Hecht-Doppelpack zu wenig für Buffalo

Jochen Hecht freute sich über zwei Tore
Auch ein Tor-Doppelpack von Jochen Hecht hat die Buffalo Sabres in der NHL nicht vor der nächsten knappen Niederlage bewahren können. Hecht machte im Alleingang einen schnellen 0:2-Rückstand bei Vizemeister Detroit Red Wings wett, am Ende verlor Buffalo aber 2:3 nach Verlängerung.
Durch den Sieg konnten sich die Detroit Red Wings im spannenden Playoff-Rennen der Western Conference an den Calgary Flames vorbei auf den achten Platz schieben. "Es war ein großer Sieg", sagte so auch Red Wings-Goalie Jimmy Howard nach dem Spiel.
Buffalo baute mit dem Punktgewinn in Detroit dennoch seine Führung in der Nordost-Division aus, weil Verfolger Ottawa Senators 1:5 bei den Vancouver Canucks mit Christian Ehrhoff unterlag. Der von knapp 19.000 Fans in der Olympia-Stadt gefeierte Tabellenführer der Nordwest-Division hatte zuvor 14 Auswärtsspiele in Folge absolvieren müssen - die längste Serie auf fremdem Eis in der NHL-Historie.
Greiss muss Niederlage hinnehmen
Ehrhoff war allerdings einziger deutscher Sieger. Torhüter Thomas Greiss durfte bei West-Spitzenreiter San Jose Sharks erstmals seit Olympia wieder spielen, konnte nach der 2:0-Führung gegen die Florida Panthers die 2:3-Heimpleite nach Verlängerung aber nicht verhindern.
Marco Sturm und Dennis Seidenberg verloren mit den Boston Bruins und hatten Pech: Seidenberg fälschte einen Schuss von Andrej Markov unglücklich zum 0:1 ab, Sturm vergab die Chance zum möglichen Ausgleich. Boston bleibt aber auf einem Playoff-Platz in der Ost-Hälfte der Liga.