tasche und muss das alles nicht ganz so ernst sehen.
1:6, 2:4
 
Aber immerhin gibt der Portugiese diesen zweiten Satz noch nicht auf, serviert gut und kommt dank zweier leichter Punkte schnell zum 40:15.
1:6, 2:4
 
Läuferisch, spielerisch, taktisch - bei Djokovic stimmt heute bislang eigentlich alles. Ohne die elf unnötigen Fehler sähe das Ergebnis wohl noch wesentlich böser aus, wenn man es mit Joao Sousa hält ...
1:6, 2:4
 
Genau in dem Stil serviert der Serbe dann auch das Spiel zum 4:2 aus. Was Coach Agassi zum ersten Mal heute mit einer geballten Faust und einem ''Come on!'' von der Tribüne kommentiert.
1:6, 2:3
 
Mit einem Vorhandwinner longline aus der Rückhanddecke gleicht Djokovic das frühe 0:15 wieder aus. Tatsächlich wirkt der Serbe hochkonzentriert und so ruhig wie schon lange nicht mehr.
1:6, 2:3
 
Da darf sich Sousa dann auch wirklich ärgern: Mit einer teilnahmslos in den linken Korridor gespielten Rückhand, die der Portugiese hinter dem Körper trifft, gibt er seinen Aufschlag gleich nochmal ab - zum mittlerweile vierten Mal (bei sechs Aufschlagspielen).
1:6, 2:2
 
Soviel dazu. Zwei schöne Vorhandwinner in Reihe vom Djoker bringen ihm das 15:30. Und weil Sousa dann eine leichte Vorhand aus dem Halbfeld weit hinter die Grundlinie legt, hat Djokovic bei 15:40 doch gleich wieder Chancen auf das nächste Break.
1:6, 2:2
 
Hmmm. Faden gerissen? Konzentration verloren? Zu viel nachgedacht? Das warum ist unklar, Fakt ist aber, dass Djokovic plötzlich längst nicht mehr so sicher agiert wie noch im ersten Durchgang. Mal sehen, ob Sousa das ausnutzen kann ...
1:6, 2:2
 
Die zweite Breakchance spielt Sousa dann aber ganz geduldig aus, bis Djokovic die nächste Vorhand cross in den Korridor abrutscht - was das Re-Break und gleichzeitig Djokovics ersten Aufschlagverlust heute bedeutet. Alles wieder in der Reihe in Satz zwei!
1:6, 1:2
 
Sousas erste Breakchance macht Djokovic dann allerdings mit einem genialen ansatzlosen Stopp von der Grundlinie zunichte. 30:40!
1:6, 1:2
 
... das Djokovic per Doppelfehler-Geschenk gleich mal in zwei Breakbälle verwandelt. Und ja, das nervt den Serben ganz gewaltig ...
1:6, 1:2
 
Nanu, schwächelt der Djoker etwa plötzlich? Zwei leichte Fehler bescheren Sousa ein noch nicht dagewesenes 15:30 ...
1:6, 1:2
 
Und da kann Sousa dann nicht mehr mithalten, das Crossspiel des Djokers beschert ihm auch im zweiten Satz das frühe Break.
1:6, 1:1
 
Aber auch den kann Sousa mit Druck auf Djokovics Rückhand abwehren. Woraufhin sich der Djoker mit dem nächsten Vorhandwinner kurz cross gespielt Breakball Nummer drei in diesem Aufschlagspiel sichert.
1:6, 1:1
 
Diese Breakchance kann Sousa zwar abwehren, nach einer guten Rückhand cross des Serben sieht er sich aber gleich dem nächsten Breakball gegenüber.
1:6, 1:1
 
Darauf folgt dann der längste Ballwechsel der Partie, in dem der Djoker nach 18 Schlägen doch mal die Initiative übernimmt, ans Netz aufrückt und Sousa zum Fehler mit der Vorhand zwingt - was dem Serben einen Breakball bringt.
1:6, 1:1
 
Worüber reden wir hier genau? Richtig, über den fabelhaften Djoker. Der hat meine Sätze eben wohl vernommen, schnell mal das Waffenarsenal ausgepackt und mit der Vorhand beziehungsweise der Rückhand zwei Winner zum 30:30 geschlagen.
1:6, 1:1
 
Aber tatsächlich muss man vermuten, dass Sousa am Ende von Satz eins einfach nur Kräfte sparen wollte. Denn plötzlich dominiert der Portugiese auch mal den einen oder anderen Ballwechsel und erspielt sich aus eigener Kraft das 30:0.
1:6, 1:1
 
