Tibor Pleiß von Oklahoma City Thunder gedraftet

Tibor Pleiß wird wohl noch ein Jahr in der BBL spielen
Mit dem Bamberger Tibor Pleiß und Tim Ohlbrecht von den Telekom Baskets Bonn hatten sich zwei Deutsche Hoffnungen gemacht, beim diesjährigen NBA-Draft in eine rosige Zukunft zu starten. Während Ohlbrecht kein Glück hatte, wurde Pleiß von den New Jersey Nets an 31. Stelle gezogen.
Die Nets gaben ihren Pick dann aber an die Atlanta Hawks weiter, die den Spieler dann an Oklahoma City Thunder abgaben. Schon vor dem Draft hatten die Thunder reges Interesse an dem Deutschen bekundet, so soll es zuvor zu Absprachen gekommen sein.
Pleiß will in Bamberg bleiben
Der 20-jährige Center wird aber aller Voraussicht nach noch ein weiteres Jahr bei den Bambergern bleiben. Denn da Pleiß erst in der zweiten Runde gedraftet wurde, kann er sich nicht sicher sein, auch einen Vertrag zu erhalten. Wie nba.com berichtet, will sich der 2,15 Meter große Deutsche nach einem weiteren Jahr in der Bundesliga auch erst in der spanischen ACB beweisen.
Tim Ohlbrecht gehörte nicht zu den 60 ausgewählten Nachwuchsakteuren und ist damit bei weitem nicht der prominenteste Spieler, der den Traum NBA vorerst in die Ecke stellen muss. Auch Scottie Reynolds (Villanova) wurde nicht gezogen. Der Point Guard der Wildcats ist damit der erste AP All-American Spieler, dem dieses Schicksal widerfahren ist.
Die Washington Wizards hatten derweil den ersten Pick und haben sich die Dienste von Point Guard John Wall gesichert. Der 19 Jährige, der für die University of Kentucky spielte, wird von vier seiner ehemaligen Mitspieler in die NBA begleitet. Ein Rekord, denn bis dato hatten es noch nie fünf Spieler einer Uni geschafft, in der ersten Runde gedraftet zu werden.