Der französische Radprofi Sylvain Georges ist als Dopingsünder überführt. Wie der Weltverband UCI am Dienstag mitteilte, enthielt auch die B-Probe des Fahrers vom Team AG2R La Mondiale die verbotene Stimulanz Heptaminol. Entsprechend den Anti-Doping-Regularien der UCI hat der Dachverband den französischen Verband FFC aufgefordert, ein Disziplinarverfahren gegen Georges einzuleiten. Dem 29-Jährigen wurde im Rahmen des Giro d'Italia bei einer Urinprobe am 10. Mai die Verwendung von Heptaminol nachgewiesen. Georges war daraufhin aus der Italien-Rundfahrt ausgestiegen. Die Untersuchung war durch das von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA akkreditierte Labor in Rom durchgeführt worden. Georges hatte den positiven Befund auf eine Unachtsamkeit zurückgeführt. "Ich habe Ginkor Fort genommen, das es rezeptfrei zu kaufen gibt. Wie es scheint, beinhaltet es eine sehr kleine Menge Heptaminol. Ich habe die Packungsbeilage nicht gelesen und keine Rücksprache mit dem Teamarzt gehalten. Das war dumm", sagte Georges.
