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Live-Ticker Tennis French Open, Achtelfinale, Saison 2017

French Open - Achtelfinale

Paris, Frankreich28.05.2017 - 11.06.2017
D. Thiem
[6]
Match beendet
 
H. Zeballos
D. Thiem
H. Zeballos
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
6
6
6
1
3
1
Suzanne-Lenglen Court | Achtelfinale
Spielzeit: 01:39 h
Letzte Aktualisierung: 23:17:47
Thiem
Zeballos
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Ende
 
Das war's nun zwar für den Moment vom Court Suzanne Lenglen, aber natürlich noch nicht komplett aus Paris. Denn weiter geht es bei uns parallel schon mit einem ehemaligen Champion: Auf Philippe Chatrier gibt sich nämlich der Djoker die Ehre und spielt den nächsten Gegner von Dominic Thiem aus - mein Kollege Philipp Mosthaf ist live für Sie dabei. Von hier und jetzt sagt Oliver Stein nun aber Tschüss oder eben Au revoir a Paris!
Ausblick
 
Während es für Zeballos nun also in den Urlaub und danach weiter auf den ungeliebten Rasen geht, darf Thiem ganz in Ruhe abwarten, gegen wen er im Viertelfinale ran muss: Seinen Gegner am Dienstag spielen derzeit nämlich gerade Novak Djokovic (SRB) und der Spanier Albert Ramos-Vinolas aus.
Thiem
 
Unter dem Strich wird Thiem aber nur interessieren, dass er mal wieder Kräfte sparen konnte und hier in Paris nach wie vor keinen Satz abgegeben hat. ''Es hat extrem Spaß gemacht, vom ersten Moment an. Es läuft momentan einfach gut. Und es ist unfassbar, dass ich noch keinen Satz verloren habe'', so Thiem direkt nach dem Match bei ''Eurosport''.
Fazit
 
Es war kein besonders großartiger Auftritt, den Dominic Thiem da auf den Court gelegt hat, sondern eher ein grundsolider - nach anfänglichen Schwierigkeiten fand der Österreicher Mitte des ersten Satzes zu seinem Rhythmus, profitierte aber auch davon, dass sich Zeballos viel zu viele unnötige Fehler leistete und dazu viel zu passiv auftrat.
6:1, 6:3, 6:1
Und das war's - mit einem Ass beendet Dominic Thiem diese Partie standesgemäß und zieht im zweiten Jahr in Serie in das Viertelfinale von Roland Garros ein!
6:1, 6:3, 5:1
 
... und mit dem nächsten Rückhandfehler schenkt Zeballos Thiem dann einen Matchball.
6:1, 6:3, 5:1
 
Nach einem misslungenen Stopp und einer wilden Vorhand des Argentiniers fehlen Thiem noch zwei Punkte zum Erreichen des Viertelfinales ...
6:1, 6:3, 5:1
 
Und da ist das 5:1 für Dominic Thiem: Mit Druck auf die Vorhand von Zeballos kann der Österreicher sich in die Lage versetzen, gleich zum Matchgewinn aufschlagen zu dürfen.
6:1, 6:3, 4:1
 
Nichts Neues auf Suzanne Lenglen: Mit einem Vorhandwinner erspielt sich Thiem die nächsten beiden Breakchancen.
6:1, 6:3, 4:1
 
Thiem begeistert das Publikum nochmal mit einem Vorhandreturn kurz cross gespielt, den er gegen den ans Netz stürmenden Zeballos keinen Meter hinter das Netz legt. 15:30!
6:1, 6:3, 4:1
 
Mit einem Servicewinner geht es für Thiem zum Spielball, mit viel Druck auf die Vorhand von Zeballos dann zum 4:1 - das lockere Austraben dürfte begonnen haben.
6:1, 6:3, 3:1
 
Auf jeden Fall dreht der Österreicher das anfängliche 0:15 schnell in ein 30:15 um. Zeballos scheint aber nochmal Mut geschöpft zu haben und stellt am Netz auf 30:30 ...
6:1, 6:3, 3:1
 
