Im weiteren Tagesverlauf steht auch noch die Partie des einzigen im Turnier verbliebenen Deutschen auf dem Programm. Simon Greul aus Stuttgart spielt gegen Jürgen Melzer aus Österreich um den Einzug ins Achtelfinale. Wir sagen aber für heute Tschüß und freuen uns, wenn Sie morgen wieder in unsere Tennis-Berichterstattung reinklicken.
Ausblick
Russell bleibt von seinem Ziel, unter die Top 50 der Welt vorzustoßen, auch nach diesem Match weit entfernt. Er kann sich nach dem Ausscheiden heute bereits auf das Turnier in Miami vorbereiten. Für Murray geht es im Achtelfinale gegen den Sieger der Partie Nicolas Almagro (Spanien) - James Blake (USA). Gegen Blake hat Murray eine 2:1-Bilanz, gegen Almagros steht es bislang 1:1 nach zwei Duellen.
Fazit
Hochklassiges Tennis haben die Zuschauer auf dem Center Court in Indian Wells sicher nicht gesehen, aber gut unterhalten wurden sie dennoch - speziell im spannenden zweiten Satz. Am Ende setzte sich mit Murray der insgesamt stabilere der beiden Spieler durch - der natürlich auch über die bessere Spielanlage verfügt. Will der Brite allerdings hier wieder ins Finale, dann muss er sich schon in der nächsten Runde deutlich steigern.
6:3 7:5
Nach 1:52 Stunde ist das Match dann zu Ende: Russell schlägt den Ball bei der letzten Grundlinienrallye ins Netz. Murray gewinnt mit 6:3, 7:5
6:3 6:5
Russell beginnt mit einem Doppelfehler: 0:15. Murray erläuft im folgenden Ballwechsel die gut platzierten Schläge Russells, aber der macht dann am Ende doch den Punkt, weil der Longline-Schlag misslingt von Murray. Zwei leichte Fehler von Russell = zwei Matchbälle für Murray.
6:3 6:5
Mit zwei starken Aufschlägen holt sich Murray dann das Spiel zum 6:5. Immer noch eine imponierende Quote für den Briten, wenn denn der erste Aufschlag kommt: Fast 90 Prozent dieser Ballwechsel gewinnt er. Bei seinem Gegenüber sind es in dieser Kategorie keine 50 Prozent.
6:3 5:5
Murray stolpert ins Netz, nachdem er den Volley von Russell verpasst. Aber es scheint ohne Verletzung abgegangen zu sein. 15:15. Murray führt 30:15, doch in der folgenden Grundlinienrallye verliert der Brite als erster die Nerven und schlägt die Kugel ins Netz - einer dieser sogenannten "unforced errors".
6:3 5:5
Russell wartet geduldig auf seine Chance, kommt ans Netz und macht den Punkt. 5:5 - alles wieder offen im zweiten Durchgang.
6:3 5:4
Den ersten von drei Spielbällen vergibt Russell mit einem Doppelfehler. Und auch den zweiten wehrt Murray ab: Russell schlägt die Rückhand hinter die Grundlinie.
6:3 5:4
Russell spielt nun druckvoll und mutig. Die Vorhand sitzt genau im Eck: 15:0. Der 31-Jährige holt sich die Zuschauer auf seine Seite. Erfolgreicher Netzangriff: 30:0. Auch der nächste Punkt geht auf sein Konto: Murray trifft einen hoch ins Feld gespielten Ball nicht richtig, setzt ihn seitlich ins Aus.
6:3 5:4
Als alles zu spät scheint, holt sich Russell das erste Break heute: Der Schlag longline mit der beidhändigen Rückhand tropft genau auf die Linie im Eck. Der Breakvorteil für Murray also dahin, aber nun muss Russell auch bei eigenem Aufschlag nachlegen, um im Match zu bleiben.
6:3 5:3
Murray macht den Punkt zum 30:30, aber dann hat ein erneuter Netzangriff des Amerikaners Erfolg. Breakball für Russell.
6:3 5:3
15:15 - beide Spieler stehen sich in nichts nach, setzen je einen Ball zu lang hinter die Linie. Russell im Anschluss mit einem tollen Punkt: Erst erläuft er mit letzter Kraft einen Stopp und dann kontert er den folgenden Lob mit einem Longlineschlag der ersten Güteklasse. Murray schlägt den Ball ins Netz.