Genau so knackig und schnell geht es dann auch zum zu Null beziehungsweise dem 1:1 - alles in der Reihe in Satz zwei.
1:6, 1:0
 
Was aber weiterhin ein Traum bleibt, solange Djokovic so sicher spielt wie bisher. Auch im folgenden Aufschlagspiel benötigt er keine 90 Sekunden, um auf 40:0 zu stellen.
1:6, 1:0
 
Als Belohnung für den Spielgewinn zum 1:0 gibt es für Sousa lautstarke Unterstützung von den Pariser Fans - denn die wollen hier natürlich gern noch ein bisschen mehr Tennis und ein bisschen weniger Demontage sehen.
1:6, 0:0
 
Der Portugiese muss zwar über das 15:15 gehen, serviert sich dann aber mit zwei guten Ersten zum 40:15 und zwei Spielbällen.
1:6, 0:0
 
Weiter geht's, Sousa eröffnet den zweiten Durchgang mit eigenem Aufschlag.
Zwischenfazit
 
Man möchte Joao Sousa ja gern Mut zu sprechen. Aber irgendwie erscheint das unsinnig, denn Novak Djokovic zelebriert sein Spiel hier durchweg, zeigt Kreativität, Spielfreude und dazu auch ein richtig gutes Service - wenn das hier so weitergeht, wird der Djoker keine 90 Minuten brauchen, um in Runde drei einzuziehen. Zumal sich Sousa wohl nur mit höchstem Risiko wehren könnte - was bisher schon zu neun unnötigen Fehlern und einer bösen Bilanz beim zweiten Aufschlag (nur 25 Prozent gewonnen Punkte) geführt hat.
1:6
Genug der Gegenwehr: Nach 29 Minuten ist Satz eins im Sack, Djokovic sichert sich den Durchgang mit einem Aufschlagwinner auf Sousas Vorhand.
1:5
 
Es gibt den dritten Satzball - weil Djokovic einen Stopp des Portugiesen erläuft und satte zehn Zentimeter hinter das Netz spitzelt. 40:30!
1:5
 
Zunächst mal kann Sousa mit viel Druck auf die Rückhand des Serben aber auf 30:30 stellen. Gibt das den dritten Satz- oder doch den ersten Breakball für den Portugiesen?
1:5
 
Mit seinem schon achten Winner und einem guten ersten Aufschlag dreht Djokovic das 0:15 in ein 30:15. Und wieder fehlen dem Djoker nur noch zwei Punkte für den Satzgewinn ...
1:5
 
Doch, wird er: Mit einem Aufschlagwinner beendet Sousa das Gerede vom Bagel und ''verkürzt'' auf 1:5. Aber als Comeback wollen wir das jetzt nicht titulieren ...
0:5
 
Und dann legt Sousa mit einem feinen Vorhandwinner aus der Rückhandecke sogar zum Vorteil vor. Der Portugiese wird doch nicht etwa ... ?
0:5
 
Oho, der Mut der Verzweiflung taucht auf! Mit vollem Risiko beendet Sousa das Vorhand-Crossduell und hämmert den Ball die Linie entlang ins Eck - da staunt sogar der Djoker ein wenig. Satzbälle abgewehrt, Einstand!
0:5
 
Da will man fast laut lachen: Ausgerechnet den Vorhandschuss von der T-Linie versemmelt der Djoker dann. Aber bei 30:40 bleibt ja noch ein Satzball ...
0:5
 
Das ist einfach nur klasse vom Djoker: Der Serbe scheucht Sousa von Ecke zu Ecke, legt immer mal wieder einen Stopp oder einen Ball gegen die Laufrichtung ein und stellt mühelos auf 15:40 und zwei Satzbälle.
0:5
 
Sousas Punkt zum 40:15 ist dann eher nur ein Schönheitsfehler, denn der nächste gute Aufschlag von Djokovic durch die Mitte sorgt schon für das 5:0. Und damit muss der irgendwie bemitleidenswerte Sousa gleich gegen den Bagel aufschlagen.
0:4
 
Den ersten Aufschlagwinner serviert der Serbe nach außen, den zweiten durch die Mitte - das sieht schon sehr souverän aus, was Djokovic hier anbietet.
0:4
 
Au weia, das droht für Sousa zu einer ganz bitteren Nummer zu werden. Breakball Nummer eins kann der Portugiese zwar noch abwehren, den zweiten nutzt der Djoker dann aber mit einem entschlossenen Netzangriff und wunderbarem Volleyspiel - bei nun 4:0 dürfte der erste Durchgang damit wohl entschieden sein.
0:3
 