Den Bagel hat Zeballos verhindert, jetzt müssten etwa vier Breaks in Serie her - mal sehen, was Thiem bei eigenem Aufschlag veranstaltet.
6:1, 6:3, 3:0
 
Zeballos arbeitet auch gleich mal an einem souveränen Aufschlagspiel. Was aber nur deshalb klappt, weil Thiem ab dem 0:15 Alles oder Nichts spielt - und es bei Nichts bleibt.
6:1, 6:3, 3:0
 
Wenn schon nicht schön, dann wenigstens mit Gewalt: Thiems Aufschlag auf Zeballos' Körper besorgt den letzten notwendigen Punkt zum 3:0. Und mein Tipp mit der Dreiviertelstunde scheint aufzugehen ...
6:1, 6:3, 2:0
 
Aber gegen den heute doch ziemlich überforderten Zeballos reicht es eben doch, bei 40:15 hat der Österreicher die nächsten beiden Spielbälle. Von denen der Argentinier den ersten aber mit einem grandiosen Lob abwehrt!
6:1, 6:3, 2:0
 
Klar, da kann man dann auch mal wieder einen Doppelfehler einwerfen. Aber es stimmt schon: Gegen einen stärkeren Gegner als Zeballos hätte Thiem heute eventuell ein paar mehr Probleme gehabt, würde er ähnlich (leicht) lethargisch spielen.
6:1, 6:3, 2:0
 
Und Thiem sieht den Feierabend nun auch schon am Horizont. Ein Servicewinner und ein Ass sorgen für das 30:0.
6:1, 6:3, 2:0
 
Das gönnt man keinem: Mit einem Doppelfehler (seinem ersten) schenkt Zeballos auch dieses Aufschlagspiel ab und liegt schon wieder mit 0:2 hinten.
6:1, 6:3, 1:0
 
So langsam riecht alles nach Entscheidung: Zeballos nächste viel zu lange Rückhand (Unforced Errors Nummer 22) bringt Thiem schon wieder zwei Breakchancen ein.
6:1, 6:3, 1:0
 
Thiem ganz bestimmt nicht. Denn der Österreicher entwickelt plötzlich ein bisschen Spielfreude, marschiert mal ans Netz und stellt per erzwungenem Rückhandfehler bei Zeballos auf 15:30.
6:1, 6:3, 1:0
 
Zu Null nimmt Thiem das Spiel zum 1:0 mit und startet damit auch in den dritten Durchgang optimal. Ob Zeballos so langsam die Lust verliert?
6:1, 6:3, 0:0
 
Soviel dazu. Vielleicht dauert es auch keine Dreiviertelstunde mehr - denn Thiem serviert sich hier innerhalb von nur 85 Sekunden zum 40:0.
Zwischenfazit
 
An ein Comeback von Horacio Zeballos glauben wohl nur die allergrößten Optimisten - Dominic Thiem hat die Partie bestens im Griff und sollte, wenn nichts völlig Irres mehr passiert, den Viertelfinaleinzug in einer Dreiviertelstunde fest machen können.
6:1, 6:3
Nach 75 Minuten segelt eine Rahmenvorhand von Zeballos gen Tribüne - womit Dominic Thiem den zweiten Sack eintüten und auf die Zielgerade einbiegen kann.
6:1, 5:3
 
Und dann kann der Argentinier zwar zunächst mal am Netz verkürzen, aber Thiem holt sich einfach den folgenden Punkt mit einem guten Rückhandreturn und erspielt sich bei 15:40 die ersten Satzbälle!
6:1, 5:3
 
Zeballos schickt anschließend eine Vorhand cross in den Korridor - 0:30!
6:1, 5:3
 
Glück für Thiem, dass er schon wieder mit einem fies abspringenden Netzroller punkten kann. 0:15!
6:1, 5:3
 
Und wie genau das nächste zu Null zu Stande kommt, ist dann ja irgendwo auch egal: Bei 3:5 aus seiner Sicht ist es nun an Zeballos, hier gegen den Satzverlust aufzuschlagen.
6:1, 4:3
 
Thiem will dem in Nichts nachstehen und stellt per Servicewinner und im Vorhandduell auf 30:0. Manche sprechen Thiem einen gewissen Killerinstinkt ab ... ich erkennen hier nur ein sehr ökonomisches, kräfteschonendes Spiel.
6:1, 4:3
 