6:3 5:3
Murray schlägt den Return ins Netz und so kommt Russell zum Punkt: Nur noch 3:5 aus seiner Sicht. Was kommt jetzt?
6:3 5:2
Russells unterschnittene Rückhand segelt hoch und weit ins Aus. Einstand. Wieder der Vorteil auf der Seite des Amerikaners.
6:3 5:2
Murray kommt ans Netz und zwingt Russell zum Rückhandfehler: 0:15. Es folgt ein langes Grundlinienduell, das Murray schließlich mit dem Netzangriff beendet. Erfolglos. 15:15. Dann wieder der Fehler von Russell von der Grundlinie. Der Schlag gerät zu lang. 15.30. Dann aber ein Ass zum 30:30. Spielball bei 40:30 für Russell nun.
6:3 5:2
Russell muss nun seinen Aufschlag durchbringen, ansonsten war es das für ihn in Indian Wells 2010.
6:3 5:2
Und gleich noch ein wuchtiger erster Aufschlag hinterher, den Russell nur schlecht returnieren kann. Mit dem zweiten Schlag macht Murray den Punkt - und damit den Spielgewinn klar zum 5:2.
6:3 4:2
Offensichtlich lag es daran ... Servicewinner zum 40:30.
6:3 4:2
Mann, kann der Murray laut schreien: Beim Stand von 15:0 ist er am Netz in guter Position, macht den Punkt aber nicht. Deshalb das Geschrei - Frust pur. Komisch diesmal kommt kein Schrei: Bei 30:15 folgt nämlich der sechste Doppelfehler des Briten heute. Er reagiert anders: Schlägerwechsel. Daran kann es natürlich liegen...
6:3 4:2
Murrays Longline-Schlag ist zu lang: Russell gewinnt das spiel und verkürzt auf 2:4.
6:3 4:1
Murray verschärft aus der Rückhand plötzlich das Tempo, macht den Punkt zum 40:40. Einen Breakball kann er dann aber nicht nutzen, schlägt erneut aus der Rückhand dann dieses Mal ins Aus. da ihm das gleich noch einmal passiert, hat Russell nun den Vorteil auf seiner Seite.
6:3 4:1
Bei 0:15 lässt Russell das Hawkeye noch einmal auf einen Aus gegebenen Grundlinienschlag schauen. Das elektronische Auge bestätigt aber den Linienrichter: 0:30 also. Doch Russell kommt wieder ran: 30:30. Leichter Fehler von Murray beim zweiten aufschlag des amerikaners: Der Return segelt ins Aus - Spielball für Russell.
6:3 4:1
Es geht noch einmal über den Einstand, doch dann setzt sich Murray endlich durch: 4:1-Führung, aber alles andere als ein leichtes Spiel für oder eher von Murray. Der Brite scheibt sich in vielen Situationen selbst im Weg zu stehen. Die Präzision in seinen schlägen will sich heute Mittag in Indian Wells nicht wirklich einstellen.
6:3 3:1
Dann geht Murray auf Nummer sicher: Am Netz und Überkopf geht nichts schief: Vorteil und damit Spielball zum 4:1. In diesem Spiel ist alles drin: Wieder ein Doppelfehler und wieder Einstand. Der Kommentar von Murray: "Nothing" - "Nichts klappt!" Doch, ein Netzangriff funktioniert: Vorteil.
6:3 3:1
Der erste perfekte Stopp von Murray - schön mit der Rückhand hinters Netz: 30:0. Das aber sitzt auch drin: Eine weitausschwingende Vorhand ins Netz: 30:15. Und ein Doppelfehler hinterher: 30:30. Murray, das undurchschaubare Wesen: Ass und 40:30. Ja, gibt´s denn das: Doppelfehler Nuller vier heute: 40:40.
6:3 3:1
Murray schenkt das Spiel her, lässt eine unterschnittene Rückhand ins Netz los. Nur noch 3:1 für den 22-Jährigen.
6:3 3:0
Erst das zweite Ass heute von Russell: 15:0. Eine etwas unothodoxe Rückhand von Murray fliegt cross übers Feld - ins Aus. 30:0. Dann eine peitschende Vorhand cross von Russell: 40:0.