Zumal Djokovic hier keine Schwächen zeigt. Gleich zwei Mal kann er Sousa gegen dessen Laufrichtung ausspielen, darauf folgt dann ein Rückhandfehler des Portugiesen - und schon hat der Serbe die nächsten zwei Breakchancen.
0:3
 
Wirklich schlimm ist das dann aber auch nicht, denn Djokovic kann das Spiel anschließend mit zwei guten ersten Aufschlägen durchbringen und das eben geholte Break so bestätigen. Und bei 0:3 muss Joao Sousa sich langsam Gedanken machen, ob er Satz eins einfach abschenken will, um Kräfte zu sparen.
0:2
 
Nanu? Was war das denn jetzt? Djokovic bereitet seinen Netzangriff mustergültig vor, hat nur noch den Smash zu bewältigen - den er aus einem Meter Netzentfernung dann aber links neben (!) den Korridor hämmert. Einstand!
0:2
 
So macht das eine ehemalige Nummer eins: Mit der kurz cross gespielten Vorhand mit ganz viel Sidespin schnappt sich der Djoker einen Spielball.
0:2
 
Ihren Rhythmus haben beide Akteure noch nicht gefunden. Auch Djokovic ist nach der Vorhand ins Netz schon bei vier Unforced Errors angekommen und muss bei 30:30 zum ersten Mal beißen.
0:2
 
Etwas ungestüm rückt Djokovic dann ans Netz vor, vermasselt dort aber den Rückhandvolley, der im Netz landet. Zwei weitere Fehler von Sousa an der Grundlinie drehen das 0:15 aber schnell in das 30:15.
0:2
 
Ei, ei, ei! Sousa leistet sich einen vermeidbaren Rückhandfehler, der Ball segelt weit in den Korridor - und Djokovic hat im zweiten Spiel das erste Break sicher.
0:1
 
Stark gemacht von Sousa, der zunächst mit einer Vorhand kurz cross gespielt auf 30:30 stellt. Darauf folgt dann aber der nächste leichte Fehler - und tatsächlich die erste Breakchance für Djokovic.
0:1
 
Sousa startet zwar mit einem leichten Punktgewinn in sein Aufschlagspiel, muss dann aber den nächsten Vorhandwinner vom Djoker hinnehmen und schenkt dem Serben anschließend per Doppelfehler das 15:30. Da ist Gefahr im Verzug!
0:1
 
Souveränes erstes Aufschlagspiel für den Djoker, an dessen Ende die 1:0-Führung steht - und das Publikum singt sich während des Seitenwechsels mit dem ''French-Open-Singsang'' ein. Den man gehört haben muss, um ihn zu verstehen - seit ein paar Jahren gehört eine gewissen Tonfolge, an dessen Ende das ganze Publikum einmal laut johlt, zu fast jedem Match in Roland Garros.
0:0
 
Dann packt Djokovic aber gleich mal gehobene Tenniskunst aus und spielt Sousa mit einer wunderbaren Rückhand longline aus. Die Vorhand cross ins Eck bringt dem Serben anschließend dann auch zwei Spielbälle ein.
0:0
 
Jeweils ein leichter Vorhandfehler pro Person zählt wohl als verhaltener Auftakt. 15:15.
0:0
 
Genug gequatscht, los geht's - Joao Sousa hat den Münzwurf gewonnen, sich aber für den Rückschlag entschieden.
Wetter
 
Hier in Paris herrscht bei 21 Grad und strahlend blauem Himmel übrigens perfektes Tenniswetter - es ist also angerichtet.
Prozedere
 
Und da sind unsere beiden Hauptdarsteller auch schon. Zunächst betritt Sousa den Court, darauf folgt dann Djokovic - sodass es nach dem Begrüßungsfoto, dem Münzwurf und dem fünfminütigen Einschlagen auch schon losgehen kann.
Suzanne Lenglen
 
Gespielt wird hier übrigens gleich auf dem zweitgrößten Court des Stade Roland Garros: Der Court Suzanne Lenglen, benannt nach einer französischen Weltklassespielerin der 20er Jahre, fasst knapp 10.100 Zuschauer und gilt bei Traditionalisten als eins der schönsten Stadien auf der Tour.
French Open
 