Nanu? Plötzlich legt Zeballos mal einen kurzen Zwischenspurt ein und beendet sein Aufschlagspiel nach nur 78 Sekunden zu Null. Thiem wirkt da leicht desinteressiert ... was aber auch einfach dem schon vorhandenen Break Vorsprung geschuldet sein könnte.
6:1, 4:2
 
Ein Servicewinner auf Zeballos Rückhand sorgt für drei Spielbälle ... von denen Thiem gleich den ersten mit einer knackigen Vorhand longline nutzen kann. 4:2 für den Österreicher!
6:1, 3:2
 
Wobei wir ja noch aus Satz eins wissen, wie schwer das mit dem Bestätigen des Breaks manchmal sein kann. Diesmal scheint Thiem damit jedoch keine Probleme zu haben, zumindest zum 30:0 geht es schnell und unkompliziert.
6:1, 3:2
 
Und diesmal hat Zeballos keine Antwort mehr, Thiems guter Rückhandreturn leitet den Punktegewinn per Challenge ein. Und damit das nächste Break für den Österreicher!
6:1, 2:2
 
Die kann der Argentinier dann aber abwehren und zum Einstand punkten. Doch Thiem zieht das Tempo jetzt insgesamt wieder ein wenig an, erspielt sich den nun schon 19. erzwungenen Fehler bei Zeballos und stellt auf Vorteil.
6:1, 2:2
 
Diesmal kann Zeballos zwar mit einem Ass zum 30:30 ausgleichen, aber Thiem stellt anschließend mit geduldigem Slicespiel auf 30:40 und Breakchance.
6:1, 2:2
 
Und schon ist wieder Thiem-Time! Zeballos legt zwar per Servicewinner vor, aber ein Punkt mit der Vorhand und einer mit der Rückhand (beide kurz cross gespielt) bringen Thiem das 15:30.
6:1, 2:2
 
Der zweite Spielball ist es dann: Thiem gleicht zum 2:2 aus, alles in der Reihe in Satz zwei!
6:1, 1:2
 
Kann man mal machen. Thiem serviert einen Doppelfehler und gibt so den ersten eigenen Aufschlag seit elf Punkten ab. 40:15.
6:1, 1:2
 
Thiem, der offenbar zum Aufschlagmonster mutiert ist, gibt sich bei eigenem Aufschlag weiter absolut gar keine Blöße. Servicewinner in Reihe beziehungsweise mit dem zweiten Ball gewonnene Punkte bringen ihm schnell das nächste 40:0 ein.
6:1, 1:2
 
Für ein relativ entspanntes 40:15 und den anschließenden Spielgewinn reicht es beim Argentinier aber doch. Und wir reiben und die Augen und fragen verwundert: Zeballos kann also doch aufschlagen?
6:1, 1:1
 
Man will ja nicht klingen, als würde man sich lustig machen. Aber irgendwie möchte man bei jedem Punktgewinn für Zeballos Hui oder Oiii rufen - denn wirklich viele gibt es davon ja nicht.
6:1, 1:1
 
Das hat keine 90 Sekunden gedauert und setzt Zeballos unter Druck, hier gleich wieder aufschlagen zu müssen - Thiem tütet sein Aufschlagspiel zu 1:1 zu Null ein.
6:1, 0:1
 
Thiem hat auf solche Sperenzien überhaupt keine Lust und legt mit drei guten Aufschlägen schnell und trocken zum 40:0 vor.
6:1, 0:1
 
Man mag es kaum glauben: Zeballos kann Thiem auf dessen Vorhand gleich zwei Mal in Folge zu Fehlern animieren und sich so (nach einer Spieldauer von 13 Minuten!) sein erstes Aufschlagspiel des Tages sichern. Chapeau!
6:1, 0:0
 
Aber eben auch nur etwas solider. Denn Die nächsten drei Spielbälle gehen wieder allesamt an den Argentinier - aber Thiem wehrt jedes Mal ab. Und dabei ist das hier noch nicht mal das verflixte siebte Spiel ...
6:1, 0:0
 