6:3 3:0
Russell kämpft wie ein Löwe, doch die Power von Murray entscheidet am Ende diesen Ballwechsel. 3:0 für den an Nummer vier gesetzten Murray - lässt sich Russell von diesem scheinbar aussichtslosen Rückstand demoralisieren oder kommt er noch einmal zurück?
6:3 2:0
Erst ein Ass, dann ein Doppelfehler. Wieder Einstand. Russell kommt Murray entgegen, er verreißt die Rückhand, setzt sie links ins Aus. Reicht der Vorteil dem Briten dieses Mal zum Spielgewinn?
6:3 2:0
Das kommt heute nur selten vor: Der erste Aufschlag von Murray kommt, aber der Punkt geht an den Amerikaner. In diesem Falle ist das aber so und es steht wieder Einstand. Der folgende Netzangriff fruchtet und bringt Russell nun einen Breakball ein. Murray legt sich wuchtig indie beidhändige Rückhand, schlägt sie cross und unerreichbar ins Feld. Wieder Einstand.
6:3 2:0
Die Ballwechsel werden spektakulärer: Russell setzt den Volley am Netz cross auf die andere Seite. Murray kommt noch gerade so dran, aber schaufelt die Kugel nicht mehr rüber. Mit viel Geduld und Präzision gespielt, zwingt Russell nun Murray dazu, eine Rückhand ins Aus zu setzen. Einstand.
6:3 2:0
Jetzt lässt Murray sein Gegenüber von links nach rechts und von rechts nach links über den Platz laufen. 30:0. Auch beim dritten Ballwechsel will der Brite das so machen, doch als dann das Feld links ganz offen ist, setzt er die Kugel unbedrängt ins Aus.
6:3 2:0
Dann aber greift Murray mit einer unterschnittenen Rückhand an, auf die Russell keine Antwort findet. Erneut also das frühe Break für den Briten auch im zweiten Satz.
6:3 1:0
Russell attackiert jetzt wieder mit längeren Schlägen, nagelt Murray weit hinten fest. Der versucht sich zu befreien, schlägt aber longline ins Aus.
6:3 1:0
Kritische Situation für Russell: Zwei weitere leichte Fehler bringen ihn mit 0:30 in Rückstand und damit in die Bredouille. Erst bringt ein Rückhandfehler von Murray den Amerikaner wieder ran, dann aber schlägt er selbst wieder ins Netz. Zwei Breakchancen für Murray.
6:3 1:0
Mit einem Ass - seinem fünften heute - und einem weiteren Servicewinner holt sich Murray das Spiel dann aber doch. 1:0-Führung im zweiten Satz.
6:3 0:0
Bei 40:40 verpasst Russell die richtige Gelegenheit für einen mutigen Schlag. Als er es dann probiert, fliegt die Filzkugel ins Netz. Vorteil für Murray. Dann hat der Brite am Netz Überkopf die Möglichkeit, das Spiel zu machen - schlägt aber daneben.
6:3 0:0
Bei 30:0 streut erst Murray den Stopp und dann kontert Russell mit dem Gegenstopp. Der Lob von Murray ist dann zu kurz, Russell macht den Punkt. Genauso wie den nächsten mit einem klasse Return. Das mit den Stopps klappt beim Briten heute noch nicht. Bei 40:30 probiert er es wieder - der Ball fliegt ins Netz.
2. Satz
Murray hat nun Aufschlag.
6:3
da zeigt sich ein Weltklassespieler wie Murray dann erbarmungslos: Anstatt selbst auf die Entscheidung zu drängen, bringt er nur den Ball ins feld von der Grundlinie. Er wartet auf den Fehler seines Gegners. Und der tut ihm den Gefallen: Wieder fliegt der Ball ins Netz. Der erste Satz also für Murray - nach einer aber noch nicht wirklich überzeugenden Leistung bislang.
5:3
Aber auch Russell nun bei eigenem Aufschlag deutlich sicherer als noch zu Beginn des Matches: 30:0. Hm, oder doch nicht: Erst ein Ass, dann ein Doppelfehler. Nur noch 30:15. Und ein leichter Rückhandfehler ins Netz hinterher. Murray noch zwei Punkte vom Satzgewinn entfernt. Und nach einem Vorhandschlag ins Netz ist der erste Satzball für Andy Murray da - gespielt sind 40 Minuten.
5:3
Murray wirkt wieder etwas gelassener, zieht sein Aufschlagspiel durch, ohne Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen. 5:3 für den Schotten.