Womit wir dann auch schon beim Turnier an sich angekommen wären. Das Tournoi de Roland Garros, wie die French Open offiziell heißen, finden seit 1891 jedes Jahr zwischen Mitte Mai und Anfang Juni im Stade Roland Garros im 16. Arrondissement in Paris statt. Die French Open sind das einzige Sandplatzturnier der Grand-Slam-Serie, was regelmäßig zu den längsten Matches auf der Tour führt, zu gewinnen gibt es allein bei den Herren knapp 15 Millionen Dollar (alleine 2 Millionen für den Sieger) - und Rekordsieger dieser Veranstaltung ist der Spanier Rafael Nadal, der sich in diesem Jahr auf die Jagd nach seinem 10. Titel (La Decima) begibt.
Head 2 Head
 
Was uns dann auch schon zum direkten Vergleich bringt. Und in dem führt Novak Djokovic deutlich mit 3:0 Siegen - tatsächlich hat der Serbe sogar noch keinen einzigen Satz gegen den Portugiesen verloren und sogar schon ein Mal hier in Paris (2014) gegen den Djoker gespielt.
Sousa in Paris
 
Wesentlich besser lief allerdings Sousas Auftakt hier in Paris: In Runde eins wackelte er gegen Janko Tipsarevic (SRB) nur im ersten Satz, unter dem Strich stand ein lockerer Viersatzsieg - der Zweitrundeneinzug egalisiert allerdings auch schon Sousas beste Ergebnisse in der französischen Hauptstadt.
Sousa 2017
 
Allerdings zehrt Sousa momentan eher von den Pounkten, die er im Vorsommer eingefahren hat. Denn 2017 begann für ihn zwar toll (Finale Auckland), danach lief dann aber wenig zusammen - acht Erst- oder Zweitrundenniederlagen bei zehn Turnieren sind eine durchaus ausbaufähige Jahresbilanz, bei den letzten fünf Turnieren schied ersogar jeweils in seinem allerersten Match aus.
Sousa
 
Der 28-jährige Sousa, geboren in Guimares, ist mittlerweile der beste portugiesische Tennisspieler aller Zeiten, steht seit drei Jahren konstant unter den besten 50 Spielern der Welt und hat als Spitzenplatzierung Platz 26 (Mai 2016) notiert. Ausgebildet wurde Sousa ab seinem 15. Lebensjahr in einer der großen Tennisakademien in Barcelona (Roig) und dabei natürlich durchweg auf Sandplätzen - mittlerweile spielt er aber auch sehr passables Hartplatztennis, wie zwei ATP Titel (Kuala Lumpur '13, Valencia '15) sowie vier weitere Finalteilnahmen beweisen.
Sousa
 
Eine solch glatte Niederlage würde Djokovics heutiger Gegner natürlich gern vermeiden - und die Aussichten dafür sind wohl auch nicht schlecht, schließlich ist der Portugiese Joao Sousa einer, der wahnsinnig gern im roten Sand wühlt.
Turnierverlauf
 
Umso wichtiger, dass sich der Serbe in seinem ersten Match hier in Roland Garros schadlos halten konnte: Gegen den wehrhaften Spanier Marcel Granollers benötigte er zwar fast zweieinhalb Stunden, unter dem Strich stand am Ende aber ein glatter Dreisatzsieg.
Djokovic in Paris
 
Wie genau Djokovic allerdings auf Roland Garros reagieren wird, ist eine komplett offene Frage. Denn natürlich ist er hier nach der Vervollständigung seines Karriere-Grand-Slams im Vorjahr Titelverteidiger und dementsprechend auch ein Mitfavorit - allerdings begann seine (halb-öffentlich ausgetragene) Krise auch so ziemlich genau eine Woche nach dem 2016er-Finale hier in Paris. Und abgesehen vom Sieg im Vorjahr hatte der Djoker hier ja auch drei seiner bittersten Endspiel-Niederlagen (2012 und '14 gegen Nadal, 2015 gegen Wawrinka) zu verkraften - Paris ist also nicht nur spielerisch, sondern auch mental ein gefährliches Pflaster für die Nummer zwei der Welt.
Frisches Selbstvertrauen
 
Doch vor allem der Sieg gegen Nadal-Bezwinger Thiem hat dem Djoker offenbar eine frische Portion Selbstvertrauen gebracht. '''Ich habe lange auf so einen Moment gewartet'', so ein überglücklicher Djoker nach dem Match. ''Es war das perfekte Match. Definitiv die beste Performance des Jahres, wenn nicht sogar länger. Es hat einfach alles funktioniert, was ich machen wollte.'' Und dass das ganze Lob nicht übertrieben war und der Serbe durchaus zufrieden sein durfte, zeigte vor allem eins: Djokovic demontierte mit Thiem den bislang siegreichsten Spieler der Saison.
Djokovic 2017
 