Glück für Dominic Thiem, dass sein Netzroller wirklich nur zehn Zentimeter hinter das Netz fällt. Aber auch den zweiten Breakball kann der Wiener nicht nutzen, weil Zeballos momentan etwas solider serviert als noch im ersten Durchgang.
6:1, 0:0
 
Aber auch der Österreicher muss nochmal über Einstand gehen, weil er einen Passierball ins Netz schiebt. Mit nun schon neu Minuten Dauer ist das hier das längste Aufschlagspiel der Partie.
6:1, 0:0
 
Auch die Spielbälle zwei und drei kann Zeballos nicht nutzen, was dann natürlich dazu führt, dass Thiem irgendwann doch wieder mit einer Breakchance dasteht ...
6:1, 0:0
 
Man würde Zeballos das Aufschlagspiel ja schon irgendwie gönnen. Aber auch den ersten Spielball kann der Argentinier nicht nutzen, weil Thiem eine exzellente Vorhand Inside-Out in petto hat und so auf Einstand stellt.
6:1, 0:0
 
Zum ersten Mal (!) heute kann Zeballos bei eigenem Aufschlag zum 30:15 vorlegen. Aber Thiem besinnt sich umgehend eines besseren und stellt über die nach wie vor extrem wackelige Rückhand des Argentiniers auf 30:30.
Zwischenfazit
 
Abgesehen von einigen zwischenzeitlich verschlafenen Ballwechseln und dem einen verlorenen Aufschlagspiel absolviert Dominic Thiem seine Pflichtaufgabe hier souverän und konzentriert. Zeballos findet überhaupt nicht zu seinem Rhythmus, weil der Österreicher immer wieder mit taktisch klugen Tempowechseln agiert - da sei es ihm verziehen, das die Partie spielerisch noch nicht wirklich das Gelbe vom Ei darstellt (bei Beiden).
6:1
Einen Satzball wehrt Zeballos noch ab, den zweiten nutzt Thiem dann aber mit einer schönen Vorhand cross aus der Rückhandecke - nach 32 Minuten ist Satz eins Geschichte.
5:1
 
Kein Problem, zwei schnelle Punkte über Zeballos' Vorhand später hat Thiem seine ersten beiden Satzbälle.
5:1
 
Thiem, sert pour le set. Der Österreicher lässt einem schönen Rückhandstopp einen Doppelfehler folgen. 15:15.
5:1
 
Zeballos wird immer kürzer, Thiems Druck immer größer - am Ende wischt der Argentinier eine Rückhand ins Netz und muss das dritte Break im dritten Aufschlagspiel hinnehmen. Und damit serviert Dominic Thiem gleich zum Satzgewinn!
4:1
 
Man glaubt es kaum: Zum ersten Mal heute kann Zeballos so einen Breakchancen-Doppelpack abwehren! Aber bei Einstand mischt sich Thiem dann doch mal wieder aktiv ein und stellt mit der Vorhand cross auf Vorteil ...
4:1
 
Der Argentinier kann zwar verkürzen, aber Thiem macht sofort wieder Druck auf seine Rückhand, erzwingt den nächsten Fehler und hat bei 15:40 die nächsten Breakchancen.
4:1
 
Einer von Beiden scheint seinen Rhythmus gefunden zu haben. Und es ist nicht Zeballos, der komplett von seinem Matchplan abweicht, plötzlich nicht mehr lang und sicher, sondern hektisch und riskant agiert und Thiem mit Fehlern am Stück das nächste 0:30 schenkt.
4:1
 
Am Ende hat Thiem ein wenig Glück, dass der Passierball von Zeballos mit der Rückhand longline von der Netzkante aus ins Aus springt. Das bestätigte Break führt zum 4:1 für den Österreicher.
3:1
 
Wichtig, dass Thiem diesmal mit dem Rückhandwinner die Linie entlang zum 30:30 ausgleichen und die Breakchance zunächst mal verhindern kann. Um dann anschließend auch zum 40:30 vorzulegen ...
3:1
 
