Der Leistungssportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes, Lutz Buschkow, hat den Rücktritt von Trainer Norbert Warnatzsch bestätigt. "Er hat sich für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bedankt", sagte Buschkow in London. "Wir sind zusammen durch Höhen und Tiefen gegangen. Das muss man dann akzeptieren", fuhr Buschkow fort. Er will nach den Olympischen Spielen noch einmal das persönliche Gespräch mit dem 65-Jährigen suchen, den Rücktritt aber nicht mehr infrage stellen. Warnatzsch hatte auch Mails an seine Berliner Athleten Britta Steffen, Tim Wallburger und Benjamin Starke geschrieben. Steffen hatte nach ihrem vierten Platz über 50 Meter Freistil signalisiert, gerne mit Warnatzsch weiterarbeiten zu wollen. Die 28-Jährige war ebenso wie Warnatzsch am Dienstag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
