Böse Zungen behaupteten in den vergangenen Monaten schon, Ole Einar Björndalen habe im Biathlon-Weltcup den richtigen Zeitpunkt für den Rücktritt verpasst. Die Legende aus Norwegen - Björndalen gewann in seiner einzigartigen Karriere sechs olympische Gold- und insgesamt 36 WM-Medaillen - wartete seit Dezember 2010 auf seinen 94. Erfolg im Weltcup. Doch in Kontiolahti zeigte es der 38-Jährige der jüngeren Konkurrenz nochmal. Beim letzten Schießen in der Verfolgung zog Björndalen am Weltcupführenden Martin Fourcade (zwei Schießfehler) vorbei und gab den Vorsprung bis ins Ziel nicht mehr her.
FLOP:
Michael Preetz
Der Manager der Hertha gibt in diesen Zeiten keine gute Figur ab. Bei seinem Amtsantritt stieg die Hertha ab, nachdem Lucien Favre entlassen und Friedhelm Funkel als Trainer installiert wurde. Nach dem Aufstieg überwarf sich Preetz dann mit Markus Babbel, der daraufhin ebenfalls entlassen wurde. Danach holte er Michael Skibbe, den er nach fünf Spielen entließ. Seinen eigenen Job stellt er hingegen nicht zur Disposition, denn er bezeichnet sich als Kämpfer, der zu seinen Fehlern steht. Man darf gespannt sein, wie es in Berlin weitergeht.