Aber dazu würde natürlich auch gehören, dass der Österreicher sein Service hier jetzt mal wieder halten kann. Los geht's mit dem 15:0, aber Zeballos hat sofort wieder zwei gute Returns in der Tasche und kann auf 15;30 stellen. Kommt Ihnen das bekannt vor?
3:1
 
Fast schon zu erwarten ist dann allerdings der Ausgang des Spiels: Mit der zu langen Vorhand gibt Zeballos auch sein zweites Aufschlagspiel ab, sodass Thiem nun wieder ein Break vor hat.
2:1
 
Der nächste Vorhandfehler von Zeballos longline ins Netz bringt Thiem erneut zwei Breakchancen. Ein bisschen verrückt ist es schon ...
2:1
 
Feiner Volleystopp von Thiem, der so zum 15:30 kommt. Bislang schlägt noch keiner von Beiden wirklich solide auf ...
2:1
 
Thiem kann gleich wieder mit einem 0:15 loslegen, aber Zeballos findet immer mehr zu seinem Rhythmus und spielt den Österreicher mit langen, hohen Bällen madig. Sobald die Ballwechsel länger werden, ist das als Gegner extrem unangenehm und kräfteraubend.
2:1
 
Und diesmal kann Zeballos diese Chance auch nutzen und sich das Re-Break sichern - 2:1 Thiem, alles in der Reihe in Satz eins!
2:0
 
Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Thiem muss über den zweiten Aufschlag kommen, Zeballos returniert ausnahmsweise mal etwas aggressiver und erzwingt am Ende den Rückhandfehler zum Vorteil. Was für den Argentinier dem dritten Breakball gleichkommt.
2:0
 
Im Gegensatz zu Zeballos eben kann Thiem den ersten Breakball aber abwehren. Und auch den zweiten schafft der Östereicher über Zeballos' Rückhand aus der Welt - Einstand!
2:0
 
Und weil Thiems Gegenstopp an der Netzkante hängen bleibt, folgen darauf umgehend die ersten beiden Breakchancen für den Argentinier. 15:40!
2:0
 
Nanu? Plötzlich wackelt Thiem auch zum ersten Mal. Der erste Doppelfehler des Österreichers und eine anschließend weit in den Korridor gelegte Vorhand bringen Zeballos das 15:30.
2:0
 
Es wird leider nicht besser: Zeballos' mittlerweile sechster Vorhandfehler ohne Not beschert Dominic Thiem früh das erste Break zum 2:0.
1:0
 
Wieder klemmt die Vorhand bei Zeballos, wieder kann Thiem darüber punkten und sich so die ersten zwei Breakchancen erarbeiten. 15:40!
1:0
 
Und dann wird es auch schon ein wenig gefährlich für den Argentinier, der Thiem mit einer wilden Vorhand weit hinter die Grundlinie das 15:30 schenkt!
1:0
 
Zeballos kann mit einem Stopp vorlegen, aber beim nächsten Versuch misslingt die Idee, sodass Thiem am Netz auf 15:15 stellen kann.
1:0
 
Das geht ja gleich gut los! Zeballos returniert einen Tick zu kurz, Thiem ist sofort zur Stelle und punktet mit der Vorhand longline aus dem Halbfeld - 1:0 für den Wiener.
0:0
 
Anschließend kann Thiem Zeballos auf dessen Rückhand gleich zwei Mal zu Fehlern zwingen und zum beruhigenden 40:15 vorlegen.
0:0
 
Das selbstverschuldete 0:15 kontert der Österreicher mit einer starken Vorhand longline aus der Rückhandecke. Davon hatte er in seinem letzten Match zwei Dutzend geschlagen ... man darf es also ruhig als seinen Paradeschlag bezeichnen.
0:0
 
Los geht's, Dominic Thiem serviert als Erster!
Chair Umpire
 
Schiedsrichter der Partie wird übrigens gleich Kader Nouni sein - der Franzose gehört zu den erfahrenenere Umpires auf der Tour.
Prozedere
 
Und da sind unsere beiden Protagonisten auch schon. Zunächst betritt Zeballos den Court, darauf folgt dann Thiem - sodass es nach dem Begrüßungsfoto, dem Münzwurf um das Aufschlagrecht und dem fünfminütigen Einschlagen dann auch schon losgehen kann.
Verspätung III
 
