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Fündig wurden die Club-Verantwortlichen bei Rapid Bukarest, der Brasilianer Marcos Antonio sollte neuer Abwehrchef werden. Doch der Transfer entwickelt sich bisher zum großen Missverständnis. Bei der 2:3-Pleite im DFB-Pokal in Havelse gehörte Marcos Antonio noch zu Startelf (sportal.de-Note 5,5), danach setzte Hecking auf die bewährten Kräfte.
Gegen Stuttgart durfte Antonio dann erneut auflaufen, sein verunglückter Rückpass nach 24 Sekunden, den Vedad Ibisevic zum 1:0 nutzte, wird einen Ehrenplatz in jedem Saisonrückblick bekommen. Nach einem weiteren schlimmen Rückpass, Pfiffen von den Club-Fans und insgesamt nur 16 Minuten Spielzeit beendete Hecking das Experiment, Manager Bader sagte direkt nach Abpfiff: "Marcos kann man erst mal nicht mehr bringen."
Aufgeben will Antonio aber nicht, immerhin hat er bereits den Kampf gegen eine Krebserkrankung gewonnen. "Ich will den Menschen, die jetzt einen schlechten Eindruck von mir haben, beweisen, dass ich es in der Zukunft besser machen kann", sagte Antonio zur Bild-Zeitung und freute sich über die Aussicht von Hecking, bald wieder Einsatzminuten zu bekommen.
Startet Tobias Mikkelsen jetzt durch?
Der fünfte Neuzugang, der mit großen Erwartungen und Vorschusslorbeeren in die Bundesliga gewechselt ist, bisher aber noch kaum ein Bein auf den Rasen bekommen hat, spielt bei Greuther Fürth und heißt Tobias Mikkelsen. Der Däne war EM-Teilnehmer, wurde in allen drei Vorrundenspielen eingewechselt und hätte mit Nordsjaelland Champions League spielen können.
Doch Mikkelsen wollte unbedingt in die Bundesliga, ließ die Königsklasse sausen und wurde völlig überrascht. Körperlich war er im Kader von Trainer Mike Büskens unterlegen, ordentliche Trainingsleistungen konnte Mikkelsen in Spielen nicht bestätigen. Der absolute Tiefpunkt war eine lustlose Vorstellung in einem Testspiel gegen Ansbach, als sich Mikkelsen eigentlich für die Bundesliga empfehlen sollte, aber in der Halbzeit ausgewechselt wurde.
Büskens blieb aber geduldig und führte viele Gespräche mit dem Angreifer, der in den letzten Wochen tatsächlich einen Aufwärtstrend erkennen ließ. Gegen den HSV und in Hoffenheim wurde Mikkelsen im zweiten Durchgang eingewechselt, im Kraichgau hatte er mit gelungenen Aktionen durchaus einen Anteil am späten Punktgewinn. "Ich will mich hier durchsetzen, so muss es weitergehen", sagte Mikkelsen der Bild-Zeitung, die lahmende Offensive (fünf Saisontore) der Fürther kann dringend Impulse gebrauchen.





