Bitterere Pleite für San Jose

Kari Lehtonen war nicht zu bezwingen
Es geht auf die Playoffs zu und die San Jose Sharks sind komplett außer Form. Bei den Dallas Stars kamen die Kalifornier mit 2:8 unter die Räder. Thomas Greiss ersetzte den entnervten Startorwart Evgeni Nabokov nach knapp 28 Minuten und kassierte selbst noch vier Gegentore.
Doch Stars-Coach Marc Crawford dankte nach seinem 500. NHL-Erfolg nicht seiner Offensive, sondern seinem überragenden Goalie Kari Lehtinen, der bei seinem zweiten Saisonstart 45 Schüsse abwehren konnte. "Wir sind auf allen Positionen gut, heute gibt es so viel Positives zu sagen, aber es startet und beginnt mit deinem Torhüter", sagte der Trainer nach dem Spiel gegenüber AP.
Lehtonen hatten nach zwei Rüchenoperationen beinahe die gesamte Saison verpasst und war erst Anfang Februar aus Atlanta nach Dallas gekommen. Für San Jose war es die dritte Niederlage in Serie, aber trotzdem belegt das Team weiterhin den Top-Platz in der Western Conference. Dallas hat sieben Punkte Rückstand auf die Detroit Red Wings auf Platz acht, der gerade noch zum Einzug in die Playoffs berechtigen würde.
Boston siegreich
Einen wichtigen Sieg feierten die Boston Bruins mit Marco Sturm und Dennis Seidenberg. Das Team der beiden Deutschen besiegte die Carolina Hurricanes mit 5:2 und festigte in der Eastern Conference seinen achten Platz mit nunmehr drei Zählern Vorsprung auf die New York Rangers, die den Montréal Canadiens mit 1:3 unterlagen.
Weniger gut lief es für die Buffalo Sabres von Jochen Hecht. Der Spitzenreiter der Northeast Division verlor bei den Atlanta Thrashers mit 3:4. Super-Goalie Ryan Miller kassierte dabei drei Tore in den ersten sechs Minuten und musste danach Ersatzmann Patrick Lalime Platz machen. Die Sabres behaupteten ihren ersten Platz in der Division aber souverän, da Verfolger Ottawa Senators überraschend mit 1:4 gegen die Toronto Maple Leafs verlor, das schlechteste Team im Osten.
Caps bleiben das Maß aller Dinge
Das schlechteste Team im Westen und der gesamten NHL, die Edmonton Oilers, verlor hingegen erneut und kassierte beim 2:4 bei Minnesota Wild bereits die 49. Saisonniederlage. Für Minnesota war es der 13. Heimsieg in Folge gegen das Team aus Alberta.
Auch ohne ihren gesperrten Superstar Alex Ovechkin sind die Washington Capitals nicht zu stoppen, sie überrollten die Florida Panthers mit 7:3. Die Capitals sind mit 103 Punkten souverän das beste Team der NHL und der Heimvorteil im Osten ist ihnen bei 16 Zählern Vorsprung auf die Pittsburgh Penguins kaum noch zu nehmen.