Kristina Mladenovic (FRA/13) hat es geschafft, nach drei hart umkämpften Sätzen schlägt sie Garbine Muguruza (ESP/4) und zieht in das Viertelfinale von Roland Garros ein! Und für uns bedeutet das: Schnell die Getränke und Snacks bereit stellen, denn Dominic Thiem wird gleich den Court betreten!
Verspätung II
 
Mittlerweile befinden sich die beiden Damen tief im dritten Durchgang - es sollte sich (17:02 Uhr) nur noch um ein paar Minuten handeln ...
Verspätung
 
Wie so oft auf Sand steht auch uns heute eine gewisse Wartezeit bevor: Die Damen Muguruza und Mladenovic befinden sich gerade erst Mitte des zweiten Satzes, wir hoffen für unser Match mal auf einen Beginn gegen 17:00 Uhr.
French Open
 
Womit wir dann auch schon bei den Fakten zum Turnier an sich angekommen wären. Das Tournoi de Roland Garros, wie die French Open offiziell heißen, finden seit 1891 jedes Jahr zwischen Mitte Mai und Anfang Juni im Stade Roland Garros im 16. Arrondissement in Paris statt. Dabei sind die French Open das einzige Sandplatzturnier der Grand-Slam-Serie und spielen keine Tiebreaks im Entscheidungssatz, was regelmäßig zu den längsten Matches auf der Tour führt. Zu gewinnen gibt es bei den Herren knapp 15 Millionen Dollar (alleine 2 Millionen für den Sieger) - Titelverteidiger dieser Veranstaltung ist Novak Djokovic (SRB), Rekordsieger der Spanier Rafael Nadal, der sich in diesem Jahr auf die Jagd nach seinem 10. Titel (La Decima) begibt.
Suzanne Lenglen
 
Gespielt wird hier übrigens gleich auf dem zweitgrößten Court des Stade Roland Garros: Der Court Suzanne Lenglen, benannt nach einer französischen Weltklassespielerin der 20er Jahre, fasst knapp 10.100 Zuschauer und gilt bei Traditionalisten als eins der schönsten Stadien auf der Tour.
Head 2 Head
 
Wenig aufschlussreich ist übrigens der Blick auf den direkten Vergleich: Thiem und Zeballos haben sich auf der Tour noch nie gegenüber gestanden, die Partie heute stellt also eine Weltpremiere dar.
Turnierverlauf
 
Und auch in Runde drei gegen den immerhin gesetzten Amerikaner Steve Johnson stand Thiem nicht länger als zwei Stunden auf dem Court - tatsächlich gibt es also viele schönere Jobs als den, das nächste Opfer des Österreichers zu sein.
Thiem in Paris
 
Getragen von dieser Euphorie pflügt Thiem bisher auch durch das Turnier wie eine Dampfwalze. Bernard Tomic, australischer Ex-Top20-Spieler, gewann in Runde eins gerade mal sechs Spiele und holte sich sogar einen Bagel ab - der Italiener Simone Bolelli hielt das Match immerhin einen Satz lang eng, bevor er in den Durchgängen zwei und drei dann ebenfalls abgeschossen wurde. Was insgesamt aber natürlich gar nicht so überraschend ist, schließlich hatte Thiem hier in Roland Garros im Vorjahr schon das Halbfinale erreicht ...
Thiem v Nadal
 
Das vielleicht prägendste Erlebnis seiner noch jungen Laufbahn erlebte Thiem aber wohl letzte Woche beim Turnier in Rom. Denn obwohl er im Halbfinale gegen Novak Djokovic chancenlos unterging, drehten sich die Gedanken der Fachpresse ausnahmslos um das vorangegangene Viertelfinale und Thiems ersten Sandplatz-Sieg gegen Rafael Nadal. ''Das 1:6, 0:6 gegen Djokovic war kein Schock. Ich habe es zwar nicht in dieser klaren Form erwartet, aber es war das erste Mal, dass ich so lange auf so hohem Niveau gespielt habe. Irgendwann musste der Einbruch kommen. Der Sieg gegen Nadal war emotional wichtiger. Und sein Lob hinterher bedeutet mir mehr als alles andere. Denn er sagt das nicht nur so.''
Thiem 2017
 