Doch so richtig rund läuft es beim Serben, der 2015 noch acht von neun Masters-Endspielen erreichte (und sechs gewann), auch in dieser Sandplatzsaison noch nicht. In seiner Wahlheimat Monaco reichte es wie erwähnt nur für das Viertelfinale, in Madrid schied er als Titelverteidiger im Halbfinale aus (nach einem kampflosen Sieg im Viertelfinale) und auch beim dritten Sandplatzmasters in Rom war sein Spiel nur selten überzeugend (gegen Del Potro und Thiem) - wobei es am Ende trotzdem für den Finaleinzug (Niederlage gegen Zverev) reichte.
Fokus aufs Wesentliche
 
Ob Agassi nun ausschließlich auf dem Court stehen und sich taktische Finten ausdenken wird oder ob er tatsächlich so eine Art Lifecoach wird, sei dahingestellt. Denn für diesen Job hat Djokovic eigentlich ja auch noch den mysteriösen und umstrittenen Pepe Imaz dabei, den die einen Guru, die anderen Scharlatan nennen. Aber zumindest geht es vordergründig erstmal wieder um Tennis - und das ist ja schon mal ein Fortschritt im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2016.
Agassi, der Lifecoach
 
Doch tatsächlich stimmte es zwischen den beiden vom ersten Telefonat an - so erzählt es jedenfalls der Djoker. ''Ich wollte mich eigentlich nur bedanken, dass er nie etwas Böses über mich und meine Krise gesagt hat. Daraus wurde ein 30-minütiges Telefonat über den Sinn des Lebens - und daraus dann zahlreiche Telefonate während der Turniere in Madrid und Rom. Ich bin sehr froh, dass er eingewilligt hat, hierher zu kommen'', so der Serbe im Hinblick auf seinen neuen Betreuer. Und auch zum Warum gab es eine Erklärung: ''Andre ist intelligent, ist ein Familienmensch, denkt großflächig und zeigt immer wieder, dass er einer von den Guten ist. Außerdem hat er in der Tennisszene alles mitgemacht, was ich auch erlebe. Das passt einfach.''
Blumen für Steffi
 
Doch ganz so ziellos, wie es auf den erste Blick scheint, wandert Djokovic natürlich nicht durch die Tenniswelt. Denn mittlerweile hat der Serbe sich ja einen neuen Trainer zur Seite gestellt - wobei der das nicht ganz freiwillig macht. Denn Andre Agassi, seines Zeichens ehemaliger Paradiesvogel der Tennisszene und achtfacher Grand-Slam-Sieger, musste erst von seiner Frau zu diesem Job getriezt werden - ein Blumenstrauß für Steffi Graf wäre also wohl angemessen.
Familienmensch Djokovic
 
''Früher war ich ein Krieger'', so Djokovic in einem vielbeachteten Interview mit ''L'Equipe''. ''Aber gewinnen ist nicht alles. Ich habe im vergangenen Jahr gespürt, dass ich etwas ändern muss. Wenn ich heute heimkomme, bin ich nicht mehr Spieler. Ich bin Vater, ich bin Ehemann, ich bin Freund, ich bin Bruder, ich bin Sohn.'' Was übrigens damit einher geht, dass sich Ehefrau Jelena zuletzt öffentlich über ihre zweite Schwangerschaft gefreut hatte ...
Neuer Weg
 
Doch das skurrile ist weniger der Leistungsabfall an sich als viel mehr die Erklärungen der Nummer zwei der Weltrangliste. Denn Djokovic galt jahrelang als besessener und akribischer Arbeiter, der jeden Schritt seiner Karriere optimieren wollte - nach dem Rausschmiss seines kompletten Trainerteams (inklusive Bortis Becker) und diversen halböffentlich ausgetragenen Ehestreitigkeiten hat der Serbe aber einen ganz neuen Weg gewählt.
Djokovic
 
Die einen sagen Krise, die anderen reden von neuen Prioritäten und wieder andere meinen, beim Djoker eine gewisse Altersmilde festgestellt zu haben. Aber wie auch immer man das letzte Jahr beim Serben beschreiben will: Seitdem Djokovic hier in Roland Garros vor 12 Monaten den Karriere-Grand-Slam gewinnen konnte, geht nur noch herzlich wenig.
Bonjour
 