4:3
Vielleicht reicht es auch, auf die Fehler von Murray zu warten. Mit einem Doppelfehler gibt es den Punkt zum 15:15. Kommt aber der erste Aufschlag, geht der Punkt bislang immer an Murray: So auch in den nächsten zwei Punkten: 40:15.
4:3
Das siebte Spiel ist das souveränste bislang aus Sicht des Außenseiters. Zu 15 verkürzt er auf nun 3:4 aus seiner Sicht. Aber Murray hat immer noch das Break vor. Nun also muss Russell den Aufschläger attackieren, um in diesem Satz noch zurückzukommen.
4:2
Während Murray fast nie den richtigen zeitpunkt findet, um die Bälle optimal zu treffen, nutzt Russell jetzt die Breite des Platzes gut aus. 40:0. Dann verreißt der Amerikaner eine Rückhand, es steht nur noch 40:15.
4:2
Mit ganz viel Mühe geht das Spiel zum 4:2 an Murray. Souverän geht anders. Russell hat hier eine Chance, wenn er dranbleibt und die Fehler des Briten konsequent ausnutzt.
3:2
Murray gleicht aus, um nur Sekunden später einen Stopp ins Netz zu setzen - nicht den ersten heute. Wieder Breakball und wieder wütende Reaktionen des Briten. Der Return von Russell fliegt zu weit. Wieder Einstand. Murray braucht dann zwei Schläge am Netz, bis er den Vorteil wieder auf seiner Seite hat. Russell kämpft verbissen um jeden Punkt.
3:2
Zum ersten Mal Applaus auf offener Szene. Russell treibt Murray immer weiter aus dem Feld und erspielt sich schließlich seinen ersten Breakball. Murray antwortet mit einem Servicewinner. 40:40. An der Grundlinie wechselt Russell von der beidhändigen Rückhand in die einhändige peitschende Vorhand - mit Erfolg: Wieder Breakball für ihn.
3:2
Beim Stand von 15:15 geht es ewig hin- und her, bis Russell die Geduld verliert. Doch sein Crossschlag trifft nicht, der Ball fliegt ins Aus. Murray ist nicht zufrieden mit seinem Spiel, hardert mit sich. Kein Wunder nach diesem leichten Rückhandfehler - der Ball im Netz. 30:30.
3:2
Mit einem Servicewinner holt sich der 31-Jährige dann dieses wichtige Spiel nach 15:40-Rückstand doch noch. Bislang hatte Murray wenig Mühe, das Spiel zu kontrollieren. Nun aber gab es das erste Spiel, in dem Russell mutiger agierte - was ja auch gleich Erfolg hatte.
3:1
Jetzt haben die Schläge von Russell eine bessere Länge und der Amerikaner übernimmt auch mal das Kommando. Vorteil für ihn.
3:1
Murray und Russell in einem - wie sollte es auch anders sein - Grundlinienduell. Doch dann forciert der amerikaner urplötzlich das Tempo und peitscht den Ball rechts ins Eck. 15:15. Dann folgen zwei Doppelfehler in Folge: 15:40 - wieder Breakbälle für Murray. Russell zeigt keine Nerven, macht die beiden nächsten Punkte. 40:40.
3:1
Mit dem zweiten Aufschlag schlägt Murray haargenau auf die Linie. Sein viertes Ass bereits in diesem Match. 3:1-Führung für den 22-Jährigen.
2:1
Murray schlägt die Rückhand cross auf die Linie: 15:0. Russell kommt beim Aufschlag des Briten noch gar nicht zurecht. Schon wieder 40:0.
2:1
Auch mal ein Fehler von Murray, der einen Stopp ins Netz setzt. So verkürzt der 31 Jahre alte Russell auf 1:2 im allerersten Satz, den diese beiden in ihrer Karriere gegeneinander spielen.
2:0
Es geht doch: Der zehnte gespielte Punkt in diesem Match ist der erste, den Russell macht. 15:15. Russell legt sich seinen Gegner bei 30:15 zurecht, doch dann schlägt er die Kugel cross seitlich ins Aus.
2:0
Mit dem dritten Ass beim vierten Aufschlag geht das Spiel zum 2:0 an den Weltranglistenvierten.
1:0
Zwei Asse und ein leichter Fehler von Russell am Netz - schon steht es wieder 40:0 für Murray.
