Die Starbootsegler Robert Stanjek und Frithjof Kleen haben bei den olympischen Wettfahrten einen kleinen Rückschlag erlebt. Nach gelungenem Auftakt und Rang sechs in der ersten Wettfahrt kreuzten die Berliner am Sonntag die Ziellinie im zweiten Durchgang als Neunte. Lange Zeit mussten Stanjek/Kleen nach zu verhaltenem Start in das zweite Rennen als Vorletzte sogar um Anschluss an das Feld ringen. Erst eine furiose Aufholjagd brachte das deutsche Duo wieder in die Top Ten zurück. In der Gesamtwertung liegen sie nach dem ersten Tag ihrer Olympia-Premiere auf Platz acht im Feld der 16 Zweimann-Kielboote. Spitzenreiter sind nach zwei Wettfahrten die brasilianischen Weltmeister Robert Scheidt und Bruno Prada. Ein Fotofinish zwischen den beiden Top-Favoriten Scheidt/Prada und dem britischen Doppel-Olympiasieger Iain Percy mit Vorschoter Andrew Simpson, die binnen weniger als einer Sekunde die Ziellinie des zweiten Rennens kreuzten, sorgte nach den Wettfahrten für Verwirrung. Vor Ablauf der Protestzeit wurde der Rennsieg zunächst den Südamerikanern zugesprochen. Ohne deutsche Beteiligung absolvierten die Finn-Dinghi-Segler ihre ersten beiden Wettfahrten, deren Ergebnisse in der Spitze beide Male gleich ausfielen: Der Däne Jonas Hogh-Christensen gewann zweimal vor Englands Segelstar Ben Ainslie und dem Kroaten Ivan Kljakovic-Gaspic.