Herzlich willkommen bei den French Open zur Zweitrundenpartie zwischen Joao Sousa und Novak Djokovic.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Spieler:
A. Murray [1]
M. Klizan
6
6
6
7
7
2
2
6
N. Almagro
J. Potro [29]
3
6
1
6
3
1
J. Isner [21]
P. Lorenzi
6
7
7
3
6
6
K. Khachanov
T. Berdych [13]
7
6
6
5
4
4
F. Verdasco
P. Herbert
6
3
4
6
6
3
6
6
3
3
N. Kicker
P. Cuevas [22]
4
4
4
6
6
6
H. Chung
D. Istomin
6
7
6
1
5
1
J. Chardy
K. Nishikori [8]
3
0
6
6
6
7
S. Wawrinka [3]
A. Dolgopolo.
6
7
7
4
6
5
A. Seppi
F. Fognini [28]
4
5
3
6
7
6
R. Gasquet [24]
V. Burgos
6
6
6
1
0
4
T. Monteiro
G. Monfils [15]
1
4
1
6
6
6
R. Olivo
K. Edmund
5
3
1
7
6
6
K. Anderson
N. Kyrgios [18]
5
6
6
6
7
4
1
2
D. Ferrer [30]
F. Lopez
5
6
5
6
4
7
3
7
4
6
K. Kravchuk
M. Cilic [7]
3
2
2
6
6
6
M. Raonic [5]
R. Silva
4
6
6
6
6
2
3
4
M. Trungelli. [Q]
G. Garcia-Lo.
5
4
5
7
6
7
P. Busta [20]
T. Daniel [Q]
7
6
4
6
5
4
6
0
T. Robredo
G. Dimitrov [11]
3
4
5
6
6
7
J. Vesely
A. Bedene
6
6
4
6
3
3
6
3
M. Kukushkin
R. Agut [17]
3
6
3
6
6
3
6
7
N. Basilashv.
V. Troicki
7
7
7
6
6
6
R. Haase
R. Nadal [4]
1
4
3
6
6
6
D. Thiem [6]
S. Bolelli [Q]
7
6
6
5
1
3
B. Coric
S. Johnson [25]
2
6
6
6
6
7
3
7
I. Karlovic [23]
H. Zeballos
6
6
3
7
7
6
S. Stakhovsk. [Q]
D. Goffin [10]
2
4
6
3
6
6
3
6
L. Pouille [16]
T. Bellucci
7
6
6
6
1
2
B. Bonzi [W]
A. Ramos-Vin. [19]
2
1
1
6
6
6
S. Napolitan. [Q]
D. Schwartzm.
3
5
2
6
7
6
J. Sousa
N. Djokovic [2]
1
4
3
6
6
6
A. Murray [1]
J. Potro [29]
7
7
6
6
5
0
J. Isner [21]
K. Khachanov
6
3
7
6
7
6
6
7
F. Verdasco
P. Cuevas [22]
6
6
6
2
1
3
H. Chung
K. Nishikori [8]
5
4
7
6
4
7
6
6
0
6
S. Wawrinka [3]
F. Fognini [28]
7
6
6
6
0
2
R. Gasquet [24]
G. Monfils [15]
6
7
3
7
5
4
K. Edmund
K. Anderson
7
6
7
1
4
6
7
5
6
6
F. Lopez
M. Cilic [7]
1
3
3
6
6
6
M. Raonic [5]
G. Garcia-Lo.
6
1
1
0
P. Busta [20]
G. Dimitrov [11]
7
6
6
5
3
4
J. Vesely
R. Agut [17]
3
4
3
6
6
6
N. Basilashv.
R. Nadal [4]
0
1
0
6
6
6
D. Thiem [6]
S. Johnson [25]
6
7
6
1
6
3
H. Zeballos
D. Goffin [10]
4
5
L. Pouille [16]
A. Ramos-Vin. [19]
2
6
7
2
1
6
3
5
6
6
D. Schwartzm.
N. Djokovic [2]
7
3
6
1
1
5
6
3
6
6
Weltrangliste
Spielerprofile
J. Sousa
Ranking:
59
Geburtsd.:
30.03.1989
Größe:
1.85
Gewicht:
73
Bilanz:
11-16
Preisgeld:
USD 3.834.731
N. Djokovic
Ranking:
2
Geburtsd.:
22.05.1987
Größe:
1.88
Gewicht:
77
Bilanz:
26-7
Preisgeld:
USD 108.940.597