Und schlecht läuft es beim Österreicher ja nun wirklich nicht. Mit 31 Siegen (bei zwölf Niederlagen) hat er im Jahr 2017 bislang die zweitmeisten auf der Tour zusammengespielt (nach Nadal/38 und mit Goffin/31), hat in Rio de Janeiro ein Turnier gewonnen und zuletzt in Barcelona sowie beim Masters in Madrid das Finale (erstmals bei einem 1000er Turnier) erreicht (jeweils Niederlagen gegen Nadal) - nach vier Turniersiegen im Vorjahr keine schlechte Ausbeute für die ersten fünf Monate einer Saison.
Knieverletzung
 
Zumal er sich seit dem letzten Herbst auch noch mit einer ziemlich dummen Verletzung herumschlagen muss. ''Bei den US Open hab ich mir beim Rückhand-Slice-Training den Griff aufs rechte Knie gerammt. Seither tut das Knie weh, im Prinzip bei jedem Schritt, beim Rennen, bei jeder Richtungsänderung, sogar wenn du nicht spielst, wenn du dich nur hinknien möchtest. Dann wird's irgendwann schwer mit Spaß haben.'' Und trotzdem liegt Thiem nichts ferner, als sein durchaus straffes Jahresprogramm von 27 Turnierauftritten plus Davis Cup zu kürzen: ''Ich bin immer am glücklichsten, wenn ich Turniere spielen darf. Das ist doch quasi die Belohnung für das ganze Training.''
Hohe Erwartungen
 
Allerdings macht dem Youngster auch weniger der Druck von außen zu schaffen als vielmehr der, den er sich selber macht. ''Wenn ich letztes Jahr in einem Game vier gute Punkte und zwei Fehler gemacht habe, war ich total happy über die vier Winner. Jetzt ärgern mich die zwei Fehler. Ich seh mich selber viel kritischer als letztes Jahr. Und das muss auch so sein, das ist eben meine neue Erwartungshaltung.'' Die er sich aufgrund seiner Erfolge in den letzten beiden Jahren auch definitiv verdient hat - die das Leben eines Einzelsportlers aber natürlich auch nicht leichter macht.
Thiem lernt nie aus
 
Und Thiem selber denkt sowieso so wenig wie möglich an Ergebnisse, sondern geht seinen Beruf ganz anders an. ''Sobald ich auf dem Platz bin, ist alles wie früher. Rechts-links wetzen, den Ball schlagen, einen Punkt gewinnen, das taugt mir genauso wie vor 15 Jahren. Und es ist immer noch ein genauso geiles Gefühl wie damals, wenn du am Ende eines Trainings etwas kannst, das du am Anfang nicht gekonnt hast'', so Thiem gegenüber ''redbulletin.com''.
Thiem zu schnell
 
Was nicht nur die Experten, sondern auch Thiems eigenen Coach überrascht. ''Ich glaube immer noch nicht, dass Dominic schon automatisch in die großen Halbfinals gehört. Dafür musst du Top4,Top5 sein. Und dahin ist es noch ein weiter Weg. Ich glaube, es kann auch jederzeit wieder eine längere Schwächephase folgen. Aber so war es immer geplant. Dominic ist momentan nur einfach zu schnell'', so Günther Bresnik, der in den Neunziger Jahren bereits mit Boris Becker zusammen gearbeitet hat und Thiem seit dessen Kindheit trainiert.
Musterschüler Thiem
 
Und der 23-Jährige ist in diesem jahr nicht nur auf der Tour angekommen, er gehört mittlerweile schon relativ selbstverständlich zu den Top10. Und dabei gilt Thiem noch als so wissbegierig, dass er Trainingslektionen, Niederlagen und Erfolge in sich aufsaugt, verarbeitet und mit den neuen Erfahrungen quasi sofort besser wird - so scheint es zumindest in 2017.
Thiem
 
Doch läuft alles nach Plan, dürfte dieser Run heute ein jähes Ende nehmen. Denn wie eingangs bereits erwähnt gehört Thiem zu den großen Turnierfavoriten - und hat als Bewerbung Rafa Nadal seine einzige Sandplatzniederlage der Saison beigebracht.
Zeballos in Paris
 