1:0
Murray lässt die Entscheidung überprüfen, ob der Ball wirklich "in" war - war er nicht. Also geht das erste Spiel zu null an den Briten zum frühestmöglichen Break.
0:0
Russell streut in das Grundlinien Duell einen Stoppball ein - der ist aber zu kurz und landet im Netz. Dann ist ein Grundlinienschlag zu lang. 0:30. Zu allem Überfluss wird Russell im dritten Ballwechsel am Netz passiert. Drei Breakbälle für Murray.
1. Satz
Andy Murray hat die Seitenwahl gewonnen und sich für Rückschlag entschieden. Michael Russell beginnt den ersten Durchgang also jetzt mit eigenem Service.
vor Beginn
Die beiden Spieler sind auf dem sonnenüberfluteten Platz im Stadium 1 - dem Center Court. Gleich geht´s los mit dem Einschlagen.
vor Beginn
Der Sieger der heutigen Begegung trifft im Achtelfinale entweder auf Nicolas Almagro aus Spanien oder den US-Boy James Blake. Die Drittrunden-Partie zwischen diesen beiden wird erst im Laufe der kommenden Stunden ausgetragen.
vor Beginn
Russells beste Platzierung in einer von vielen Verletzungen immer wieder unterbrochenen Karriere war Rang 60 Mitte 2007. Sein Ziel aber ist es immer noch, einmal unter die besten 50 der Welt zu rutschen. Das gelingt am ehesten, wenn er heute die große Überraschung schaffen würde. "Jetzt wirf Murray aus dem Turnier", wünscht ihm daher auch ein Fan auf seiner Internetseite.
vor Beginn
Der Weltranglisten-68. Michael Russell aus Detroit hat in diesem Jahr bisher eine positive Matchbilanz auf der ATP-Tour aufzuweisen - sechs Siege, fünf Niederlagen. Am weitesten kam der 31-Jährige in San Jose, wo das Aus im vergangenen Monat im Viertelfinale gegen Sam Querrey in zwei Sätzen kam. Auf der Challenger-Tour sicherte er sich zudem den Turniersieg im Januar in Honolulu.
vor Beginn
Murrays bislang beste Weltranglistenposition: Im vergangenen August war er die Nummer zwei im Ranking. In diesem Jahr spielte der Brite neben den Australian Open erst ein weiteres Turnier: In Dubai schied er im vergangenen Monat in der zweiten Runde gegen Janko Tipsarevic nach einer Drei-Satz-Niederlage aus. Nach eigener Aussage nutzte Murray diese Partie, um "ein bisschen zu testen".
vor Beginn
Murray vs. Russell - dieses Duell gab es auf der Tour noch nie. Der 22 Jahre alte Schotte Murray spielt seit 2005 als Profi und gewann bislang 14 Turniere. Sechs Turniersiege gelangen ihm allein im vergangenen Jahr, u.a. bei den Masters in Miami und Toronto. In diesem Jahr stand er im Finale der Australian Open, das er gegen Roger Federer in drei Sätzen verlor.
vor Beginn
Im vergangenen Jahr gelang Murray sein bester Turnierabschluss in Indian Wells in seiner bisherigen Karriere. Er stand im Finale, unterlag dort aber Topstar Rafael Nadal in zwei Sätzen. Für Michael Russell kam 2009 das Aus bereits in Runde zwei gegen Dmitry Tursunov. 2007 stand Russell einmal in der vierten Runde - sein bestes Ergebnis hier.
vor Beginn
Vor dem Sieg gegen Andreev hatte sich der schon 31 Jahre alte Russell zum Auftakt in Indian Wells in zwei Sätzen gegen Paolo Lorenzi aus Italien durchgesetzt. Murray, der hier entsprechend seiner Weltranglistenposition an Nummer vier gesetzt ist, hatte in Runde eins ein Freilos. In seinem ersten Spiel siegte er gegen den Italiener Andreas Seppi glatt in zwei Sätzen.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur dritten Runde des Masters-Turniers in Indian Wells. Vom Papier her eine leichte Aufgabe für den Weltranglisten-Vierten Andy Murray. Doch der nur 1,73 m große US-Boy Michael Russell konnte in der zweiten Runde Igor Andreev - hier immerhin an Nummer 32 gesetzt - aus dem Turnier werfen. Um 20 Uhr soll das Match beginnen.