Hier in Paris waren das bislang natürlich nur sehr fröhliche Selfies, zumindest in Runde eins (Adrian Mannarino/FRA) und in Runde zwei (Ivo Karlovic/CRO/23), die er beide in drei Sätzen abhaken konnte. In Runde drei gab es dann jedoch kein Erinnerungsfoto: Sein Gegner David Goffin (BEL) musste sich bei 5:6 im ersten Satz nämlich mit einer Knöchelverletzung von Court tragen lassen und dementsprechend aufgeben.
Der Selfieking
 
Allerdings betrachtet sich Zeballos selber mehr als eine Mischung aus Underdog und Weltenbummler - so hat er in dieser Saison zum Beispiel damit begonnen, sich mit seinen Gegnern (ob Sieg oder Niederlage) nach dem Match zum Selfie aufzustellen (unter anderem in Barcelona mit Nadal/Halbfinale).
Staunend in Paris
 
''Es ist einfach irre. Dieses Turnier, die Fans, die großen Stadien. Und ich bin mittendrin und jetzt in der 4. Runde. Wenn mir das jemand vor einer Woche gesagt hätte ... ich hätte ihn heftig ausgelacht'', so der überaus sympathische Zeballos auf seiner letzten Pressekonferenz vorgestern. Wobei der 32-Jährige mit großen Siegen durchaus vertraut ist: Jahrelang war er neben den Herren Federer, Murray und Djokovic der Einzige, der Rafa Nadal in einem Sandplatzfinale schlagen konnte (Vina del Mar/Chile, 2013).
Zeballos
 
Die Rede ist natürlich von unseren beiden heutigen Hauptdarstellern. Doch während Dominic Thiem die große Bühne schon gewohnt ist und hier heute sicher keinen Grund hat, nervös zu sein, sieht das bei Horacio Zeballos ganz anders aus: Der Argentinier spielt hier in Paris nämlich das Turnier seines Lebens und hat bereits erklärt, dass alles noch Folgende für ihn ein Bonus ist.
Das Duell
 
Der eine ist jung, steht hier in Paris enorm unter Druck, die Punkte für das Halbfinale 2016 zu verteidigen und gilt nebenbei als die größte Hoffnung, um Rafa Nadals zehnten Titel bei den French Open doch noch zu verhindern. Der andere hingegen hatte vor einer Woche noch nie die dritte Runde bei einem Grand Slam erreicht - und das in acht Jahren auf der Tour.
Bonjour
 
Herzlich willkommen bei den French Open zur Achtelfinalpartie zwischen Dominic Thiem und Horacio Zeballos.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Spieler:
A. Murray [1]
K. Khachanov
6
6
6
3
4
4
F. Verdasco
K. Nishikori [8]
6
4
4
0
0
6
6
6
S. Wawrinka [3]
G. Monfils [15]
7
7
6
5
6
2
K. Anderson
M. Cilic [7]
3
0
6
3
M. Raonic [5]
P. Busta [20]
6
6
7
4
6
4
7
6
6
8
R. Agut [17]
R. Nadal [4]
1
2
2
6
6
6
D. Thiem [6]
H. Zeballos
6
6
6
1
3
1
A. Ramos-Vin. [19]
N. Djokovic [2]
6
1
3
7
6
6
A. Murray [1]
K. Nishikori [8]
2
6
7
6
6
1
6
1
S. Wawrinka [3]
M. Cilic [7]
6
6
6
3
3
1
P. Busta [20]
R. Nadal [4]
2
0
6
2
D. Thiem [6]
N. Djokovic [2]
7
6
6
6
3
0
Weltrangliste
Spielerprofile
D. Thiem
Ranking:
8
Geburtsd.:
03.09.1993
Größe:
1.85
Gewicht:
82
Bilanz:
40-18
Preisgeld:
USD 7.941.601
H. Zeballos
Ranking:
65
Geburtsd.:
27.04.1985
Größe:
1.88
Gewicht:
83
Bilanz:
18-18
Preisgeld:
USD 3.092.092